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28.06.2010 |

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Feuerwehr und Spielmannszug feiern Jubiläum
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Jubiläum
feiert die Feuerwehrabteilung Renchen am kommenden Wochenende. Der
Spielmannszug feiert seinen 50. Geburtstag, die Feuerwehr blickt auf
140 Jahre Hilfeleistung zurück.
Den Auftakt zum Wochenende gestaltet der Spielmannszug am Samstag, 3.
Juli ab 20.00 Uhr, mit einem Jubiläumsabend in der Renchener Festhalle.
Die Feier ist als konzertanter Abend gestaltet. Die Musiker unterhalten
mit einer bunten Auswahl aus ihrem vielfältigen Repertoire. Der
Musikzug „Fanfare des Sapeurs-Pompiers de Schleithal“ gestaltet einen
weiteren Programmteil. Die befreundeten Musiker aus dem Elsaß
feiern jenseits des Rheins ebenfalls hohe musikalische Erfolge.
Am Sonntag, 4. Juli, findet um 9.00 Uhr ein feierlicher
Festgottesdienst in der katholischen Pfarrkirche statt. Hierfür wurden
eigens Lieder auf die Stimmung von Flöten umgeschrieben. Anschließend
wird ein Marsch mit Spielmannsmusik zum Gerätehaus angeboten. Um 11.00
Uhr findet die Fahrzeugweihe des neuen Einsatzleitwagens statt. Das
Fahrzeug soll dem Einsatzleiter vor Ort die Kommunikation mit anderen
Einsatzkräften oder der Leitstelle sicher stellen. Eine Umfangreiche
Beladung mit Arbeitsmedien ist Grundlage für die Führungsgruppe
Achern/Renchen. Diese überörtlich zusammenarbeitende Gruppe unterstützt
den Einsatzleiter bei größeren Schadenslagen bei seinen vielfältigen
Aufgaben.
Im Anschluss präsentiert sich die Einsatzabteilung Renchen mit ihren
Fahrzeugen rund um das Gerätehaus. Zur Besichtigung steht auch das mit
Funktionsräumen renovierte Gerätehaus und der neue Anbau mit Umkleide
und sanitären Einrichtungen offen. Zur Stärkung wird als Mittagessen
Rollbraten mit Spätzle angeboten. Zur Unterhaltung spielen Musikzüge
aus der Ortenau musikalisch auf. Die Kinder der Bambinigruppe zeigen um
14.00 Uhr ihr spielerisch Erlerntes, die Jugendfeuerwehr kurz nach
15.00 Uhr. Neben der aktuellen Technik sind auch Oldtimerfahrzeuge von
anno dazumal zu besichtigen. Kinder können sich bei Wasserspielen
austoben. Am Abend wird zu einem Vesper und gemütlichen Beisammensein
im und vor dem Feuerwehrhaus eingeladen. Natürlich stehen die bekannten
Speisen wie beim Heckenfest im Angebot.
Das Festwochenende wird mit einem Feierabendhock und Handwerkervesper
am Montag Abend ab 17.00 Uhr beschlossen. Für die musikalische
Unterhaltung sorgt die Stadtkapelle Renchen.
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22.06.2010 |
Eröffnung der Ausstellung „50 Jahre Spielmannszug Renchen“ in der Sparkasse Renchen.
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Eine
Ausstellung präsentiert der Renchener Spielmannszug in der örtlichen
Filiale der Sparkasse Offenburg/Ortenau. Der Musikzug der Feuerwehr
darf dieses Jahr sein 50-jähriges Gründungsjubiläum feiern. Während den
üblichen Geschäftszeiten ist die Bevölkerung eingeladen, sich über die
Entwicklung von den Anfängen bis heute zu informieren. Hierfür haben
die Musiker thematisch gegliederte Informationswände gestaltet, unter
anderem die geschichtliche und musikalische Entwicklung, Erfolge
und das Engagement in der Jugendarbeit. Die einzelnen Präsentationen
sind mit Fotos aus den vergangenen 50 Jahren ausgeschmückt. Das
Sprichwort „Bilder sagen mehr als tausend Worte“ trifft besonders zu,
viele Details lassen alte Erinnerungen wieder wach und lebendig werden.
