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  sonstige Presseberichte 2. Quartal 2014
   
   
Seitenanfang03.06.2014Großübung mit der Feuerwehr Achern
   
  Die Leitung einer Großschadenslage trainierten die Feuerwehren aus Renchen und Achern in einem Renchener Recyclingunternehmen. Um die Führung und die Mannschaft stark zu fordern, sah die Übungsvorgabe zwei Schwerpunkte vor. Zum einen galt es zwei unter grobem Bauschutt verschüttete Personen zu retten. Parallel brannten Holzabfälle. Dieses Feuer breitete sich laut Vorgabe in eine Technikhalle aus.

Eine komplexe Schadenslage erfordert eine koordinierte Einsatzleitung. Hierzu haben die Feuerwehren aus Achern und Renchen bereits vor vielen Jahren eine gemeinsame Führungsgruppe gebildet. Deren Aufgabe ist es, den Einsatzleiter auf vielfältige Weise zu unterstützen. Hauptsächlich wird er in der Kommunikation und der Einsatzstellenlogistik zu der Nachschub, Personalwechsel, Dokumentation und vielen weiteren Details entlastet. In den regelmäßigen Proben werden diese Szenarien trainiert. In dieser Großübung sollte dies in realitätsnaher Praxis getestet werden. Ziel war es aber auch, die Einsatzkräfte in den Szenarien mit ungewöhnlichen Aufgaben zu fordern. Positiv fiel die Übungskritik vom Acherner Kommandanten Michael Wegel aus. Er erkannte aber auch Verbesserungspotential. Hierfür sollen in den nächsten Treffen Lösungen erarbeitet werden.
   
  
   
   
Seitenanfang10.05.2014Leistungsabzeichen
   
  Zwei Gruppen der Feuerwehr Renchen traten zur Abnahme des Feuerwehreistungsabzeichens Baden-Württemberg in Silber an. Die Wettkämpfe fanden in Mahlberg statt. 45 Gruppen stellten sich der Wertung in den Stufen Bronze bis Gold.

Für das silberne Abzeichen wird eine simulierte Brandbekämpfung und eine Unfallrettung gefordert. Neben engen einzuhaltenden Zeitvorgaben wird in der Bewertung vorrangig auf handwerklich richtiges und unfallfreies Arbeiten geachtet. Beide Gruppen unter den Gruppenführern Christian Bär und Thimo Freund absolvierten das Abzeichen mit Bravour. In der Gesamtübersicht der in der Kategorie Silber angetretenen Gruppen erzielte eine Gruppe das beste Ergebnis beim Brandeinsatz, die andere bei der technischen Hilfeleistung.

Um den hohen Anforderungen zu genügen, trainierten die Gruppen in unzähligen Trainingsabenden. Im nächsten Jahr möchte die Mannschaft das Abzeichen in Gold ablegen. Im Übungsteil Brandbekämpfung soll im ersten Obergeschoss ein Feuer bekämpft werden. Hierfür muss der unter Atemschutz vorgehende Trupp über eine Steckleiter vorgehen. Die Wasserversorgung erfolgt mittels verlegter Saugleitung aus einem offenen Gewässer. Bei der technischen Hilfeleistung soll eine Person mit hydraulischem Rettungsgerät aus einem verunglückten Personenwagen gerettet und betreut werden. Als zusätzliche Maßnahme ist der Unglücksort abzusichern und auszuleuchten.
   
  
   
  
   
  
   
   
Seitenanfang10.04.2014Jugendliche erwerben Jugendflamme
   
  Die Jugendflamme Teil 1 haben 18 Jungs und Mädchen der Jugendfeuerwehr Renchen erworben. Das dreistufige Abzeichen soll Ehrgeiz fördern und für die Leistungen gleichzeitig belohnen. Die erste Stufe ist für Jugendliche bis zu einem Alter von 13 Jahren gedacht. Neben einem kleinen Test stand das richtige Absetzen eines Notrufs über ein Unfallgeschehen auf der Agenda. Weiterhin das Auswerfen eines Schlauches mit anschließendem Aufwickeln. Auch das richtige binden von drei in der Feuerwehr gebräuchlichen Knoten musste jedes Mitglied vorführen. Abschließend galt es die Funktionsweise von feuerwehrtechnischen Armaturen zu erklären.

Nach längerer Vorbereitungszeit freuten sich die Jugendlichen über das Bestehen. Als Nachweis erhielten sie von Kommandant Friedrich Urbanek eine Anstecknadel und Urkunde. Die unabhängige Wertung erfolgte durch Jugendausbilder aus der Nachbargemeinde Appenweier. Unser Foto zeigt die erfolgreichen Jungs und Mädchen mit Jugendfeuerwehrwart Christian Bär.
   
