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  sonstige Presseberichte 3. Quartal 2010
   
   
Seitenanfang20.08.2010Jugendferientag
 
Zahlreich besuchten Kinder das Jugendferienprogramm der Feuerwehr und des Spielmannszugs. Den gesamten Nachmittag erhielten sie Einblick in die Tätigkeiten der Wehr. Die traditionelle Aufgabe, das Löschen von Bränden, übten Sie an einem kleinen Häuschen. Dabei mussten Sie den Löschangriff mit den benötigten Schläuchen und Armaturen selbst aufbauen. Dass nicht jedes Feuer mit Wasser gelöscht werden darf, demonstrierten die Feuerwehrmänner bei einem Fettbrand. Das Löschwasser verdampfte explosionsartig und erzeugte eine mehrere Meter hohe Stichflamme. Das große Themengebiet der Unfallrettung wurde anhand eines Verkehrsunfalls mit einem beteiligten Auto und einem Fahrradfahrer dargestellt und geübt. Das richtige absetzen eines Notrufs erlernten die Kinder ebenfalls. Der Spielmannszug der Renchener Feuerwehr präsentierte sich ebenfalls. Die Betreuerinnen bastelten mit den Kindern ein Rhythmusinstrument. Den Abschluss des Nachmittags bei der Feuerwehr bildete ein echtes Feuer. Wie die „Großen“ rückten sie mit mehreren Fahrzeugen zur Einsatzstelle aus. Nach dem Aufbau des Löschangriffs konnte zum Löschen der Befehl „Wasser marsch“ gegeben werden.
 
 
 
Seitenanfang 04.07.2010 Tag der offenen Tür
     
    Mit einem Tag der offenen Tür präsentierte die Feuerwehrabteilung Renchen die umgestalteten Räumlichkeiten und den neu beschafften Einsatzleitwagen.

Den Tag läutete die Feuerwehr mit einem durch den Spielmannszug musikalisch gestalteten Festgottesdienst in der katholischen Pfarrkirche ein. Anschließend ging es mit Spielmannsmusik zum Gerätehaus. Dort folgte die offizielle Inbetriebnahmen des neuen Einsatzleitwagens. Kommandant Friedrich Urbanek erläuterte den Einsatzzweck des neuen Fahrzeugs. Es diene an der Einsatzstelle dem Einsatzleiter als Führungs- und Kommunikationsmittel. Neben der benötigten Funktechnik ist das Fahrzeug mit Mobiltelefon und Telefax ausgestattet. Alle benötigten Einsatzunterlagen werden in Schriftform und digital mitgeführt. Bürgermeister Bernd Siefermann hat die Konzeption von Anfang an mit unterstützt und befürwortet. Er wünschte während der Schlüsselübergabe an Kommandant Friedrich Urbanek allzeit gute Fahrt. Kreisbrandmeister Michael Wegel gratulierte ebenfalls. Es freue ihn aber auch als Kommandant der Feuerwehr Achern. Denn mit dem neuen Renchener Fahrzeug könne die gemeinsam betriebene Führungsgruppe Achern/Renchen nun optimal arbeiten. Den geistlichen Segen sprach Pfarrer Albert Lehmann aus.

Nach der Fahrzeugweihe stand das Gerätehaus den vielen Besuchern offen. Bereits vor zwei Jahren wurde das ehemalige Wohnhaus des Gerätewarts in Zweckräume umgewandelt. Im Erdgeschoss entstand eine neue Funkzentrale, in der alle Einsätze in Renchen koordiniert werden. Neben einem Bereitschaftsraum stehen zwei Büros für die Wehrleitung und Jugendfeuerwehr neu zur Verfügung. Mit Führungsmitteln ist der Stabsraum ausgestattet. Hier befindet sich bei Flächenereignissen wie zum Beispiel Hochwasser oder Sturmlagen die Einsatzleitung. Im vor wenigen Wochen fertiggestellten Erweiterungsbau richteten die Angehörigen der Feuerwehr, ebenfalls in Eigenleistung, eine neue Umkleide ein. Natürlich stand auch der neue Einsatzleitwagen und die anderen Einsatzfahrzeuge zur Besichtigung bereit. Zur Unterhaltung der Besucher spielten Feuerwehrmusikzüge aus der Umgebung auf. Kinder hatten bei den sommerlichen Temperaturen viel Spaß bei den angebotenen Wasserspielen. Die oft nasse Kleidung der Kleinen beunruhigten die Eltern somit keineswegs.

