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  sonstige Presseberichte 1. Quartal 2014
   
   
Seitenanfang14.03.2014Hauptversammlung Abteilung Ulm
 
Mit einer neuen Führung startet die Feuerwehrabteilung Ulm. Nach zehn Jahren Engagement stellt sich Abteilungskommandant Ludwig Fies nicht mehr der Wiederwahl. Auch sein bisheriger Stellvertreter Josef Heim rückt wieder zurück in die Mannschaft. Unter dem Führungsduo hat sich die Einsatzabteilung stets weiterentwickelt. Sie übergeben eine bestens ausgebildete Mannschaft an die Nachfolger. Neben einer guten Atmosphäre in der aktiven Mannschaft war Ludwig Fies immer die Jugendarbeit wichtig, diese unterstützte er mit all seinen Möglichkeiten. Das Zusammenwachsen aller Renchener Einsatzabteilungen war ein weiteres Ziel, das er konsequent umgesetzt hat. Auch der technische Stand der Abteilung wird vorbildlich übergeben. Neben modernem Einsatzfahrzeug ist die mit sehr viel Eigenleistung verbundene mehrfache Erweiterung des Gerätehauses ein bleibender Verdienst von Ludwig Fies und Josef Heim.

Unter der Leitung von Bürgermeister Bernd Siefermann wurde Christian Kerschgens zum neuen Abteilungskommandanten gewählt. Als Stellvertreter stehen ihm Marco Sutterer und  Sven Meier bei. Kommandant Friedrich Urbanek gratulierte der neuen Führung. Alle drei sind Feuerwehrmänner mit langjähriger Einsatzpraxis und genügend Führungserfahrung. Die Abteilung habe eine  zukunftsträchtige Wahl getroffen. Die Verabschiedung vom bisherigen Führungsteam fiel Kommandant Friedrich Urbanek sichtlich schwer: „Es war eine tolle Zeit, es waren die richtigen Männer am richtigen Ort“. Bürgermeister Bernd Siefermann und Ortsvorsteher Roland Boldt bezeichneten Ludwig Fies und Josef Heim als Musterbeispiel im Ehrenamt. Die Arbeit in der Feuerwehrführung war für sie Herzensarbeit. Er lobte das perfekte Organisationstalent. Dem neuen Team wünschte er gutes Gelingen und bot seine vertrauensvolle Zusammenarbeit an. Der neue Abteilungskommandant Christian Kerschgens dankte für das Vertrauen. Unter der neuen Leitung wird sich manches ändern, die Errungenschaften in Kameradschaft, Ausbildung und Zusammenarbeit sollen weitergelebt werden.

Neben der Führung bestimmte die Einsatzmannschaft auch die Mitglieder des Abteilungsausschusses. Eine weitere Personalangelegenheit stimmt traurig. Robert Schindler trat aus den aktiven Reihen in die Altersmannschaft über. Als Quereinsteiger trat er 1988 in die Abteilung Ulm ein und absolvierte als Vorbild die geforderten Ausbildungen und Einsätze. Darüber hinaus zeigte er sich für die Organisation der Ausflüge verantwortlich und bereitete damit viele kameradschaftliche Stunden. Gemeindeehrungen sprach Bürgermeister Bernd Siefermann für langjährige aktive Dienstleistung aus. Für 20 Jahre lobte er Christian Kerschgens und René Meier. Seit 10 Jahren ist Detlef Supke dabei.

Im Berichtjahr 2013 wurde die Einsatzabteilung Ulm sechs Mal alarmiert. Schwerwiegende Einsätze waren nicht zu verzeichnen. In 20 Übungsabenden haben sich die 32 Aktiven auf viele denkbaren Szenarien vorbereitet. Acht Nachwuchskräfte haben sich auf regionaler Ebene weitergebildet. 13 Jugendliche besuchen die wöchentlich und zentral in Renchen durchgeführte Jugendfeuerwehrprobe. Sechs Kinder werden in der Kinderfeuerwehr begeistert. Die 15 Feuerwehrrentner treffen sich regelmäßig zu geselligen Treffen und unterstützen außerhalb der Einsätze.

Schriftführer Thomas Krechtler berichtete über die vielfältigen kameradschaftlichen Veranstaltungen. Neben einem mehrtägigen Ausflug nach München und einem Waldspeckessen wurde auch zu einer Fahrradtour eingeladen. Auch im Gemeindeleben unterstützte man andere Vereine oder kirchliche Veranstaltungen.
 

Foto von links:
Kommandant Friedrich Urbanek, das bisherige Führungsduo Ludwig Fies und Josef Heim. Abteilungskommandant Christian Kerschgens mit seinen Stellvertretern Marco Sutterer und Sven Meier. Ortsvorsteher Roland Boldt, Alterskamerad Robert Schindler, Bürgermeister Bernd Siefermann.
 