  
   
  
   
   
Seitenanfang04.04.2014Hauptversammlung Feuerwehr Renchen
 
In ihrer Hauptversammlung beleuchtete die Feuerwehr Renchen das vergangene Jahr. Die 106 Aktiven aller drei Einsatzabteilungen waren bei 60 Einsätzen gefordert. Die Einsatzzeiten summierten sich auf knapp 1000 Stunden. Deutlich standen nach der Aussage vom stellvertretenden Kommandanten Nikolaus Huschle technische Hilfeleistungen im Vordergrund. Eine Person retteten die Feuerwehrangehörigen aus einer lebensbedrohlichen Situation. Intensiv bereitete sich die Mannschaften aus Renchen, Ulm und Erlach in ihren Dienstabenden vor. Laut Kommandant Friedrich Urbanek hat sich die Absprache der Übungsinhalte bewährt. Dies soll einen einheitlichen Ausbildungsstand innerhalb der Gemeinde gewährleisten.

Sehr hohe Priorität wird der Jugendarbeit eingeräumt. Die beachtliche Zahl von 51 Jugendlichen, davon 16 in der Kinderfeuerwehr, gab Jugendfeuerwehrwart Christian Bär bekannt. Neben dem Feuerwehrtechnischen Training werden viele weitere Aktionen angeboten. Höhepunkt war die Teilnahme an einem Zeltlagerwochenende in Appenweier. Die Jugendkasse frischte man unter anderem mit der Christbaumsammelaktion auf.

Gesellschaftlich repräsentiert der 52 Spielleute starke Musikzug die Wehr. Laut Stabführer Heinz Birk war die Teilnahme an den Landeswertungsspielen in Stuttgart. Dort erspielte man sich als zweitbester in der höchsten Schwierigkeitsstufe eine Silbermedaille, Gold errang man in der Marschwertung. Elf Zöglinge werden derzeit an einem Instrument ausgebildet.

Personelle Veränderungen gab es in der Ulmer Abteilungsführung. Nach zehn Jahren Engagement stellten sich Ludwig Fies und sein Stellvertreter Josef Heim nicht der Wiederwahl. Als Nachfolger hat Christian Kerschgens die Führung übernommen. Marco Sutterer und Sven Meier unterstützen künftig als Stellvertreter.

Bürgermeister Bernd Siefermann überbrachte seinen Dank für die Leistungen aller Feuerwehrangehörigen. Ein Ausdruck hierfür  sind auch Beförderungen die er aussprechen darf. Die Voraussetzungen sind im Land Baden-Württemberg einheitlich geregelt. Hierzu gehören Dienstzeiten und bestandene Weiterbildungen. Zum Feuerwehrmann ernannte er Alexander Kautz, Julian Matthis, Sebastian Panter und Jonas Müller. Die Ernennung zum Oberfeuerwehrmann erhielten Lucas Baum, Nico Fund, Tobias Strobl, Marc Ledwinka, Uwe Dominke sowie Manuel Zink. Mit bestandenem Gruppenführerlehrgang wurde Tobias Schackowsky Löschmeister. Zum Oberlöschmeister ernannte Bürgermeister Bernd Siefermann die langjährige Führungskraft Mathias Klein.
 
Roland Bold (Ortsvorsteher Ulm), Sebastian Panter, Julian Matthis, Alexander Kautz, Manuel Zink, Nico Fund, Lucas Baum, Tobias  Schackowsky, Mathias Klein, Bürgermeister Bernd Siefermann, stellvertretender Ortsvorsteher aus Erlach Egon Busam, Kommandant Friedrich Urbanek
 
 
Seitenanfang04.04.2014Hauptübung Feuerwehr Renchen
   
  In einer gemeinsamen Hauptübung testeten die Feuerwehrabteilungen Renchen, Ulm und Erlach den Ausbildungsstand. Ein weiteres Ziel derartig groß gestaltenden Übungen ist die präventive Erkundung von Objekten und die Gewinnung von Erkenntnissen bezüglich Löschwasserversorgung.

Als Übungsobjekt diente der Landwirtschaftsbetrieb von Johannes Biehlmann im Ortsteil Erlach. Die Übungsannahme staffelte sich in mehrere Ereignisse. Das Szenario, vorbereitet durch Kommandant Friedrich Urbanek und Thomas Haberle, sah zum Beginn einen Arbeitsunfall vor. Hierbei war eine Person nach Arbeiten an einem Traktor unter einem Anbaugerät eingeklemmt. Mit einfachsten Hilfsmitteln konnte die zuerst eingetroffene Abteilung Erlach diese Situation lösen. Während dieser Vorgabe zog ein Gewitter auf, ein Blitz schlug in das Ökonomiegebäude ein. Nachalarmierungen der Abteilungen Renchen und Ulm wurden erforderlich. Mit einem umfassenden Löschangriff mit mehreren vorgehenden Trupps, konnte das Feuer gelöscht werden. Die eingeschlossenen Hilfskräfte des Betriebs retteten die Helfer aus dem Obergeschoss und betreuten anschließend bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Das Gebäudedach ist mit einer größeren Photovoltaikanlage bestückt. Die daraus resultierenden Gefahren erschwerten das Vorgehen.

In der anschließenden Übungskritik stellte Einsatzleiter Boris Brandstetter sein taktisches Vorgehen vor. Kommandant Friedrich Urbanek konnte insgesamt ein gutes Vorgehen und handwerkliches Beherrschen feststellen. Verbesserungspotential erkannte er beim internen Informationsfluß.
 
 
 
 
    
 
    

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