Mit zwei Vorführungen präsentierte sich der Feuerwehrnachwuchs. Den Auftakt gestaltete die Bambinigruppe. Mehr als zwanzig Kinder im Alter zwischen sechs und zehn Jahren marschierten mit neuen T-Shirts Hand in Hand auf. Mit den bereit gelegten Schläuchen und Armaturen begannen sie unter der Anleitung ihrer Betreuer einen Löschangriff mit zwei „Einsatzabschnitten“. Das aus vielen Strahlrohren spritzende Löschwasser war anschließend der Höhepunkt für die Kleinen. Mit zehn Jahren wechseln die Kinder in die Jugendfeuerwehr. Dort wird ebenfalls altersgerecht auf die Feuerwehr vorbereitet. Auch sie zeigten einen Löschangriff, dieser aber nun selbständig durchgeführt und mit Zusatzaufgaben wie Abdichten eines Gullis, um kontaminiertes Löschwasser zurück zu halten.

Neben neuer Technik konnten auch Geräte und Fahrzeuge aus älterer Zeit bestaunt werden. Als Gäste zeigten die Feuerwehren Oppenau und Bühl ihre alten Schätze. In einer nicht ernst gemeinten Schauübung nahmen sie die Oldtimer in Betrieb. Ein falsch gesetztes Standrohr sorgte für eine Wasserfontäne vor dem Gerätehaus, ein Trupp konnte das Strahlrohr wegen zu hohem Wasserdruck nicht mehr führen. Das Resultat, viele durchnässte Feuerwehrmänner und ein lachendes Publikum. Feuerwehr ist eine ernste Angelegenheit – darf aber auch bei Übungen Spaß machen!
     
   
  Fahrzeugweihe Einsatzleitwagen: Nach der Schlüsselübergabe an Kommandant Friedrich Urbanek segnete Pfarrer Albert Lehmann das neue Einsatzfahrzeug. Es dient an der Einsatzstelle dem Einsatzleiter als Führungs- und Kommunikationsmittel
     
   
  Mehr als zwanzig Kinder der Bambinigruppe im Alter zwischen sechs und zehn Jahren zeigten unter der Anleitung ihrer Betreuer einen Löschangriff mit zwei "Einsatzabschnitten". Das aus vielen Strahlrohren spritzende Löschwasser war anschließend der Höhepunkt für die Kleinen.
     
   
  In der Jugendfeuerwehr wird auf die Feuerwehr vorbereitet. Auch sie zeigten einen Löschangriff, dieser aber nun selbständig durchgeführt und mit Zusatzaufgaben wie Abdichten eines Gullis, um kontaminiertes Löschwasser zurück zu halten.
     
  
  In einer nicht ernst gemeinten Schauübung kamen Oldtimer zum Einsatz. Ein falsch gesetztes Standrohr sorgte für eine Wasserfontäne vor dem Gerätehaus, ein Trupp konnte das Strahlrohr wegen zu hohem Wasserdruck nicht mehr führen. Das Resultat: Viele durchnässte Feuerwehrmänner und ein lachendes Publikum. Feuerwehr ist eine ernste Angelegenheit - darf aber bei Übungen auch Spaß machen!
   
  
  Kinder hatten bei den sommerlichen Temperaturen viel Spaß bei den angebotenen Wasserspielen. Die oft nasse Kleidung der Kleinen beunruhigten die Eltern somit keineswegs.
   
   
Seitenanfang03.07.201050 Jahre Spielmannszug
   
  Voll besetzt war die Festhalle, als der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Renchen seinen 50. Geburtstag feierte. Neben dem Rückblick auf die Leistungen des Spielmannszuges und der Ehrung verdienter Mitglieder stand vor allem die Musik im Vordergrund. Als Zugführer hieß Heinz Schäfer die Besucher willkommen und gab einen kurzen Rückblick auf die Erfolgsgeschichte des Spielmannszuges, von der Idee beim 90-jährigen Stiftungsfest der Freiwilligen Feuerwehr Renchen bis heute. Durch das Programm führte Ehrenstabführer Walter Bär, der über die einzelnen Stücke informierte und interessante Anekdoten aus der Geschichte des Spielmannszuges zu berichten wusste.

