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  sonstige Presseberichte 4. Quartal 2014
   
   
Seitenanfang14.12.2014Weihnachtsfeier Feuerzwerge
   
  Zu einer gemütlichen Weihnachtsfeier trafen sich die Feuerzwerge der Renchener Feuerwehr. Bei feinem Weihnachtsgebäck zeigten die Betreuer in einer Vorführung Fotos von den Aktivitäten aus den letzten Monaten. In vielen Situationen konnten sich die sechs bis zehnjährigen Kinder wiederfinden. Auch die Eltern bekamen hierbei einen Einblick in das Angebot der Feuerzwerge. Für kurze Weile sorgte auch ein Bingo-Spiel bei dem es kleine Preise zu gewinnen gab. Nochmals lustig ging es beim „Wichteln“ zu. Hierbei musste jedes Kind ein kleines Geschenk für einen Kameraden übergeben. Im Rahmen dieser Veranstaltung dankte man auch Petra Fischer mit einem Geschenk für die Führung der Feuerzwerge. Die Weihnachtsfeier war auch der passende Rahmen um Betreuerin Ute Weber zu verabschieden, sie übernimmt andere verantwortliche Aufgaben innerhalb der Renchener Feuerwehr.
Bei den Feuerzwergen sind Mädchen und Jungs im Alter von sechs bis neun Jahren angesprochen. Das Angebot richtet sich an Kinder aus allen Renchener Ortsteilen. Feuerwehr ist für Kinder ein interessantes Thema. In der Gruppe besteht die Möglichkeit in die Aufgaben der Hilfsorganisation Einblick zu nehmen. Spielerisch sollen die Kinder das Aufgabenspektrum und die zur Verfügung stehende Technik kennenlernen. Ein weiterer Schwerpunkt bildet die Brandschutzerziehung. Interessierte Kinder können jederzeit in die Jugend aufgenommen werden (http://www.feuerwehr-renchen.de/jugend).
   
  
   
   
Seitenanfang29.11.2014Katharinenball Feuerwehr Renchen
 
Über einen guten Besuch des Katharinenballs durfte sich die Feuerwehr Renchen freuen. Viele Gäste von befreundeten Hilfsorganisationen, dem Vereinsleben und Politik sind der Einladung gefolgt. Im ersten Programmteil unterhielt der Spielmannszug das Publikum mit einer bunt gemischten Auswahl das Publikum. Wiederum zeigten die Musiker die Vielfältigkeit und musikalischen Möglichkeiten eines Spielmannszugs. Vor vielen Jahren wäre eine Darbietung von Can you feel the love tonight von Elton John oder ein ABBA Medley undenkbar gewesen. Traditionelle Stücke wie der Coburger Marsch unterstrichen die traditionelle Herkunft des Musikzugs.

Eng verbunden mit dem Katharinenball ist der Dank an verdiente Mitglieder. Dieses Jahr durfte Helmut Frammelsberger aus der Abteilung Erlach seine 40-jährige aktive Laufbahn feiern. Hierfür ehrte ihn der stellvertretende Kreisbrandmeister Michael Wegel mit dem Feuerwehrehrenzeichen in Gold des Landes Baden-Württemberg.

Weitere sehr langjährige Musiker durften ebenfalls eine Würdigung aus seinen Händen erhalten. Seit 30 Jahren musizieren Heike Benz, Melanie Brandstetter und Sybille Scalisi im Spielmannszug. Alle drei geehrten engagieren sich über das Musizieren hinaus in Ausbildung und Führungsaufgaben. Hierfür sprach Michael Wegel seinen besonderen Dank aus und übergab die Ehrennadel in Gold. Weitere zuverlässige Spieler sind Barbara Schrempp, Andreas Fenner, Tobias Ganze und Alexander Mayer. Sie spielen seit 20 Jahren für das immer wieder begeisterte Publikum. Für ihr Engagement erhielten sie die Ehrennadel in Silber.

Eine hochkarätige Ehrung erhielt Hans-Joachim Kirn für seine langjährige Tätigkeit als Kreisstabführer im Feuerwehrverband. Kreisbrandmeister Michael Wegel zeigte den hohen Aufwand und Verantwortung auf und dankte mit der silbernen Ehrennadel des deutschen Feuerwehrverbands.

Bügermeister Bernd Siefermann dankte ebenfalls den geehrten Personen und allen Mitgliedern der anwesenden Hilfsorganisationen für ihr Engagement.

Im geselligen Teil des Programms präsentierte die Theatergruppe der Feuerwehr die Kriminalkomödie Oje, schon wieder eine Leiche in drei Akten. Vorstadtganove Toni plant mit seinem Azubi das nächste Ding, welches mit KO-Tropfen über die Bühne gehen soll. Getarnt als Potenzmittel wird es irrtümlich von verschiedenen Personen eingenommen, was zu immer neuen Komplikationen führt: So muss die Leiche des besten Freundes im Gartenhaus auf Entsorgung harren, der zukünftige Schwiegersohn hat sein Zwischenlager in der Garage und der Pfarrer  wird einfach in der Schubkarre vor der Kirche abgestellt. Zum Schluss des mit sehr viel Situationskomik dargestellten Lustspiels klären sich die Umstände auf und enden nochmals in einem Desaster. Mit großem Applaus dankte das Publikum für das sehr amüsante Stück und die sehr guten Darsteller um Regisseurin Patrica Baum mit den Schauspielern Wendelin Huschle, Melanie Brandstetter, Kerstin Karius, Florian Huschle, Tobias Schackowsky, Bellinda Baum, Ute Weber, Barbara Schrempp und Joachim Kirn. Für die Maske zeigten sich Luise Berger-Ullrich und Madita Krieg verantwortlich, als Souffleuse fungierte Sybille Scalisi.
 
