 | 29.06.2013 | Spielmannszug: erfolgreiches Wertungsspiel |
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überaus herausragenden Erfolg darf der Spielmannszug der Feuerwehr
Renchen feiern. Bei Wertungsspielen im Rahmen des Landesfeuerwehrtags
in Stuttgart erspielten die Musiker unter der Stabführung von Heinz
Birk in der konzertanten Darbietung eine Silbermedaille. In der
separaten Straßenwertung erwarben sich die Musiker als bester
teilnehmender Musikzug einen Wanderpokal.
Bei diesen
Wertungsspielen präsentierte der Musikzug zwei Stücke, die in der
höchsten Anforderungsstufe eingestuft sind. In dieser Qualität ließen
sich nur wenige Musikzüge aus Baden-Württemberg bewerten. Alle anderen
Spielmannszüge traten in der Mittel- oder Unterstufe an. Die
konzertante Darbietung fand in der Stuttgarter Musikschule unter
optimalen akustischen Raumbedingungen statt. Die professionelle Jury
bewertete jede einzelne Stimme auf korrektes Spiel, Haltung und viele
musikalische Details. Als erstes Stück präsentierte der Spielmannszug
„Unter dem Sternenbanner“. Diesen Konzertmarsch haben die Musiker schon
einige Zeit im Repertoire und erhielt für dieses Vorspiel einen
erneuten musikalischen Feinschliff. Die zweite weltbekannte Darbietung
"Carmen Ouvertüre" von G. Bizet, in der Bearbeitung von W. Bergstein,
wurde neu einstudiert. Sie hat einen sehr schwer zu spielenden
schnellen Teil zu Beginn und zur Mitte des Stückes, wechselt dann in
einen ganz langsamen 3/4 Takt, wobei das harmonische
Zusammenspiel sehr hohe Hürden stellt. Danach geht das Stück wieder in
einen schnellen Schlussteil über.
Separat hat sich der
Spielmannszug auch einer Straßenwertung gestellt. Aus dieser Wertung
ging man als bester Teilnehmer im Land Baden Württemberg hevor. In
diesem Wettbewerb steht nicht die musikalische Leistung im Vordergrund,
das Hauptaugenmerk wird auf das korrekte Marschieren gelegt. Nach dem
Stillstand des Zuges beginnt das Straßenspiel mit dem Lockmarsch als
Einleitung zum ausgewählten Stück "Der Jäger aus Kurpfalz". Es war eine
Rechtsschwenkung zu absolvieren, bevor dann mit dem Abreißen des
Stückes und dem Kommando "Halt" das Straßenspiel beendet wurde.
Riesengroße
Freude herrschte bei der Verkündung der Bewertungen im Innenhof des
neuen Schlosses, in dem auch Staatsempfänge des Landes statt finden.
Jubel und viele Freudentränen standen nach der Bekanntgabe allen
Musikern im Gesicht. Die monatelange intensive Vorbereitung auf dieses
Event hat sich ausgezahlt. Neben den üblichen wöchentlichen Proben
wurden zahlreiche zusätzliche Marsch- und Stimmenproben abgehalten und
auch ein Probentag durchgeführt. Besonderes feierten die Spielleute
Stabführer Heinz Birk, der diese musikalische Höchstleistung mit den
Musikern erarbeitet hat.
Seit fast vier Jahrzehnten nimmt der
Spielmannszug der Feuerwehr Renchen an Landes- und
Bundeswertungsspielen mit einer eindrucksvollen Bilanz teil. Insgesamt
erspielten sie bereits zehn Gold-, neun Silber- und eine
Bronzemedaille. Nach Aussage von Stabführer Heinz Birk erfordere es
enorme Bereitschaft über diese vielen Jahre das Niveau kontinuierlich
zu erhalten und an die zahlreichen jüngeren Mitglieder weiter zu geben.