Mit dem Musikstück „Salut Bohemia“ unter der Leitung von Stabführer
Heinz Birk hat der Spielmannszug die Vernissage zur Ausstellung
eröffnet. Viele Gäste aus der Feuerwehr und dem örtlichen Leben sind
der Einladung am Dienstag Abend gefolgt. Arnold Ringwald, Leiter der
Renchener Geschäftsstelle, freute sich über die große Resonanz und
begrüßte im Namen der Sparkasse. Nach seiner Ansicht ist der
Spielmannszug aus dem Renchener Vereinsleben nicht mehr wegzudenken. Er
habe sich über die Anfrage zur Ausstellung in seinem Hause sehr gefreut
und entsprechend unterstützt. Für die momentan 56 aktiven Spielleute
ergriff Zugführer Heinz Schäfer das Wort. Er blickte auf die
Gründungsjahre zurück, anschließend lud er zum weiteren Erkunden in der
Ausstellung ein. Auch Bürgermeister Bernd Siefermann wohnte der
Vernissage bei. Im Jahr der besonderen Jubiläen in der
Grimmelshausenstadt freut er sich mit den Spielleuten über den runden
„Geburtstag“. Es sei für viele Mitbürger ein Genuss den musikalischen
Darbietungen beizuwohnen.
Die Ausstellung ist der Auftakt für das Festwochenende vom 3. bis 5.
Juli. Die Musiker laden am Samstag, 3. Juli, zu einem öffentlich
konzertant gestalteten Festabend ein. Einen Festgottesdienst umrahmen
die Spielleute am Sonntag, 4. Juli, musikalisch. Anschließend lädt die
Feuerwehr zur Fahrzeugweihe und einem Tag der offenen Tür im baulich
erweiterten und sanierten Gerätehaus ein. Den Abschluss des
Festwochenendes bildet ein Feierabendhock am Montag Abend am Gerätehaus.
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Zugführer
Heinz Schäfer (rechts) beim Rundgang durch die Ausstellung mit
Bürgermeister Bernd Siefermann (Mitte) und Arnold Ringwald (links),
Leiter der Renchener Geschäftsstelle der Sparkasse Offenburg/Ortenau.
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22.06.2010 |
Ulmer Einsatzabteilung besucht Krumbach
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Eine
Abordnung der Freiwilligen Feuerwehr Renchen, Abteilung Ulm, ist der
Einladung zum 120-jährigen Bestehens der Feuerwehr Krumbach in Sachsen
gefolgt. Nach dem Eintreffen wurden diese herzlichst von Wehrleiter
Konrad Lange und einem Teil seiner Kameraden mit Partnerinnen
begrüßt. In Verbindung mit einer Rundfahrt informierte der Wehrleiter
über Krumbach und dessen umliegenden Gemeinden, so dass sich die Ulmer
Kameraden in der wunderschönen Umgebung schnell zurecht fanden. Viele
geladenen Gäste und auch die Wehrleiter der umliegenden Feuerwehren
überbrachten der Feuerwehr Krumbach die besten Wünsche zur
Jubiläumsfeier. Weit weg von den sicherlich arbeitsreichen
Festvorbereitungen haben sich die Kameraden der Abteilung Ulm
entschlossen die Gastgeber aus Krumbach mit einem erholsamen
kameradschaftlichen Abend als Geschenk kulinarisch zu verwöhnen.
Hierbei durfte selbstverständlich ein Fass des Ulmer Gerstensaftes
nicht fehlen. Am Folgetag besuchten die Ulmer Feuerwehrangehörigen
befreundete Krumbacher Familien, überbrachten Grüße und auch Präsente
der daheim gebliebenen Kameraden. Der Nachmittag galt der
Jubiläumsfeier mit allen Einwohnern und Feuerwehren aus nach und fern.
Eine Fahrzeugvorstellung einschließlich Oltimer, Wasserspiele für die
Kinder, Kaffee und Kuchen, herzhaftes vom Grill und vieles mehr
bereiteten den Gästen einen interessanten und kurzweiligen Aufenthalt.
