 | | Feuerwehrabteilung Ulm am Fuße des
Großglockners |
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mehrtägigen Ausflug unternahm die Feuerwehrabteilung Ulm nach
Österreich. Highlight war eine Fahrt mitten ins Herz des Nationalparks
Hohen Tauern mit einem einmaligen Panoramablick auf den Großglockner und
seinen Gletscher.
Die Anfahrt
erfolgte mit dem Bus über die Panoramastraße diese
Hochalpenstraße trägt diesen Namen nicht umsonst. Die 48 Kilometer
lange Route mit insgesamt 36 Kehren ist ein einmaliges Natur- und Fahrerlebnis.
Vorbei an kantigen, schroffen Felsen und sanften, grünen Hügeln und
stets am Horizont der anmutige Großglockner. Das Massiv mit seinem Gipfel
auf 3798 Metern über dem Meeresspiegel ist der höchste Berg
Österreichs. Auf der Franz-Josef-Höhe erkundeten die Teilnehmer die
Alpenlandschaft ein Stück zu Fuß und kamen den hier lebenden
Murmeltieren ganz nah. Der erlebnisreiche Tag endete mit einem gemeinsamen
Haxen-Essen auf der Postalm. Unterkunft fanden die 42 Teilnehmer im idyllischen
Bergdorf Maria Alm. Die kleine Gemeinde liegt eingebettet zwischen dem
Gebirgszug des Steinernen Meeres (nördliche Kalkalpen) und den Pinzgauer
Grasbergen. |
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 | 19.08.2011 | Jugendferientag |
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Einen interessanten Nachmittag erlebten
17 Ferienkinder bei der Renchener Feuerwehr. In dem fünf Stunden
dauernden Programm erhielten die Kinder aus allen Ortsteilen einen
Einblick in die Aufgaben der Feuerwehr. Kern ist natürlich die
Bekämpfung von Schadenfeuern, in der Fachsprache wird dies als
Löschangriff bezeichnet. Wie dieser mit System vorgetragen wird, war
Inhalt einer Station. Bei den sommerlichen Temperaturen waren die
angebotenen Wasserspiele eine willkommene Abkühlung und Abwechslung.
Dass die Feuerwehr nicht nur Brände löscht, sondern auch im Bereich
der technischen Hilfeleistungen viel leisten muss, erkannten die
Kid's an einer weiteren Station. Spielerisch bedienten sie hier einen
hydraulisch betriebenen Rettungsspreizer, mit dem im Ernstfall
beispielsweise Rettungsöffnungen an einem verunfallten Fahrzeug
erzeugt werden. Wichtig ist auch, dass Kinder einen Notruf über die
Rufnummer 112 absetzen können. Welche Inhalte übermittelt werden
sollen, trainierte jedes Kind an einer weiteren Station. Der
Spielmannszug der Feuerwehr präsentierte sich ebenfalls. Die Musiker
bastelten mit den Kindern ein kleines Trommelinstrument. Seit dem
ersten Jugendferientag bei der Feuerwehr ist das Löschen eines
echten Feuers das absolute Highlight. So auch dieses Jahr
wieder.
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 | 24.07.2011 | Einweihung und Tag der offenen Tür im
Feuerwehrgerätehaus Ulm |
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einer Feierstunde übergab Bürgermeister Bernd Siefermann offiziell
das sanierte und baulich erweiterte Feuerwehrgerätehaus an die Abteilung
Ulm. Er zitierte den früheren Bundespräsident Richard von
Weizäcker. Die Feuerwehr ist die lebendigste und mutigste
Bürgerinitiative. Es gehöre sehr viel Mut dazu, wenn
ehrenamtlich tätige Menschen bereits sind, ihre Gesundheit und ihr Leben
für die Mitbürger zu riskieren. Auch Ortsvorsteher Roland Boldt fand
dankende Worte. Wie bereits Bürgermeister Siefermann lobte er die
erbrachten Eigenleistungen. Der Startschuss erfolgte vor zwei Jahren, als der
Schlauchturm mit einem Schwerlastkran vom Gebäude gehoben wurde. Zuvor
hatte der Gemeinderat das Vorhaben unterstützt und mit Hilfe des
Konjunkturprogramms zwei die Gelder genehmigt. In den letzten beiden Jahren
wurden an diesem Gebäude mehr als 4500 ehrenamtliche Stunden geleistet,
eine Leistung die mit Geld nicht zu bezahlen sei. Abteilungskommandant Ludwig
Fies resümierte über die geleisteten Arbeiten. Es ist nun ein
Gebäude entstanden, wie es von einer modernen Feuerwehr benötigt
wird. Die Fahrzeughalle und Umkleiden wurden komplett saniert. Im neu gebauten
Obergeschoss entstand ein geräumiger Schulungsraum. Angegliedert ist eine
kleine Teeküche und Sozialräume für weibliche und männliche
Mitglieder.
Gottes Segen überbrachte
Pfarrer Albert Lehmann. Er weihte das Gebäude und wünschte allzeit
gutes Gelingen. Vor der Segnung zelebrierte er einen Festgottesdienst. Dieser
wurde, wie auch die Feierstunde, durch den Spielmannszug musikalisch umrahmt.
Den weltlichen Bogen schloss Kommandant Friedrich Urbanek. Er erinnerte daran,
dass die Feuerwehr eine gute Ausstattung benötige, um die Anforderungen
der heutigen Zeit zu erfüllen. Das wichtigste sei jedoch eine gute
Mannschaft, die sich in allen Ortsteilen auf einem gleichen Ausbildungsstand
befinden müsse. Grußworte überbrachte auch Konrad Lange von der
Feuerwehr Krumbach, Sachsen. Nach der Wende knüpfte man im Jahr 1991 erste
Kontakte. Seither ist man freundschaftlich verbunden.
Neben der Besichtigungsmöglichkeit der neuen Räume konnten sich die
Besucher bei zwei Vorführungen über die Vorgehensweise der Feuerwehr
informieren. Die gemeinsame Jugendfeuerwehr aller Ortsteile präsentierte
einen klassischen Löschangriff. Nach dem Einsatzbefehl des jugendlichen
Einsatzleiters verlegten die Mädchen und Jungs drei Strahlrohre zu einer
Brandbekämpfung. Die weitere Umsetzung dieses Basiswissen zeigte die
aktive Einsatzmannschaft mit einem realistisch dargestellten Küchenbrand.
In einer nachgebildeten Küche wurde eine Fettexplosion ausgelöst.
Nach der Stichflamme standen die Möbel schnell in Vollbrand. Noch in
großer Entfernung konnten die Besucher die enorme Strahlungswärme
spüren. Im Gemenge der Zuschauer konnte man Gespräche wahrnehmen die
alle in der Frage mündeten: Und da gehen die Männer noch
rein?. Der Beweis erfolgte kurze Zeit später als ein Einsatztrupp,
ausgerüstet mit Atemschutz und Strahlrohr durch die Tür vordrang und
das Feuer in kurzer Zeit löschte. Die Feuerwehrabteilung Ulm ist
regelmäßig gern gesehener Gast im Kindergarten. Dort werden die
Kinder über Notsituationen im Haushalt und den dann notwendigen
Maßnahmen unterwiesen. Hierfür dankte der Kinderchor mit einem
Liedvortrag. |
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| | | Foto
von links:
Ortsvorsteher Roland Boldt, Abteilungskommandant Ludwig Fies,
Bürgermeister Bernd Siefermann, Kommandant Friedrich Urbanek, Konrad Lange
von der Partnerwehr Krumbach. |
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