Kommandant Friedrich Urbanek, Hans-Joachim Kirn, Tobias Ganze, Barbara Schrempp, Alexander Mayer, Heike Benz, Melanie Brandstetter, Sybille Scalisi, Stabführer Heinz Birk, Helmut Frammelsberger, stellv. Kreisbrandmeister Michael Wegel, Bürgermeister Bernd Siefermann.
  
 
 
 
 
Seitenanfang24.10.2014Hauptübung Abteilung Renchen
 
Ein brennendes Teilelager in einem Kellergeschoss brannte als Übungsannahme bei der Hauptübung der Feuerwehrabteilung Renchen. Die Schwierigkeit lag dabei bei der Zugänglichkeit des Kellers und seine geschlossene Bauweise. Drei Personen galten zudem als vermisst.

Nach seiner Lageerkundung entschied sich der Einsatzleiter einen Innenangriff in den Keller vorzutragen. Der schnellste Weg hierfür fand sich an der Rückseite des in Hanglage erstellten Objekts. Einen weiteren Zugang entdeckte er in der darüber liegenden Werkshalle über ein schmales Treppenhaus. Damit sich der Rauch nicht in das Obergeschoss ausbreitet, montierten die Einsatzkräfte in der nun geöffneten Tür einen mobilen Rauchvorhang. Durch massiven Einsatz von Drucklüftern konnte der Brandrauch nach außen getrieben werden. Nach und nach retteten die Angriffstrupps die Personen. Die medizinische Erstversorgung übernahmen die Helfer der DRK-Sanitätseinheit Mitte. Über die Drehleiter wurde eine Anleiterbereitschaft als Notfallsrückzugsweg und Riegelstellung realisiert. Eine sichere Wasserversorgung stellten die Kräfte aus einem 300 Meter entfernten Brunnen sicher.

In der anschließenden Übungsbesprechung zeigte sich Kommandant Friedrich Urbanek sehr zufrieden mit den Leistungen. Auch DRK-Einsatzleiter Franz Schmidt äußerte sich positiv zum Übungsablauf.
 
Angriffstrupp öffnet ein Tür in den heißen und verrauchten Brandraum.
 
Mit dem Schlauchwagen werden bei langsamer Fahrt 300 Meter Schlauch verlegt.
 
Aufrüsten der Drehleiter zur Vornahme einer Riegelstellung
 
Erstversorgung durch die DRK-Sanitätseinheit-Mitte
 
 
Seitenanfang17.10.2014Hauptübung Abteilung Ulm
   
In ihrer Hauptübung zeigte die Feuerwehrabteilung Ulm die Leistungsfähigkeit. Als Objekt hat Übungsleiter Sven Meier ein altes Ökonomiegebäude in einem Hinterhof der Armenhöfestraße aus. Das Gebäude stellt sich mit seiner hohen Brandlast, verwinkelten mehrgeschossigen Bauweise und teilweise schlechten Zugänglichkeit als schwieriges Objekt dar. Bei Hobbyarbeiten soll ein Brand entstanden sein, der Rückweg für die Personen ist durch Flammen versperrt.

Nach dem Eintreffen der ersten Kräfte befahl der Einsatzleiter eine erste Personensuche, verbunden mit einem Löschangriff. Unterstützend nahmen weitere Helfer eine Ventilation des Gebäudes vor. Mit dieser werden die heißen Brandgase entfernt, die Brandbekämpfung und Personensuche kann hierdurch effektiver durchgeführt werden. Für ein sicheres Arbeiten ließ Einsatzleiter Christian Kerschgens die Einsatzstelle ausleuchten. Nachrückende Kräfte unternahmen einen weiteren Angriff ins Obergeschoss des Objekts. Beide vorgehende Trupps konnten die verletzten Personen auffinden und zur medizinischen Versorgung ins Freie verbringen.

In der Übungsbesprechung konnte der Stellvertretende Kommandant Nikolaus Huschle ein gutes Vorgehen bescheinigen. Verbesserungsvorschläge gab er zur Fahrzeugpositionierung und zum Ausleuchten der Einsatzstelle. Bürgermeister Bernd Siefermann und Ortsvorsteher Roland Bold dankten für die Leistungen bei Einsätzen und den in der Übung bescheinigten Ausbildungsstand.
 
  Angriffstrupp geht in das brennende Gebäude vor.
   
  
  Angriffstrupp bei der Personensuche. Für ein schnelles Auffinden und Orientierung nützt der Truppführer eine Wärmebildkamera.
   
   

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