Tanzmusik und ein grandioses Feuerwerk setzten weitere Höhepunkte am
Abend.
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Gruppenfoto der Ulmer Feuerwehrangeörigen und der Krumbacher Feuerwehr
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16.06.2010 |
50 Jahre Spielmannszug -
Die letzten vier Jahrzehnte
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Musik
bei den Feuerwehren hat eine lange Tradition. Waren es früher die
verschiedenen Signale, die von den zur Wehr gehörenden Musikern bei
Einsätzen und beim Probendienst zu spielen waren, so hat sich dieser
musikalische Einsatz im Laufe der Zeit auf die gesellschaftlichen
Veranstaltungen der Feuerwehr und darüber hinaus verlagert.
Nach den schweren zehn Anfangsjahren ab 1960 übernahm Walter Bär die
Stabführung des Spielmannszugs von Willi Strack. Während seiner
Tätigkeit konnte eine kontinuierliche Aufwärtsentwicklung erreicht und
der Spielmannszug zu einem auf Landes- und Bundesebene anerkannten
musiktreibenden Zug ausgebaut werden. Ein Wendepunkt hierbei war das
Jahr 1972. Durch den Wechsel auf Ces-Flöten war es von da an möglich,
eine Vielzahl von Stücken zusammen mit Blasmusikkapellen zu spielen.
Erstmals erfolgte dies mit der Stadtkapelle Renchen anlässlich eines
Konzertes im Mai 1973.
Das Repertoire des Spielmannszugs wurde nach und nach umfangreicher und
anspruchsvoller. Umfasste es in den ersten Jahren fast ausschließlich
einfachere Märsche, reicht es heute von Konzertmärschen über Operetten-
und Musicalmelodien bis hin zu konzertanter Musik. Erst dies
ermöglichte ”abendfüllende” Konzerte. Die stetige Aufwärtsentwicklung
des Spielmannszuges machen insbesondere die Leistungen bei
Wertungsspielen deutlich, bei denen jeweils in der höchsten
Schwierigkeitsstufe gespielt wurde. In den letzten drei Jahrzehnten
erspielten die Musiker neun Gold-, acht Silber- und eine Bronzemedaille.
1985 wurde das 25jährige Jubiläum des Musikzugs begangen. An dem Fest
nahmen fast alle Spielmanns- und Fanfarenzüge aus dem ganzen
Ortenaukreis teil. Aus Anlass des Jubiläums wurde die Musikkassette
”Jubelklänge” aufgenommen.
Ab Beginn des Jahres 1992 leitete Rüdiger Lauk den Zug. Mit seinem
großem Engagement war er ein würdiger Nachfolger von Walter Bär. Im
Jahr 1995 feierte die Feuerwehr Renchen das 125jährige
Gründungsjubiläum. Den musikalischen Höhepunkt des Festabends bildete
der gelungene Auftritt beim „Hohen Tag“, gemeinsam aufgeführt mit
der Stadtkapelle und dem Männergesangverein.
Mit Heinz Birk konnte 1996 ein erfahrener und bereits bestens bewährter
Spielmann als neuer Stabführer gewonnen werden. Unter seiner Leitung
stellt der Spielmannszug heute ein Klangkörper dar, dessen hohe
musikalische Qualität immer wieder Anerkennung erfährt.
Darüber hinaus ist der Spielmannszug auch fester Bestandteil des
kulturellen Renchener Lebens. Er wirkt bei Stand- oder
Frühschoppenkonzerten mit, unterstützt die örtlichen Vereine bei
Veranstaltungen und Festen, nicht zu vergessen das musikalische Wecken
am 1. Mai. Auch bereichern die Spielleute das fastnächtliche Geschehen.
So war der Musikzug von Anfang an bei den Renchener Fastnachtsumzügen
dabei. Bei den Prunksitzungen der Narrhalla erfreut der Spielmannszug
seit dem Jahr 1970 die Narren mit bunten Vorträgen. Seit 1974 ist der
Spielmannszug am Schmutzigen Donnerstag Veranstalter des früheren
”Hemdklunkerballs”.