Nach langer Feier und erholsamer Übernachtung unterhielt der
Spielmannszug am Sonntag bei zwei Platzkonzerten in der Stuttgarter
Innenstadt das bunt gemischte Publikum. Als Abschluss des erfolgreichen
Wochenendes umrahmten die Renchener noch vor der Heimreise musikalisch
die Siegerehrung des historischen Handdruck-Feuerspritzen-Wettbewerbs. |
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 | 10.06.2013 | Übung mit Feuerwehr Rheinau |
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| | | Regelmäßig trainieren die Feuerwehren Rheinau und
Renchen für einen Ernstfall im Maiwald. Die Gegend Maiwald war bis Mitte
des 20. Jahrhunderts unbesiedelt. Ständige Überschwemmungen,
nährstoffarme Böden und komplizierte Besitz- und
Nutzungsverhältnisse der vielen Maiwaldgemeinden machten ihn für die
Landwirtschaft uninteressant. Nach dem Bau des Rench-Flutkanals errichtete man
mehrere Siedlungshöfe und übergab diese einheimischen und
Flüchtlingslandwirten. Weitere unterstützende Maßnahmen trugen
dazu bei, dass schon wenige Jahre nach der Besiedlung dieses Projekt mit Erfolg
gekrönt war. Aus heutiger Sicht liegen die Anwesen auf den Gemarkungen der
Gemeinden Rheinau und Renchen. Bei Brandeinsätzen werden beide Feuerwehren
alarmiert und stark gefordert: Alle Höfe bieten mit großen
Geräteschuppen und Maschinen eine hohe Brandlast, die Wasserversorgung
muss je nach Lage des Hofs über mehrere hundert Meter Schlauchleitung aus
Rench oder Acherflutkanal hergestellt werden. Einige Höfe betreiben
zusätzlich Großtierhaltung. Eine derartige Konstellation wurde nun
im Rheinauer Teil des Mailwald bei Familie Hetzel trainiert. Die
Abteilungskommandanten Rheinhold Schmidt (Freistett) und Friedrich Urbanek
(Renchen) freuten sich, dass die Zusammenarbeit gut funktioniert hat und auch
in Zukunft auf dieser jahrelang erarbeiteten Basis fortgeführt werden
muss. |
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 | 18.05.2013 | Brandschutzschulungen im Kindergarten St.
Michael |
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| | Um
auch in dem sensiblen Bereich Kindergarten in einem Brandfalle eine
koordinierte Vorgehensweise der Feuerwehr mit dem Ulmer
Kindergartenteam zu erreichen, haben Kameraden der Feuerwehrabteilung
Ulm in den vergangenen Monaten hier umfangreiche Weiterbildungen
durchgeführt. Die Schulungen waren hierbei in 3 Themenbereiche
gegliedert und erfuhren große Unterstützung durch die Erzieherinnen.
In
einem ersten Schritt wurden insbesondere das Absetzen eines Notrufes
und der Ablauf der Rettungskette geübt. Flucht- und Rettungswege sowie
Beispiele aus der Praxis wurden dargelegt und die notwendigen
Vorgehensweisen verdeutlicht. Im Rahmen einer gemeinsamen
Gebäudebegehung wurden darüber hinaus vorbeugende Maßnahmen
besprochen
und erforderliche Änderungen vorgenommen. Das zweite Übungsthema galt
dann dem Umgang mit dem Feuerlöscher. Nach einer Einweisung am
Feuerlöscher begann hierzu anschließend eine praktische Schulung. An
verschiedenen Brandherden konnte jede Erzieherin mit der Löschdecke
oder Feuerlöscher den Brand bekämpfen und hierbei Kenntnisse erworben
werden, welche als Sofortmaßnahmen im Brandfalle erforderlich sind. Der
dritte Themenabschnitt war einer praktischen Durchführung gemeinsam mit
der Feuerwehrabteilung Ulm vorbehalten. Der Übungsnachmittag wurde
hierbei in zwei Abschnitte geteilt. Eine Übung am frühen
Nachmittag gemeinsam mit Kindern, Erzieherinnen und der Feuerwehr sowie
eine weitere Ernstfallübung am Abend durch die Ulmer Wehrmänner.
Im
ersten Übungsabschnitt wurde durch den Einsatz von Kunstnebel eine
realitätsnahe Übung durchgeführt. Nach dem Signalton der
Rauchmelder
konnte sich ein Teil der Kinder mit den Erzieherinnen über die
Fluchtwege ins Freie retten. Fünf Kinder mussten jedoch von der
Feuerwehr gerettet und zwei weitere Personen über die Steckleiter in
Sicherheit gebracht werden. Die Kinder konnten am zugewiesenen
Sammelplatz an die Eltern unversehrt übergeben werden. Die Abendübung
galt insbesondere dem Kennenlernen der neu geschaffenen Gebäudeteile
und Einrichtungen im Ulmer Kindergarten sowie eine Ausarbeitung der
Vorgehensweisen in den einzelnen Örtlichkeiten. Insgesamt konnte
hierdurch nicht nur durch die Erzieherinnen wichtige Erkenntnisse im
Hinblick auf den Brandschutz und der Vorgehensweise im Brandfalle
gewonnen, sondern darüber hinaus auch eine verbesserte Abstimmung mit
der Feuerwehr erreicht werden. |
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 | 11.05.2013 | Leistungsabzeichen |
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| | | Zwei
Löschgruppen der Feuerwehr Renchen errangen bei Leistungsübungen in
Offenburg-Waltersweier das bronzene Leistungsabzeichen. Beide Gruppen bildeten
sich aus jungen Feuerwehrangehörigen aus den Abteilungen Renchen und Ulm,
die jeweilige Führung übernahmen Christian Bär und Thimo Freund.
