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  sonstige Presseberichte 2. Quartal 2012
   
   
Seitenanfang18.06.2012Ein Kombi für die Jugendfeuerwehr - geben Sie Ihre Stimme
   
  Mit einer Videopräsentation beteiligt sich die Jugendfeuerwehr Renchen und die Bambinigruppe an einem Wettbewerb der Sparkasse Offenburg. Diese tauscht acht Videos gegen acht knallrote Kombis ein.

Um diesen Traum vom Fahrzeug wahr werden zu lassen brauchen die Jugendlichen Ihre Stimme. Auf dem Webportal der Bank Link zur Sparkasse Offenburg/Ortenau gelangen Sie zum Video. Täglich kann bis zum 29. Juni eine Stimme abgegeben werden. Die Filme mit den meisten Wertungen kommen anschließend in die nächste Runde.

Die Dreharbeiten fanden ohne professionelle Unterstützung statt. Für die Aufnahme hat die Filmcrew mehrere Locations im Ortsgebiet ausgesucht. Wie in Hollywood wurde von den Darstellern einiges gefordert. Jede Szene musste mehrfach eingespielt werden bis Regisseur Sebastian Schäfer zufrieden war. Nach fünf Stunden fiel die letzte Klappe am Set. Der Film zeigt die 55 Jugendfeuerwehrangehörigen und Kinder der Bambinigruppe wie sie zu einem Brandeinsatz ausrücken sollen – es fehlen jedoch genügend Sitzplätze! Schauen Sie sich den weiteren Fortgang der Geschichte im Internet an!

Nach der Uraufführung des Films am Montag ergänzte Jugendfeuerwehrwart Christian Bär, dass die Jugendfeuerwehr Renchen mit 55 Kindern zu den größten im Ortenaukreis zählt. Sie bietet viel Spiel, Spaß und formt die Feuerwehrfrauen und -männer von Morgen. Probleme bereiten regelmäßig die benötigten Transportkapazitäten bei den angebotenen Freizeitaktivitäten. Dies insbesondere in der Bambinigruppe. In dieser werden Kinder zwischen sechs und zehn Jahren aufgenommen. Feuerwehrfahrzeuge scheiden auf Grund ihres Aufbaus für diese Altersgruppe aus, zudem müssen die Fahrzeuge rund um die Uhr für Einsätze zur Verfügung stehen.
   
  Video ansehen und abstimmen:   Link zur Sparkasse Offenburg/Ortenau
   
  
   
  
   
   
Seitenanfang20.04.2012Hauptversammlung Feuerwehr Renchen
 
Die Mitglieder der Feuerwehrabteilungen Renchen, Ulm und Erlach hielten in ihrer Hauptversammlung Rückblick auf das Jahr 2011. Im üblichen Rahmen lag die Anzahl der 64 Einsätze. Hierbei leisteten die Helfer 918 Stunden, sieben Personen konnten aus einer lebensbedrohlichen Situation gerettet werden. Im Vordergrund standen technische Hilfeleistungen mit einem Anteil von 59 Prozent. Unter dieser statistischen Zuteilung werden Verkehrsunfälle, Ölspuren und unter weiteren auch Türöffnungen aufgeführt. Mit einem einheitlichen Ausbildungskonzept in allen drei Einsatzabteilungen bereiteten sich die aktiven Angehörigen auf diese Anforderungen vor. Darüber hinaus besuchten mehrere Angehörige Gemeindeübergreifende oder Lehrgänge an der Landesfeuerwehrschule. Derzeit versehen 111 Frauen und Männer ihren Dienst. Inklusive Jugend, Musikzug und Altersmannschaft summiert sich der Personalstand auf 261 Mitglieder.