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Wertungsspiel 1980 in Kronau
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Stadtfest 1984
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16.06.2010 |
Spielmannszug
präsentiert Festschrift |
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Ihr
Vereinsleben haben die Musiker des Spielmannszugs in einer Festschrift
dokumentiert. Der interessierte Leser kann sich ausführlich über die
vergangenen 50 Jahre informieren. Beginnend bei den schwierigen
Gründungsjahren bis zur Entwicklung zum heutigen Musikzug, der seit vielen
Jahren die klassische Spielmannsmusik um konzertante Stücke erweitert hat.
Bei Wertungsspielen repräsentierte der Spielmannszug die Feuerwehr und die
Gemeinde im gesamten Bundesgebiet. Auch diese Erfolgsgeschichte ist in der
Schrift dokumentiert. Weitere Kapitel sind der Jugendarbeit und der Teilnahme
am kulturellen Leben in unserer Grimmelshausenstadt gewidmet.
Als oberster "Dienstherr" der
Musiker erhielt Bürgermeister Bernd Siefermann aus den Händen von
Zugführer Heinz Schäfer und Stabführer Heinz Birk das erste
druckfrische Exemplar mit einer speziellen Widmung. Als musikalischen
Rückblick bekam das Stadtoberhaupt auch die neu aufgenommene Musik-CD. Auf
diesem Tonträger haben die Spielleute eine abwechslungsreiche Auswahl aus
ihrem breiten Repertoire aufgenommen. Bürgermeister Bernd Siefermann
freute sich über die gelungene Niederschrift und musikalische
Dokumentation. Diese beiden aufwändigen Publizierungen sind nach seiner
Ansicht Beweis für eine gute Gemeinschaftsleistung im Spielmannszug.
Interessierten Bürgern wird die
Festschrift und Musik-CD in den nächsten Tagen von den Mitgliedern des
Spielmannszugs zum Kauf angeboten. Unterstützen Sie die Leistungen und das
künftige Engagement der Musiker. Im Voraus schon ein Dankeschön der
Spielleute und viel Spaß beim Lesen. |
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Foto von
links: Stabführer Heinz Birk, Bürgermeister Bernd Siefermann,
Zugführer Heinz Schäfer |
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07.06.2010 |
50 Jahre Spielmannszug -
Die Gründungsjahre |
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Im Sommer
1960 feierte die Freiwillige Feuerwehr Renchen ihr 90-jähriges
Stiftungsfest. Beim Festzug durch die Straßen nahmen viele Feuerwehren
aus dem damaligen Landkreis Kehl und der näheren Umgebung teil. Der Umzug
wurde aufgelockert durch zahlreiche Spielmanns- und Fanfarenzüge, die
ihren Feuerwehren mit klingendem Spiel voraus marschierten. Dadurch angeregt,
beschloss die Feuerwehr unter dem damaligen Kommandanten Josef Boos die
Gründung eines Spielmannszugs. Die Beschaffung der Instrumente dauerte
noch einige Zeit, bis dann zum Jahresbeginn 1961 die ersten Proben abgehalten
werden konnten. Als Ausbilder für die Trommler und gleichzeitig 1.