 
Seitenanfang31.01.2014Hauptversammlung Abteilung Renchen
 
Die Feuerwehrabteilung Renchen traf sich in ihrer Hauptversammlung, um das Berichtsjahr 2013 abzuschließen. Kommandant Friedrich Urbanek und sein Stellvertreter Nikolaus Huschle berichteten von 60 Einsätzen. Ein Großschadenfall war nicht zu verzeichnen. Eine Person konnte durch die Einsatzkräfte aus einer lebensbedrohlichen Situation gerettet werden. In den letzten Jahre beobachte man den Anstieg von Einsätzen nach Unwettern. Bei allen Anforderungen leisteten die Helfer 975 Stunden Dienst. Darin nicht einbegriffen ist der Übungsdienst. Von jedem der 63 Aktiven werden 23 Übungsdienste gefordert, Führungskräfte und Spezialisten treffen sich noch weitere Male. An Lehrgängen im Ortenaukreis und an der Landesfeuerwehrschule besuchten Angehörige spezielle Weiterbildungen. Im Herbst stellte die Feuerwehr ein neues Löschgruppenfahrzeug in Dienst, das seinen 39 Jahre alten Vorgänger ablöst. Grundlegend überarbeitete die Feuerwehrführung auch die Vorgaben an die Leitstelle bezüglich der Alarmierung der Einsatzkräfte. Schwächen in der Tagesverfügbarkeit konnten innerhalb der Gemeinde bereinigt werden. Funktionierende Kooperationen mit Nachbargemeinden sollen bei größeren Schadenslagen schnelle und umfassende Hilfe gewährleisten.

Eine stetige und wichtige Aufgabe ist die Förderung von Nachwuchs. Jugendfeuerwehrwart Christian Bär berichtete über die Aktivitäten der 35 Jugendfeuerwehrmitglieder. In der Kinderfeuerwehr treffen sich 16 Mädchen und Jungs.

Das Jahr 2013 war für den Spielmannszug geprägt durch die Vorbereitung und Teilnahme an Landeswertungsspielen in Stuttgart. Laut Stabführer Heinz Birk, erspielten die 52 Musiker beim Bühnenspiel in der höchsten Schwierigkeitsstufe eine Silbermedaille. In der nachträglich erhaltenen detaillierten Bewertung zeigte sich, dass die Goldmedaille nur um einen Punkt verfehlt war. Dieser Erfolg ist noch höher zu bewerten, da acht junge Musiker ohne Erfahrungen bei einer derartigen Veranstaltung erstmalig mitspielten. Elf Kinder erlernen derzeit ein Instrument.

Robert Kirn, Obmann der Alterskameraden zeigte die kameradschaftlich geprägten Aktivitäten der Senioren auf. Die aktive Mannschaft unterstützten sie beim Stadtgartenfest und der Sanierung von Mobiliar. Auch in diesem Jahr wollen sie wieder helfend Hand anlegen.

Bürgermeister Bernd Siefermann dankte allen Mitgliedern der Feuerwehr für ihr nicht alltägliches Engagement. Insbesondere würdigte er das mehr an Leistung von Funktionsträgern. In diesem Jahr stellte er seinen besonderen Dank an Jugendausbilder in der Feuerwehr und im Spielmannszug in den Vordergrund. Wichtig sei aber, dass alle von Jung bis Alt treu bleiben. Dies brachte er mit einer Gemeindeehrung für runde Mitgliedszeiten und einem kleinen Präsent zum Ausdruck:

10 Jahre:
Dominik Fischer, Maximilian Spraul
15 Jahre:
Daniel Helbling, Daniel Morgenthaler, Tobias Schackowsky, Sebastian Schäfer
30 Jahre:
Jürgen Kautz, Bernard Klein, Markus Retsch
50 Jahre:
Hans Brandstetter, Hans Gaiser, Heinz Graf, Willi Laug, Peter Schrempp, Günther Wurth
55 Jahre:
Fritz Boschert, Erwin Lauk, Berthold Schmidt, Horst Wipfler
70 Jahre:
Willi Strack
 
 
Seitenanfang23.01.2014Jugendversammlung
   
  Auf eine erfolgreiche Jugendarbeit darf die Feuerwehr Renchen blicken. Dies zeigten die Berichte in der Jugendversammlung. Derzeit sind laut Jugendfeuerwehrwart Christian Bär in der Jugendfeuerwehr 51 Jugendliche aus allen drei Ortsteilen organisiert. Die Nachwuchsorganisation gliedert sich in zwei Gruppen. Zum einen die Jugendfeuerwehr mit 35 jungen Männern und Frauen ab einem Alter von 10 Jahren und der Kinderfeuerwehr mit 16 Kindern ab sechs Jahren.

In der Jugendfeuerwehr werden die Jugendlichen an die Aufgaben der Wehr herangeführt. Hierzu haben die Jugendleiter 33 Übungsabende organisiert. Neben dem vermitteln von feuerwehrtechnischem Können und Wissen soll Jugendfeuerwehr auch Spaß machen. Deshalb ergänzen viele Angebote vom Schwimmbadbesuch bis zur Teilnahme an einem mehrtägigen Zeltlager aller Jugendfeuerwehren in Appenweier. Die Kosten für diese Aktionen decken die Jugendlichen mit der erfolgreichen Christbaumsammelaktion und dem Austeilen der gelben Abfallsäcke.

Gute Erfahrungen erzielte die Feuerwehr auch mit der Einrichtung der Kinderfeuerwehr. Petra Fischer berichtete, dass die fünf Betreuerinnen 22 Treffen organisiert haben. Neben dem kennenlernen der Feuerwehr und deren Geräte gab es eine Faschingsparty, Trampolinspringen beim FSC Erlach, Ausflüge sowie Bastel- und Spielenachmittage.

Bürgermeister Bernd Siefermann unterstrich mit seiner Anwesendheit die Wichtigkeit der Nachwuchsorganisation. Er lobte die Jugendlichen und ermunterte auch künftig engagiert dabei zu bleiben. Kommandant Friedrich Urbanek freute sich, dass in den nächsten zwei Jahren eine größere Anzahl in die aktiven Einsatzabteilungen wechseln. Er stellte das Ausbildungskonzept und die Integration in die bestehende Mannschaft vor.
   
   

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