 | 22.05.2011 | Bronzenes Leistungsabzeichen für 21 Ortenauer
Feuerwehrmusiker |
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musikalische Grundausbildung beendeten 21 junge Feuerwehrmusiker mit dem
erfolgreichen Besuch des D1 Lehrgangs. Das Seminar fand an zwei Wochenenden in
Meißenheim und Renchen statt. Die Inhalte wurden nach den Richtlinien des
Bundes Deutscher Musikverbände vermittelt. Theoretische Grundlagen wie
Notenlehre, Taktarten und das Auszählen von Notenwerten wurden
gleichberechtigt mit der praktischen Umsetzung an den jeweiligen Instrumenten
gelehrt. Mit einer schriftlichen und instrumentellen Prüfung musste jeder
Teilnehmer einen Leistungsnachweis erbringen.
In einer
Abschlussveranstaltung im Renchener Josefsaal übergab Kreisstabführer
Hans-Joachim Kirn als Belohnung das bronzene Leistungsabzeichen des Bundes
Deutscher Blasmusikverbände an die erfolgreichen Teilnehmer aus dem
Ortenaukreis. Teilgenommen haben Mitglieder aus den Spielmanns- und
Fanfarenzügen aus Ortenberg, Meißenheim, Neuried, Hofweier und
Renchen. Nach den Worten des Kreisstabführers werden die meist
jugendlichen Musiker nun endgültig in die Orchester übernommen.
Hierfür wünschte er viel Erfolg und weiterhin viel Spaß beim
Musizieren. Dieser Lehrgang wird seit 1980 alle zwei Jahre durchgeführt.
Seitdem unterrichteten die Ausbilder in ehrenamtlicher Tätigkeit über
550 Musiker. Unter der Stabführung von Heinz Birk umrahmte der
Spielmannszug der Feuerwehr Renchen diese Übergabe der Leistungsabzeichen
musikalisch.
Der Vorsitzende des
Feuerwehverbandes Ortenaukreis, Berthold Maier, gratulierte den Absolventen.
Nicht nur er höre gerne die Feuerwehrmusik, zumal sich die musiktreibende
Züge der Feuerwehren musikalisch weiterentwickeln. Zum Repertoire
gehöre nun nicht mehr nur die traditionelle Marschmusik sondern auch
vielfältige konzertante Stücke und Interpretationen aus der Rock- und
Pop Szene. Für die Stadt Renchen überbrachte der stellvertretende
Bürgermeister Heinz Schäfer die Gratulation.
Erfolgreiche Renchener Teilnehmer:
Manuel Neumann,
Jonas Kirn,
Julia Huschle,
Luca Federico,
Marie Thume,
Celine Huber,
Johannes Müller,
Sarah Birk,
Gabi Glauner,
Lorica Schäfer,
Jule Wurth,
Hannah Schäfer |
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| | | Unser
Foto zeigt die erfolgreichen Teilnehmer des Lehrgangs gemeinsam mit den
Ausbildern und Kreisstabführer Hans-Joachim Kirn (links) und dem
Vorsitzenden des Feuerwehrverbands Ortenaukreis Berthold Maier (dritter von
rechts). |
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 | 29.04.2011 | Hauptversammlung Feuerwehr
Renchen |
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| | Zukunftsentscheidungen
traf die Feuerwehr Renchen in ihrer
diesjährigen Hauptversammlung. Zu dieser fanden sich die Mitglieder aus
den Abteilungen Renchen, Ulm und Erlach in der Kronenhalle ein.
Schwerpunkt waren Neuwahlen der Feuerwehrführung. Die bisherige
Führungsspitze mit Kommandant Friedrich Urbanek und seinem
Stellvertreter Nikolaus Huschle stellte sich einer erneuten Wiederwahl.
Mit überzeugender Mehrheit erhielten beide Kandidaten erneut das Votum
der aktiven Mannschaft. Bürgermeister Bernd Siefermann, der die Wahl
leitete, gratulierte zu diesem Vertrauensbeweis dem er sich anschloss.
Er hob die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit hervor. Gleichzeitig
dankte er allen Angehörigen der Wehr für die erbrachten Leistungen.
Die
Mitglieder der Mannschaftsvertretung wurden ebenfalls für weitere
fünf
geheim gewählt. Sie bilden den Feuerwehrausschuss der den Kommandanten
berät und unterstützt.
