 | 14.12.2013 | Weihnachtsbäckerei |
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einer interessanten Aktion ließ die Bambinigruppe der Feuerwehr Renchen
das Jahr ausklingen. Eingeladen hatte die Konditorei „Zuckerbeck“ zum
fröhlichen Weihnachtsbacken. In der Backstube stellten die Kinder mit
der Belegschaft und den Betreuerinnen feinen Teig her, der dann mit
vielfältigen Formen ausgestochen und schön belegt wurde. Nach dem
Backen im großen Ofen durften die Kinder im Cafe des Hauses die
Leckereien mit einem Kakao verkosten. In der Bambinigruppe der
Feuerwehr sind Mädchen und Jungs im Alter von sechs bis neun Jahren
angesprochen. Das Angebot richtet sich an Kinder aus allen Renchener
Ortsteilen. |
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 | 30.11.2013 | Katharinenball |
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| | Traditionell
lädt die Feuerwehr Renchen am Vorabend des ersten Advent zum
Katharinenball ein. In seiner Begrüßung konnte Kommandant Friedrich
Urbanek viele Gäste aus der Kommunalpolitik, befreunde
Hilfsorganisationen und Feuerwehren begrüßen. Im ersten Programmteil
begeisterte der Spielmannszug der Feuerwehr unter der Stabführung von
Heinz Birk das Publikum mit konzertant dargebotenen Stücken. Darunter
weltbekannte Darbietungen wie „Song for Anna Magdalena“ oder „Honeymoon
in St. Tropez“. Nicht fehlen durften die Publikumslieblinge „Highland
Cathedral“ oder zum mitsingen die „Schwarzwaldmarie“.
Der
Katahrinenball stellt einen würdigen Rahmen dar, um verdienten
Feuerwehrangehörigen Dank mitzuteilen. Der Vorsitzende des
Feuerwehrverband Ortenau Berthold Maier (Offenburg) verlieh das
Feuerwehrehrenzeichen in Bronze des Deutschen Feuerwehrverbands an
Roland Schlecht. Nach seinem Eintritt in die aktive Mannschaft im Jahr
1971 übernahm er rasch Führungsaufgaben und engagierte sich bald in der
Ausbildung von jungen Feuerwehrangehörigen. In seinem Fachgebiet, dem
Atemschutz, bildete er in seiner Laufbahn mehrere hundert
Nachwuchskräfte aus dem gesamten Ortenaukreis aus. Lange Jahre hatte er
die Funktion des Obmanns der Atemschutzausbilder inne und hat somit die
Ausbildung im Kreis geprägt.
Weitere hochrangige Ehrungen vergab
der stellvertretende Kreisbrandmeister Michael Wegel (Achern).
Kommandant Friedrich Urbanek und Zugführer Albert Zink erhielten für 40
Jahre aktive Dienstleistung das Feuerwehrehrenzeichen in Gold des
Landes Baden-Württemberg. Beide bringen ihre hohe Fachkompetenz in
ihren Aufgabengebieten und Führungsaufgaben ein. Weiterhin erhielten
Bernd Berger und Johann-Georg Huschle diese Würdigung. Michael Wegel
lobte das verlässliche Engagement beider Feuerwehrangehörigen. Für 25
Jahre aktiven Feuerwehrdienst in der Abteilung Ulm erhielten Robert
Schindler und Gebhard Sutterer das Ehrenzeichen in Silber. Beide
gehören gut ausgebildet zum zuverlässigen Einsatzpersonal.
Auch
der Spielmannszug belohnte das Engagement junger MusikerInnen. Der
stellvertretende Kreisstabführer Daniel Kopf übergab die bronzenen
Nadel des Bundes deutscher Blasmusikverbände für 10 Jahre Musizieren an
Sabrina Birk, Kim Dürr, Frederick Guske, Julia Helbling, Lena Huschle,
Julia Müller, Sandra Neumann, Julia Theimann, Bianca Veit und Simon
Weber. Bürgermeister Bernd Siefermann dankte allen Geehrten für ihre
Leistungen und spornte sie für die Zukunft an.
Im Anschluss
führte die Theaterspielgruppe der Feuerwehr das Lustspiel „Aufruhr in
Renchen“ auf. Im Ort ist seit langer Zeit nichts aufregendes geschehen.
Kein ergiebiges Pflaster für eine sensationshungrige Reporterin, es sei
denn, sie hat die fatale Gabe, etwas nachzuhelfen. Die Verwirrungen
sind gewaltig, bis sich zum Schluß des Stücks alles aufklärt. Mit
tosendem Applaus dankte das Publikum den Laiendarstellern für die
kurzweilige Unterhaltung. Als Schauspieler standen Wendelin Huschle,
Melanie Brandstetter, Patricia Baum, Kerstin Carius, Tobias
Schackowsky, Barbara Schrempp, Florian Huschle und Belinda Baum auf der
Bühne. Als Souffleuse fungierte Sybille Scalisi, für die Maske zeigten
sich Luise Berger-Ullrich und Mareike Bruder verantwortlich. |
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| | Foto von links: Robert
Schindler, Gebhard Sutterer, Johann-Georg Huschle, Albert Zink,
Bernd Berger, Kommandant Friedrich Urbanek, Roland Schlecht, Berthold
Meier (Vorsitzender Feuerwehrverband Ortenau), Michael Wegel (stellv.