Tambourmajor – wie es damals noch hieß – konnte Gustav Senk,
gewonnen werden. Er stammte aus der nordbadischen Stadt Waibstadt und war
selbst Mitglied des dortigen Spielmannszugs. Mit 11 Gründungsmitgliedern
war der Grundstock für den künftigen Spielmannszug geschaffen. Da die
Mehrzahl der Mitglieder, außer der Beherrschung der Instrumente, auch in
der Notenlehre unterwiesen und ausgebildet werden mussten, waren die ersten
Wochen und Monate der musikalischen Ausbildung recht mühsam. Als
großes Ziel für den ersten öffentlichen Auftritt des
Spielmannszugs wurde der Feuerwehrball im November 1961 ins Auge gefasst. In
diesem Rahmen wurde der „Petersburger Armeemarsch“ im Saal des
Gasthauses Löwen mit großem Erfolg uraufgeführt. Die Gäste
waren begeistert und auf Grund des starken Beifalls musste als Zugabe die
„2. Strophe“ des Marsches gespielt werden. Die Premiere war somit
vollauf geglückt. Im Laufe des Jahres wurden weitere drei Musikstücke
einstudiert. Mit diesem „kleinen Repertoire“ konnten ab dem Jahr 1962
zum ersten Mal gemeinsam mit den Feuerwehrkameraden Feste außerhalb von
Renchen besucht werden. Nun folgte eine schwierige Phase für den
Spielmannszug, wobei es gerade den älteren Mitgliedern zu verdanken war,
dass der noch junge Musikzug weiter Bestand hatte. Ende 1966 wurde der
Klangkörper durch die Besetzung einer großen Trommel erweitert. Im
Oktober 1967 wurden auch erstmals fünf Mädchen als Flötistinnen
ausgebildet. |
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Fasent
1965 |
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Meisterfeier SVR 1970 |
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09.05.2010 |
Konzert
Jugendspielmannszug
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Mit
einem kleinen Konzert zum Muttertag überraschte der Jugendspielmannszug
der Renchener Feuerwehr die Bewohner des Seniorenhauses. Die jungen Musiker
präsentierten gekonnt konzertante und spielerisch anspruchsvolle
Stücke. Unter der Leitung von Ausbilderin Melanie Brandstetter erklang als
erstes Stück der rhythmisch geprägte Mambo "Ci-Trocadero". Dies war
das erste Stück, das mehrstimmig erlernt wurde. Die Schwierigkeit liegt
hierbei beim Einsatz der einzelnen Instrumente, da zuerst die große
Trommel, dann die kleinen Trommeln und Percussion-Instrumente einsetzen. Es
folgte der Marburger Marsch, welcher bereits in der Integrationsphase in den
Musikzug einstudiert wurde. Das Stück ist in einer Dur geschrieben in der
sehr viele - für die Jugend ungewohnte - Halbtöne gespielt werden
müssen. Im weiteren Verlauf erklangen bekannte Stücke wie "Pomp and
Circumstances", "Honeymoon in St. Tropez" oder die bekannte "Schwarzwaldmarie".
Die Bewohner und Besucher dankten den Jugendlichen mit großem Applaus
für die willkommene Abwechslung. Als Dank spendierte die Heimleitung
Kuchen und Orangenlimonade.
Der Spielmannszug der Renchener Feuerwehr feiert dieses Jahr sein
50-jähriges Gründungsjubiläum. Stets stand das Bemühen um
Nachwuchs im Fokus der Führung, um eine kontinuierliche Weiterentwicklung
sicher zu stellen. Derzeit befinden sich 12 Mädchen und Jungs mit einem
Altersdurchschnitt von knapp 14 Jahren in Ausbildung. Um eine hohe
Qualität in der Ausbildung bieten zu können, engagieren sich
fünf AusbilderInnen, welche hochwertige Lehrgänge beim Bund deutscher
Blasmusikverbände besucht haben, ergänzt durch Ausbilderseminare an
der Feuerwehrschule Baden-Württemberg. Nachdem diese Jugendgruppe im Jahr
2007 die ersten Töne den Instrumenten entlockten, befinden sie sich
derzeit am Beginn der Integrationsphase in den Klangkörper. Standen zu
Beginn noch einfache Stücke wie "Hänsel und Gretel" auf dem
Übungsplan, widmen sie sich momentan nach und nach dem umfangreichen
Repertoire, mit welchem der Musikzug viele Erfolge im Land und auf Bundesebene
feiern durfte. Kleinere Konzerte, wie dieses im Seniorenhaus Renchen, sollen an
das Publikum gewöhnen.
In einer erfolgreichen Jugendarbeit steht nicht nur das Ziel des Musizierens im
Vordergrund. Neben durchschnittlich 25 Proben im Jahr sorgen Ausflüge,
Zeltlager und andere Angebote für Abwechslung.