Eine sehr wichtige Aufgabe mit Blick in die Zukunft ist die Sicherung von Nachwuchs. In der Jugendarbeit mit derzeit 32 Jugendlichen in der Jugendfeuerwehr und 23 Kindern in der Bambinigruppe ist man gut aufgestellt. Ebenfalls zufrieden ist der Spielmannszug mit seinen 20 in Ausbildung befindlichen Spielleuten. Bei 25 Auftritten unterhielten die 47 Musiker das Publikum. Als Neuerung lädt der Spielmannszug zu einem Muttertagskonzert in den Stadtgarten ein.

Aktuell wird die Alarmierung der Einsatzabteilung Renchen überarbeitet. Damit möchte man den Veränderungen bei den Einsatzanforderungen gerecht werden. In Änderung befindet sich auch die Feuerwehrsatzung. Ein Arbeitskreis hat die Überarbeitung durchgeführt, diese können nun dem Gemeinderat zur Beratung vorgeschlagen werden. Bewährt hat sich der interkommunale Schlauchpool in Achern. Dort werden die Schläuche zentral gereinigt und geprüft. Das im Jahr 1974 beschaffte Tanklöschfahrzeug soll durch ein neues ersetzt werden. Die Ausschreibung erfolgt in diesen Tagen.

Bürgermeister Bernd Siefermann dankte für die Leistungen. Hierbei schloss er auch die anwesenden Mitglieder des Deutschen Roten Kreuzes ein. Nach seinen Worten sind Beförderungen eine besondere Art Anerkennung. Die Beförderungsrichtlinien sind im Land Baden-Württemberg einheitlich geregelt. Voraussetzungen sind Mindesdienstzeiten und die erfolgreiche Teilnahme an Weiterbildungen. Die Beförderung zum Oberbrandmeister sprach er an Michael Ganze und Berthold Schillinger aus. Boris Brandstetter darf nun den Titel Brandmeister führen. Die Ernennung zum Oberlöschmeister übergab Bürgermeister Bernd Siefermann an Thomas Haberle. Hauptfeuerwehrmann wurden: Volker Bohnert, Marco Ruch, Jürgen Meier, Michael Biehlmann, Thorsten Vogel, Patric Spraul und Tobias Schackowsky. Die Beförderungen zum Oberfeuerwehrmann erhielten Maximilian Spraul, Eric Matthes, Alexander Ebi, David Graf, Martin Heptig, Thomas Heptig und Thibaut-Jean Schweiger. Nach ihrer Probezeit wurden Lucas Baum, Nico Fund und Marc Ledwinka Feuerwehrmann.
 
Foto von links:
Boris Brandstetter, Thomas Haberle, Michael Biehlmann, Thorsten Vogel, Patric Spraul, Marco Ruch, Tobias Schackowsky, Kommandant Friedrich Urbanek, Bürgermeister Bernd Siefermann.
 
 
Seitenanfang20.04.2012Hauptübung Feuerwehr Renchen
 
Eine schwarze Rauchsäule im Renchener Industriegebiet wies den Einsatzkräften der Feuerwehr Renchen den Weg zum Übungsobjekt ihrer Hauptübung. In der Schreinerei der Firma Burkart Haus ist, ausgelöst durch einen defekten Druckluftkompressor, ein Brand ausgebrochen. Eine Person versuchte mit Handfeuerlöschern den Brand einzudämmen, seither ist sie im Gebäude vermisst.

Unter der Einsatzleitung von Nikolaus Huschle rückte der erste Löschzug der Einsatzabteilung Renchen aus und begann im betroffenen Gebäudeteil mit Personensuche und Brandbekämpfung. Die restlichen Helfer versorgten diese mit Löschwasser aus der Rench. Da in einem holzverarbeitenden Betrieb ein große Brandlast vorliegt, erfolgte die Nachforderung der Einsatzabteilungen Ulm und Erlach. In einem zweiten Brandabschnitt führten diese Kräfte ebenfalls Löschmaßnahmen, unter anderem auch mit Schaumlöschmittel im Lackierraum, durch.

Für die Erstversorgung der Verletzten zeigte sich die Sanitätseinheit Mitte des Deutschen Roten Kreuzes verantwortlich. Bedingt durch die schlechte Witterung erstellten die 15 Kräfte ein Schnelleinsatzzelt in dem die Erstversorgung wetterunabhängig durchführbar war.