Kreisbrandmeister), Bürgermeister Bernd Siefermann. |
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| | Foto von links: Kommandant
Friedrich Urbanek, stellvertretender Kreisstabführer Daniel Kopf,
Stabführer Heinz Birk, Simon Weber, Julia Theimann, Lena Huschle, Julia
Müller, Frederick Guske, Kim Dürr, Sabrina Birk, Sandra Neumann,
Zugführer Heinz Schäfer, Bürgermeister Bernd Siefermann |
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 | 18.11.2013 | Abtransport ausgemustertes TLF 16/25 |
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 | 18.11.2013 | Neues Fahrzeug in Dienst gestellt |
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| | Ein
39 Jahre altes Tanklöschfahrzeug hat die Feuerwehr der Stadt Renchen
ersetzt. Das neue Fahrzeug vom Typ LF 20 KatS haben Mitglieder der
Einsatzabteilung Renchen Ende Oktober beim Hersteller in Ulm/Donau in
Empfang genommen. Im großen Einsatzspektrum der Feuerwehr von
Brandeinsätzen bis zu technischen Hilfeleistungen dient das
allradbetriebene und geländegängige Fahrzeug hauptsächlich der
Brandbekämpfung und Wasserversorgung. Hierfür führt das Fahrzeug 1000
Liter Löschwasser mit, die Normpumpe fördert 2000 Liter in der Minute.
Eine weitere tragbare Pumpe kann an schlecht zugänglichen
Entnahmestellen oder bei Förderungen über längere Wegstrecken als
Verstärkerpumpe eingesetzt werden. Im Fahrzeugheck sind 360 Meter
Schlauch verlastet. Diese werden bei langsamer Fahrt ohne
Personalaufwand aus den Boxen gezogen und gleiten selbständig auf die
Fahrbahn. Ein pneumatisch ausfahrbarer Lichtmast ermöglicht die
Ausleuchtung der Einsatzstelle. Weiterhin gehören vier Pressluftatmer
zur Beladung. Diese versorgen den Geräteträger unabhängig von der
Umgebung mit sauberer Atemluft bei Brandeinsätzen. Zwei Stück sind im
Mannschaftsraum untergebracht und können bereits zeitsparend auf der
Anfahrt zum Unglücksort angelegt werden. Ergänzend befinden sich
weitere Geräte für einfache technische Hilfeleistung in der Beladung.
Das Fahrzeug ist bereits in Alarmplänen für die Überlandhilfe bei
größeren Schadenslagen eingeplant. Seit der Auslieferung haben sich die
Einsatzkräfte intensiv in die Bedienung der Geräte eingearbeitet. Ab
dieser Woche hat das Kommando das Fahrzeug für Einsätze freigegeben. |
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 | 15.11.2013 | Hauptübung Einsatzabteilung Ulm |
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| | Ihre
Hauptübung führte die Feuerwehrabteilung Ulm in der Armenhöfestraße
durch. Dort hat die Wehrleitung ein nicht bewohntes Wohngebäude
ausfindig gemacht. Im inneren ist das Objekt noch teilweise mit Möbeln
ausgestattet und bot hiermit optimalste Voraussetzungen für die Übung. Die
Übungsvorgabe sah einen Entstehungsbrand vor. Dieser wurde durch
spielende Kinder verursacht. Die heranwachsenden sind im Gebäude
eingeschlossen. Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte befahl der
Einsatzleiter eine umfangreiche Personenrettung. Als Hindernis galt der
Gebäudezugang als verschlossen. Erst nach dem Öffnen konnten die mit
Pressluftatmern geschützten Trupps in das Gebäude vor gehen. Im
Außenbereich errichteten die Einsatzkräfte eine Beleuchtung der
Einsatzstelle und entrauchten das Haus mittels Ventilation. Nach der
erfolgreichen Rettung der Kinder konnte die umfangreiche
Brandbekämpfung eingeleitet werden. Zahlreiche Zuschauer,
Alterskameraden und Ortsvorsteher Roland Bold verfolgten aufmerksam die
Übung. In
der anschließenden Übungsbesprechung attestierte Kommandant Friedrich
Urbanek ein ruhiges und fachlich sicheres Vorgehen.