Die erste Nachwuchsgruppe entstand 1967, bereits sieben Jahre nach der
Gründung des Musikzugs. Eine Besonderheit in der Jugendausbildung des
Spielmannszuges war die Werbeaktion anlässlich des 20-jährigen
Bestehens in 1980. Damals haben sich 25 Jugendliche zur musikalischen
Ausbildung angemeldet. Diese große Anzahl von Auszubildenden hat im
Spielmannszug auch organisatorische Probleme aufgeworfen, die jedoch
erfolgreich bewältigt werden konnten. Höhepunkt dieser Gruppe war die
Teilnahme bei Landeswertungsspielen in Aalen, wo der Jugendspielmannszug in der
Unterstufe mit einer Silbermedaille als Punktbester dieser Klasse abschnitt.
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16.04.2010 |
Hauptversammlung
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Ein
ereignisreiches Jahr liegt hinter der Renchener Feuerwehr. Dies verdeutlichten
die Fachberichte in der Hauptversammlung der Wehr.
Insgesamt rückten die Helfer der
Einsatzabteilungen Renchen, Ulm und Erlach zu 103 Einsätzen aus.
Schwerpunkt waren laut Kommandant Friedrich Urbanek
Hilfeleistungseinsätze. Zu einem großen Anteil an diesem Aufkommen
trug der Sturm im Juli bei. Die Aufräumungsarbeiten beanspruchten
fünf Tage. Das Alarmstichwort Brandeinsatz konnten die
Feuerwehrangehörigen 13 Mal auf ihren Meldeempfängern ablesen.
Hierbei handelte es sich meist um kleine Schadenslagen. Vier Personen retteten
die Aktiven aus einer Notsituation. Die hohe Einsatzzahl spiegelt sich auch in
den geleisteten 1808 Einsatzstunden wieder. Diese Zahl beinhaltet nicht die
dreitägige Alarmbereitschaft im Gerätehaus während des
Natogipfels in Baden-Baden, Kehl und Straßburg. Gemeinsam mit der
Feuerwehr Kappelrodeck bildeten die Kräfte einen Löschzug, der dann
auch in Straßburg zum Einsatz kam. Der Renchener Anteil brachte
hierfür etwa 855 weitere Stunden auf. Im Ernstfall stehen insgesamt 112
Einsatzkräfte zur Verfügung. Inklusive Feuerwehrjugend,
Alterskameraden und Musikzug summiert sich die Mitgliederzahl auf 261
Angehörige.
Damit die Feuerwehr auch in Zukunft
schlagfertig Hilfe leisten kann, wird der Nachwuchs stark gefördert.
Jugendfeuerwehrwart Sebastian Schäfer unterstreicht dies: Derzeit ist
eine stolze Anzahl von 54 Mädchen und Jungs in der Jugend organisiert.
Davon 33 Jugendliche ab einem Alter von zehn Jahren in der Jugendfeuerwehr, sie
werden stufenweise auf die Tätigkeiten herangeführt. Spiel und
Spaß genießen in den wöchentlich stattfindenden Treffen
ebenfalls hohe Priorität. Ein Highlight war die Teilnahme am Zeltlager
aller Ortenauer Jugendfeuerwehren mit erstmals mehr als 1000 Teilnehmern. In
der Bambinigruppe treffen sich Kinder ab 10 Jahren um die Aufgaben in
spielerischer Weise kennen zu lernen. Kommandant Friedrich Urbanek bezeichnete
die Einrichtung dieser Gruppe treffend mit der Aussage vom Experiment zum
Erfolg.
Den Berichten der drei Einsatzabteilungen
entnahm die Versammlung ein recht intensives Ausbildungsjahr. Auch die
kameradschaftlichen Treffen kamen nicht zu kurz. Die Abteilungen Renchen und
Ulm sind derzeit stark mit Eigenleistungen in den baulichen Erweiterungen der
Gerätehäuser eingebunden. Wie bereits berichtet, wird in Renchen eine
neue Umkleide angebaut, die Unterkunft in Ulm mit einem neuen Schulungsraum
erweitert. Auch die Ersatzbeschaffung des Einsatzleitwagens steht kurz vor dem
Abschluss. Die Auslieferung soll diese Woche erfolgen.