Das Leistungsabzeichen kann nacheinander in den Stufen Bronze bis Gold abgelegt
werden. Beide Renchener Löschgruppen mussten hierfür folgende Lage
abarbeiten: Vor einer offenen Scheune ist gelagerter Sperrmüll in Brand
geraten. Der Brand droht durch ein im Erdgeschoss offen stehendes Fenster auf
das angrenzende Wohnhaus überzugreifen. Die Eingangstür ist
verschlossen. Während der Brandbekämpfung durch den Angriffstrupp
macht sich eine Person auf dem Balkon des Wohnhauses im ersten Obergeschoss
bemerkbar und muss über eine tragbare Leiter gerettet werden. Das
Schiedsrichterteam achtet auf handwerklich richtiges und unfallfreies Vorgehen.
Neben dieser Bewertung nach Punkten muss die Übung innerhalb einer
Zeitvorgabe bewältigt sein. Nach vielen Wochen Vorbereitung war die Freude
groß, als die Feuerwehrangehörigen bei der Siegerehrung die
Abzeichen von Kreisbrandmeister Reinhard Kirr überreicht bekamen. Als
Bonus erwähnte er die zweite Gruppe, sie errang einen zweiten Platz in der
Fehlerbewertung. |
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| | | Gruppe 1:
Christian Bär, Kay Krieger,
Maximilian Spraul, Mario Thiede, Florian Gärth, Lucas Baum, Benjamin
Berger, Tobias Strobl, Dominik Fischer.
Gruppe 2:
Thimo Freund, Wolfgang Weber,
Alexander Kautz, Jonas Müller, Julian Matthis, Manuel Zink, Annika Doll,
Nico Fund, Sebastian Panter |
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 | 12.04.2013 | Hauptversammlung Feuerwehr Renchen |
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der Ullenburghalle trafen sich die Mitglieder der Feuerwehr Renchen zu
ihrer diesjährigen Hauptversammlung. Die Quintessenz aus allen
Fachberichten zeigt, dass die Feuerwehr gut aufgestellt ist und
zuversichtlich die Herausforderungen der Zukunft annimmt.
Im
Berichtsjahr rückten die Helfer zu 52 Einsätzen aus. Hierbei
leisteten
die Aktiven knapp 1000 Einsatzstunden. Zehn Personen wurden aus einer
bedrohlichen Situation gerettet. Für diese Leistungen stehen in
Renchen, Ulm und Erlach 112 Angehörige bereit. Die
Gesamtpersonalstärke
mit Jugend, Musikzug und Altersmannschaft beträgt 266 Mitglieder. In
allen drei Einsatzabteilungen bereiten sich die Mitglieder in 20
Übungen auf den Ernstfall vor. Darüber hinaus besuchten 30 Aktive
Weiterbildungen auf der Landesfeuerwehrschule und ortsübergreifende
Lehrgänge im Ortenaukreis. Kontinuierlich investiert die Stadt Renchen
auch in die benötigte Technik. Die Ersatzbeschaffung eines 39 Jahre
alten Fahrzeugs soll nach derzeitigem Stand im Juli abgeschlossen
werden. Bestellt wurde ein LF-KatS, das für die Brandbekämpfung
Wasser und alle benötigten Geräte mitführt.
Neben
Ausbildung und
Technik ist die Personalsicherung eine grundlegende Zukunftsaufgabe.
Hier hat man mit der gegründeten Kinderfeuerwehr sehr gute Erfahrungen
gemacht. Derzeit werden aus allen Ortsteilen 55 Kinder und Jugendliche
betreut. Im Alter bis zehn Jahren treffen sich 21 Mädchen und Jungs um
spielerisch an die Feuerwehr herangeführt zu werden. Danach wechseln
die Kids in die Jugendfeuerwehr. In dieser Gruppe wird altersgerecht
das notwendige Wissen vorbereitet, ergänzend finden viele weitere
Veranstaltungen und Ausflüge statt.