Verbesserungsvorschläge unterbreitete er bei der Übergabe der
geretteten Personen aus dem Gefahrenbereich zur Erstversorgung durch
Feuerwehr oder Rettungsdienste. |
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 | 28.10.2013 | Abholung neues Löschfahrzeug |
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| | Ein 39 Jahre altes Tanklöschfahrzeug hat die
Feuerwehr der Stadt Renchen ersetzt. Das neue Fahrzeug vom Typ LF 20 KatS haben
Mitglieder der Einsatzabteilung Renchen nun beim Hersteller in Ulm/Donau in
Empfang genommen. Im großen Einsatzspektrum der Feuerwehr von
Brandeinsätzen bis zu technischen Hilfeleistungen dient das
allradbetriebene und geländegängige Fahrzeug hauptsächlich der
Brandbekämpfung und Wasserversorgung. Es ist bereits in Alarmplänen
für die Überlandhilfe bei größeren Schadenslagen
eingeplant. Bevor das Fahrzeug für Einsätze zur Verfügung steht,
finden nun umfangreiche Schulungen im Umgang mit der neuen Beladung und der
Fahrzeugtechnik an. |
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 | 26.10.2013 | Hauptübung Abteilung Renchen |
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| | | Text und Foto © Roland Spether
Drei spektakuläre Notsituationen übte
die Acherner Feuerwehr gemeinsam mit den Renchener Kollegen am Samstag am
Gemengeturm der still gelegten Glashütte von O-I Glasspack. Dabei waren
fast 100 Floriansjünger in Aktion.
Am »heißen Ende« der Glashütte gab es
für die Feuerwehrleute zwar nichts mehr zu löschen, wohl aber
sammelten sie auf dem still gelegten Firmengelände der O-I Glasspack GmbH
& Co. KG jede Menge Erfahrungen für den Ernstfall. Kommunikation,
Kooperation und Sicherheit standen im Mittelpunkt der groß angelegten
Übung der Acherner Feuerwehr mit allen Abteilungen.
In Aktion waren elf Fahrzeuge und 50 Floriansjünger, unterstützt
wurden sie durch die Feuerwehr Renchen mit fünf Fahrzeugen und 30 Aktiven.
Die Feuerwehren Achern und Renchen arbeiten seit über zehn Jahren
zusammen. Daher machten sich auch Oberbürgermeister Klaus Muttach und
Renchens Bürgermeister Bernd Siefermann ein Bild vom
Leistungsvermögen der Feuerwehren bei der Übung, die auf dem
großräumigen Industriegelände mit dem etwa 40 Meter hohen
Gemengeturm hohe Anforderungen an alle Einsatzkräfte richtete.
Die Höhensicherungsgruppe der Feuerwehren Achern, Kehl und Oberkirch, die
2006 ins Leben gerufen wurde und bei Arbeiten auf Dächern nach
Brandeinsätzen, Rettungen von Personen aus absturzgefährdeten
Bereichen oder beim Selbstschutz vor Absturz gerufen wird, stand vor einem
anspruchsvollen Szenario.
Den Einsatz leitete Patrick Kopp. Vor Ort auf dem Firmengelände war auch
ein Fahrzeug der Feuerwehr Rheinau mit einer kompletten Löschgruppe, um
bei einem möglichen Schadensfall in Achern sofort ausrücken zu
können, wie Kommandant und Übungsleiter Michael Wegel informierte.
Sicherheit, gegenseitiges Vertrauen und versierter Umgang mit dem technischen
Material waren wichtig für den Einsatz. Dies demonstrierten die 18 Aktiven
der Höhensicherungsgruppe mit Einsatzleiter Marcus Lang, die in voller
Montur, mit Seilen und Gerätschaften über die Wendeltreppe auf den
Gemengeturm stiegen und sich mit dem ersten Szenario befassten.
Angenommen wurde, dass sich eine leblose Person auf dem Dach des Gemengeturms
befand, die nicht über die enge Wendeltreppe, sondern nur mit einer
Rettungsliege außen am Turm herabgelassen werden konnte.
»Das lief dort oben alles sehr ruhig und sachlich«, kommentierte
Marcus Lang zufrieden, nachdem die verletzte Person am Boden war und die Helfer
sich die Gelegenheit nicht entgehen ließen, das Abseilen aus solch einer
Höhe zu üben.
Teil des zweiten Szenarios war die Herausforderung, unter Atemschutz so schnell
als möglich eine enge Wendeltreppe hochzusteigen. Angenommen wurde ein
Brand im Keller des Gemengeturms. Starker Rauch breitete sich aus und 18
Personen wurden vermisst. Menschenrettung, Verlegung einer langen
Löschwasserleitung und Einsatz der Führungsgruppe waren die
Hauptaufgaben der reinen Feuerwehrübung, bei der nach Aussage von
Kommandant Michael Wegel primär die Kommunikation und Kooperation im
Vordergrund standen.
Im Ernstfall bestehe laut Wegel oft das Problem darin, dass zu viele auf einem
Kanal miteinander redeten. Bei der Übung wurden entsprechend der drei
Einsatzbereiche auch drei Funkkanäle geschaltet, die bei der
Führungsgruppe zusammenliefen und einen reibungslosen Einsatz der
heranrückenden Kräfte gewährleisteten.
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