Auf ein ruhigeres Jahr blicke der
Spielmannszug laut Stabführer Heinz Birk zurück. Bei 29 Auftritten
unterhielten die 47 Musiker ihr Publikum. In der Nachwuchsgruppe befinden sich
13 Spielleute in Ausbildung. Anfang Juli feiert der Musikzug sein
50-jähriges Bestehen mit einem Festabend. Momentan sind die Mitglieder mit
den Vorbereitungen ausgelastet. Für das Jubiläum haben sie eine
abwechslungsreiche Musik-CD aufgenommen, die der Bevölkerung
demnächst angeboten wird. Die Feierlichkeiten werden mit einem Tag der
offenen Tür bei der Feuerwehr abgerundet. Erstmals besteht dann die
Möglichkeit das umgenutzte ehemalige Gerätewartswohnhaus und den
Erweiterungsbau zu besichtigen.
Bürgermeister Bernd Siefermann dankte
allen Mitgliedern für die erbrachten Leistungen. Lobend erwähnte er
die überzeugende Jugendarbeit. Ein Zeichen des Dankes sind
Beförderungen die er aussprach. Grundlage sind erfolgreich besuchte
Lehrgänge auf der Landesfeuerwehrschule oder auf Kreisebene. Zum
Brandmeister ernannte er Achim Wirth, Christian Bär wurde
Löschmeister. Marco Sutterer erhielt die Ernennung zum Oberfeuerwehrmann.
Den Dienstgrad Feuerwehrmann erhielten Patrick Berger, Jürgen Ganze, Kevin
Benz, Kay Krieger, Daniel Lambertz, Florian Gärth, Andreas Fischinger,
Alexander Weber und Benjamin Berger. |
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Foto (von
links):
Kommandant Friedrich Urbanek, Ortsvorsteher
Roland Boldt und Herbert König, Alexander Weber, Florian Gärth,
Patrik Berger, Kay Krieger, Jürgen Ganze, Daniel Lambertz, Kevin Benz,
Achim Wirth, Benjamin Berger, Marco Sutterer, Bürgermeister Bernd
Siefermann. |
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16.04.2010 |
Hauptübung
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"Brandalarm
in der Reithalle Ulm" lautete das Einsatzstichwort zur Hauptübung der
Renchener Feuerwehr. Im ehemaligen Gastronomiebereich der Reitanlage des
Reitclubs St. Mauritius ist durch einen technischen Defekt ein Feuer
ausgebrochen, das Lokal ist bereits vollständig mit Brandrauch
gefüllt. Ein Übergreifen auf den angrenzenden Stall hat bereits
stattgefunden. Die 17 eingestellten Pferde sind dem Brandrauch ausgesetzt.
Die ersten Maßnahmen leiteten die Helfer der Einsatzabteilung Ulm ein.
Mittels einem umfangreich vorgetragenen Löschangriff in den
Gaststättenbereich konnte das Feuer rasch eingedämmt werden. Die
parallel alarmierten Kräfte aus Renchen verstärkten die eingeleiteten
Maßnahmen. Folgend strukturierte der Einsatzleiter den Brandort in
zwei räumlich getrennte Einsatzabschnitte. Der zweite Bereich beinhaltete
die Tätigkeiten in den Stallungen. Dort hatte die Entrauchung und Rettung
der Tiere höchste Priorität. Die Brandbekämpfung erfolgte mit
mehreren Einsatztrupps. Eine sichere Wasserversorgung unterstütze die
Einsatzabteilung Erlach mit Gerät und Personal. In beiden Abschnitten
retteten die Helfer in Not geratene Personen. Die Verletzungen waren
realistisch dargestellt. Die Erstversorgung übernahmen Mitglieder der
Sanitätseinheit Mitte des Deutschen Roten Kreuzes.
In der anschließenden Übungsbesprechung konnte ein guter Ablauf
bestätigt werden. Die Übung zeigte auch Verbesserungspotential auf.
Dieses ist im Übungsdienst aufzuarbeiten. Der Übung wohnten neben
anderen Gästen Vertreter des Reitclubs, sowie Bürgermeister Bernd
Siefermann und die Ortsvorsteher Herbert König und Roland Boldt
bei.
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Vorbereitungen
zum Innenangriff in den Stall und Aufrüsten der Drehleiter mit
Löschgerät.
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Führen
einer Lageskizze in der Einsatzleitung.
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