Kreisbrandmeister Michael Wegel wohnte als Beobachter der Übung bei. In der Übungsbesprechung konnte er eine gute und fachlich richtige Vorgehensweise bestätigen. In seinem Kommentar ging er nochmals auf die speziellen Gefahren in holzverarbeitenden Betrieben ein. Kommandant Friedrich Urbanek freute sich, dass er viele Alterskameraden und neben Bürgermeister Bernd Siefermann einige interessierte Stadträte begrüßen konnte.
 
 
 
 
Seitenanfang13.04.2012Dienstbesprechung der Alterskameraden im Ortenaukreis
    
   Die Einsatzabteilungen der 51 Feuerwehren im Ortenaukreis stehen mit ihrem vielfältigen Einsatzspektrum regelmäßig im Blickpunkt der Öffentlichkeit. Neben den Jugendabteilungen und Musikzügen sind auch die Feuerwehrrentner organisiert. Jährlich treffen sich die Obmänner der Altersabteilungen um sich auszutauschen. Solch ein Treffen fand nun in Renchen statt. Mit sehr guter Beteiligung fanden sich die Vertreter der über 2000 Alterskameraden im Ortenaukreis ein. Georg Lechleiter (Feuerwehr Appenweier), Fachgebietsleiter im Feuerwehrverband Ortenau, stellte nach der musikalischen Eröffnung durch den Spielmannszug der Renchener Feuerwehr, seine informative Tagesordnung vor.

Das Land Baden-Württemberg hat vor einiger Zeit ein neues Feuerwehrgesetz verabschiedet. Bedingt durch die darin enthaltenen Änderungen muss nun jede Kommune ihre Feuerwehrsatzung anpassen. Kreisbrandmeister Reinhard Kirr sprach mehrere Empfehlungen aus, wie die Altersabteilungen hierbei rich tig integriert werden können. Weiterhin informierte Reinhard Kirr aus dem aktuellen Geschehen. Kurz stellte er die neuen Uniformen vor. Diese soll den 60 Jahre alten Schnitt ablösen. Neu ist die Einführung eines Dienstanzugs, der aus einem funktionellen Blouson und einer Cargohose besteht. Diese Kleidung soll bei Ausbildungen, Sicherheitswachdiensten und anderen nicht repräsentativen Anlässen getragen werden.

Aus dem Landkreis Ludwigsburg reiste Helmut Trautwein an. Er ist Fachbereichsleiter für die Altersabteilungen im Landesfeuerwehrverband. Hier gründete sich ein Arbeitskreis, der neue Empfehlungen für das Engagement in den Altersabteilungen erarbeitete. Im Vordergrund steht weiterhin die Kameradschaftspflege nach dem aktiven Dienst. Als weiteres Angebot ist man nun Mitglied im Landesseniorenrat und kann somit auf die dort vorhandenen Ressourcen und Angebote zugreifen. Die Alten werden immer jünger - diese Feststellung gilt auch in der Feuerwehr. Rund 13.000 ehemalige Aktive im Alter um die 60 Jahre weist die Statistik im Land aus. Aus diesem Grund werden nun auch viele Anregungen gegeben, wie die aktiven Einsatzkräfte mit den ständig zunehmen Belastungen durch Einsatz und Ausbildung entlastet werden können. So könne Unterstützung durch logistische Aufgaben wie Verpflegung von Einsatzkräften gegeben werden. Auch Mithilfe bei der Gerätewartung, oder die Durchführung von Brandschutzerziehungen wird angeregt. Viele weitere Vorschläge werden in diesem Grundsatzpapier gegeben. Der Umfang der Umsetzung ist von den örtlichen Gegebenheiten und personellen Strukturen abhängig und soll von jeder Feuerwehr entschieden werden. Mit weiteren aktuellen internen Informationen beendeten die Vertreter die informationsreiche Veranstaltung.
 
   

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