In der Leitung der Jugendfeuerwehr vollzog man ebenfalls einen
Personalwechsel. Christian Bär übernimmt die Funktion des
Jugendfeuerwehrwarts von Sebastian Schäfer. Als Dank für seine
Leistungen erhielt er von Kreisjugendfeuerwehrwart Christian Feißt
(Feuerwehr Seelbach) die silberne Ehrennadel der Jugendfeuerwehr
Baden-Württemberg. Nach seinen Worten gehört die Renchener Jugend mit
49
Mitgliedern zu den großen im Ortenaukreis. Mit Sebastian Schäfer
hatte
man einen sehr guten Kameraden an der Spitze, der die Amtsgeschäfte und
auch den Umgang mit den Jugendlichen und Betreuern bestens im Griff
hatte. Mit ihm scheidet auch Tobias Ganze aus. Er ist ein sehr guter
Jugendgruppenleiter der viele neue Ideen mit einbrachte. Auch er erhielt
dieses Abzeichen.
Im Berichtsjahr 2010 rückten die Helfer zu 46 Einsätzen aus.
Hierbei
leisteten sie knapp 1100 Stunden Dienst am Nächsten. Zwei Personen
konnten hierbei aus einer lebensbedrohlichen Situation gerettet werden.
110 Helfer stehen rund um die Uhr zur Alarmierung bereit. Des weiteren
sind 49 Jugendliche, 41 Alterskameraden und 58 Musiker des
Spielmannszugs in der Feuerwehr engagiert.
Sehr wichtig ist die kontinuierliche Weiterbildung. Bewährt hat sich
das gemeinsame Ausbildungskonzept. Übergreifend werden die Fachthemen
vorbereitet und an die Mannschaft vermittelt. Der erfolgreiche Besuch
von Lehrgängen wird mit Beförderungen belohnt. Bürgermeister
Bernd
Siefermann dankte vier Kameraden. Sebastian Schäfer ernannte er zum
Brandmeister. Grundlage ist die Teilnahme am Zugführerlehrgang an der
Landesfeuerwehrschule in Bruchsal. Frank Beese wurde Löschmeister. Er
besuchte ebenfalls an der Schule den Gruppenführerlehrgang. Dominik
Fischer und Mario Thiede ernannte er zum Oberfeuerwehrmann.
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(v.l.)
Bürgermeister Bernd Siefermann, Frank Beese, Dominik Fischer,
Kreisjugendfeuerwehrwart Christian Feißt, Sebastian Schäfer, Tobias
Ganze, Christian Bär, Kommandant Friedrich Urbanek. |
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 | 29.04.2011 | Hauptübung Feuerwehr Renchen |
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| Die
gemeinsame Hauptübung der Feuerwehr Renchen fand dieses Jahr im
Ortsteil Erlach statt. Die Übungsvorgabe sah den Brand in einem
ehemaligen Ökonomiegebäude in der Renchener Straße vor. Das
Objekt wird
mittlerweile von einem kleinen Handwerksbetrieb als Lager genutzt.
Problematisch ist die enge Bebauung in diesem Viertel. Angebaut ist ein
Wohnhaus und zwei weitere in Holzbauweise erstellte Gebäude der
Nachbarn. Das Szenario sah weiterhin zwei vermisste Personen vor.
Während
der Übung kamen die Einsatzabteilungen Renchen, Ulm und Erlach zum
Einsatz. Die Kräfte der Abteilung Erlach trafen zuerst an der
Einsatzstelle ein und nahmen einen ersten Löschangriff und die
Personensuche vor. Die nachrückenden Helfer aus Renchen und Ulm
verstärkten diese Maßnahmen, insbesondere die so genannten
Riegelstellungen. Hierbei sollen angebaute oder angrenzende Gebäude vor
dem übergreifen des Feuers geschützt werden. Der
große
Löschwasserbedarf wurde durch die Entnahme aus der nebenan
fließenden
Rench sichergestellt. Die Versorgung der Verletzten übernahm die
Sanitätseinheit Mitte des DRK. Erstmals kam deren neues Fahrzeug GW-SAN
zum Einsatz. Fünf derartige Fahrzeuge sind im Ortenaukreis stationiert.
In der anschließenden Übungsbesprechung bescheinigte
Übungsbeobachter Kommandant Friedrich Urbanek eine gute Vorgehensweise,
es wurde gewissenhaft gearbeitet. Verbesserungspotential erkannte man
ebenfalls. Insbesondere soll künftig auf die Freihaltung von
Verkehrsflächen besser geachtet werden.
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