Detailliert
berichteten die drei Abteilungskommandanten über die zahlreichen
örtlichen Einsätze und von kameradschaftlichen Veranstaltungen. Diese
werden durch den Spielmannszug musikalisch umrahmt. Auch außerhalb der
Feuerwehr unterhielt der Musikzug bei insgesamt 23 Auftritten das
Publikum. Der Klangkörper besteht aus 43 Musikern und 11 Zöglingen.
Intensiv üben die Spielleute für ein Landeswertungsspiel am 29. Juni
in
Stuttgart. Den Dank der Stadtverwaltung überbrachte Bürgermeister
Bernd
Siefermann. |
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| | Im
Rahmen der Hauptversammlung dankte Bürgermeister Bernd Siefermann
Feuerwehrangehörigen für ihre Leistungen. Dies zeigte er durch die
Aussprache von Beförderungen. So ernannte er die Nachwuchskräfte
Manuel
Zink, Uwe Dominke, Tobias Strobl, Annika Doll, und Sonja Huser zum
Feuerwehrmann. Voraussetzung zum Dienstgrad Oberfeuerwehrmann
ist mehrjähriger Ausbildungs- und Einsatzdienst, sowie die
Absolvierung von weiteren Speziallehrgängen. Diese Beförderung
erhielten Patrik Berger, Kay Krieger, Daniel Lambertz, Florian Gärth,
Andreas Fischinger, Alexander Weber und Benjamin Berger. Löschmeister
wurde Marco Sutterer durch die erfolgreich abgeschlossene Ausbildung
zum Gruppenführer auf der Landesfeuerwehrschule.
Foto v.l.
Kommandant
Friedrich Urbanek, Ortsvorsteher Roland Boldt und Herbert König, Tobias
Strobl, Uwe Dominke, Annika Doll, Manuel Zink, Kay Krieger, Patrik
Berger, Florian Gärth, Alexander Weber, Benjamin Berger, Marco
Sutterer, Bürgermeister Bernd Siefermann |
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 | 12.04.2013 | Hauptübung Feuerwehr Renchen |
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| | | Ihren
Leistungsstand prüfte die Feuerwehr Renchen in ihrer diesjährigen
Hauptübung. Als Übungsobjekt diente ein leer stehendes Objekt in der
Ulmenstraße im Ortsteil Ulm. Im Übungsszenario lebt eine Familie mit
Kindern in dem Gebäude, vermutlich sollen sich diese Personen noch im
Objekt befinden. Mit vielen Effekten, wie die vollständige Verrauchung
des Hauses und der Zündung von Knallkörpern, wurde eine sehr
realitätsnahe Darstellung der Situation vorgegeben.
Nach der
Alarmierung erreichten die Kräfte der Einsatzabteilung Ulm die
Einsatzstelle. Rasch erkannten die Führungskräfte die Brisanz des
Unglücks und forderten umfangreiche Verstärkung durch die Abteilungen
Renchen und Erlach an. Parallel begann die Personenrettung und
Brandbekämpfung in der Wohnung. Diese Maßnahme verstärkte eine
Löschgruppe aus Renchen. Laut Vorgabe breitete sich zu diesem Zeitpunkt
das Feuer auf das angebaute Ökonomiegebäude aus. Um ein
Übergreifen auf
die sehr enge Nachbarschaftsbebauung zu verhindern erhielt die
Besatzung der Drehleiter den Einsatzbefehl zur Durchführung einer
Riegelstellung. In einem weiteren Einsatzabschnitt wurden derartige
Maßnahmen auf der unübersichtlichen Rückseite durch weitere
Kräfte und
der Einsatzabteilung Erlach durchgeführt. Die schlechte
Wasserversorgung kompensierten die Helfer mit einer Wasserförderung aus
dem rund zweihundert Meter entfernten Dorfbach. In der
anschließenden Übungsbesprechung konnte Übungsbeobachter
Kommandant
Friedrich Urbanek ein taktisch gutes und ruhiges Vorgehen bescheinigen.
Es zeigt sich, dass die seit mehreren Jahren innerhalb der
Einsatzabteilungen abgestimmte Ausbildung Wirkung zeigt.
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