Nach dem "Coburger Marsch" zum Auftakt bot der Spielmannszug die Polka "Salut Bohemia" und das neu einstudierte Stück "The new Amadeus", das einen Bogen von Melodien Mozarts in die Moderne spannte. Auf die Erfolgsgeschichte des Spielmannszuges ging auch Kommandant Friedrich Urbanek ein. Von einer Handvoll Spieler zum großen Orchester mit rund 60 Akteuren, vom Dorfverein zum Bundessieger mit höchstem Niveau und Aushängeschild der Feuerwehr ging dieser Weg, dessen Basis letztlich stets die vorbildliche Kameradschaft war. Es folgten weitere begeisternde musikalische Vorträge - von "One Moment in Time" bis zu schottischen Klängen bei "Highland Cathedral" und der peruanische Weise "El Condor Pasa". Als Schirmherr des Jubiläums dankte Bürgermeister Bernd Siefermann für ein halbes Jahrhundert wunderbarer Feuerwehrmusik, wie sie auch am Festabend wieder geboten wurde. In all den Jahren war der Spielmannszug eine wichtige Säule des kulturellen Lebens. Zum Jubiläum überreichte er ein Geschenk der Gemeinde.

Glückwünsche und Jubiläumsgeschenke gab es im Verlauf des Arends auch vom örtlichen DRK, von der Interessengemeinschaft der Renchener Vereine und von den befreundeten Spielmanns- oder Fanfarenzügen. Den Schlusspunkt unter den ersten Teil des Programms setzten die Trommler mit dem Stück "Little Drummer Boys", das musikalisch und optisch eindrucksvoll zum Vortrag kam. Nach einer Pause setzte "Fanfare des Sapeurs-Pompiers de Schleithal" unter Leitung von Marcel Hiebel das Programm mit hochkarätiger Fanfarenmusik fort. Die Gäste aus dem Elsass begeisterten mit einem abwechslungsreichen Konzert vom Marsch bis zur Polka, vom Walzer bis zur klassischen Fanfare. Ein gemeinsamer Auftritt mit dem Spielmannszug und deren Jugend bildete den Höhepunkt des Abends. Zunächst erklang der "Marburger Marsch" und dann, mit Gesangsbegleitung durch den Bariton Christian Bäuerle, die "Ode an die Freude" aus der 9. Symphonie von Ludwig van Beethoven.

Der Festabend, bildete auch den würdigen Rahmen für die Ehrung langjähriger Mitglieder. Diese Ehrung nahm Landesstabführer Joachim Wörz vom Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg vor. "Renchen kann stolz sein auf diesen Eckpfeiler seiner Feuerwehr", betonte er und sprach den Verantwortlichen Dank und Anerkennung für ihre Arbeit aus. Insgesamt sieben Mitglieder des Spielmannszuges konnte er anschließend besonders auszeichnen. So dankte er Kerstin Carius und Stefanie Widmann, beide sind seit 20 Jahren aktiv im Spielmannszug dabei. Die Ehrennadel in Gold für 30 aktive Jahre im Spielmannszug erhielten Verena Kunze und Nikolaus Huschle, beide tragen auch als Mitglieder des Ausschusses Verantwortung, wobei sich Huschle auch als stellvertretender Kommandant in der aktiven Wehr engagiert. Auf jeweils 40 aktive Jahre brachten es Klaus Ganze und Jürgen Wörner, beide erhielten mit Worten des Dankes für ihr vorbildliches Engagement die Ehrennadel in Gold mit Diamanten. Diese Nadel erhielt auch Heinz Schäfer überreicht, der seit 50 Jahren im Spielmannszug aktiv ist. Der Landesstabführer würdigte ihn als "Mann der ersten Stunde" und das einzige Gründungsmitglied, das bis heute aktiv ist. "Heinz Schäfer ist ein Vorbild an Kameradschaft und die Seele des Spielmannszugs Renchen", schloss Wörz.

Auch Heinz Birk als Stabführer des Jubiläums-Spielmannszuges würdigte Heinz Schäfer. In gereimter Form erinnerte er an die außerordentlichen Verdienste und überreichte Schäfer eine Urkunde mit der Ernennung zum ersten aktiven Ehrenmitglied und zum Ehrenzugführer. Als Geschenke des Vereins gab es eine Uhr mit Bildern aus diesen fünf Jahrzehnten. Wie Heinz Birk hofften auch Bürgermeister Bernd Siefermann und Feuerwehrkommandant Friedrich Urbanek, dass er dem Spielmannszug noch lange erhalten bleibe. Vom Publikum gab es abschließend stehende Ovationen und minutenlangen Beifall.

Text (Kurzfassung): Peter Meier
   
  
  Voll besetzt war die Festhalle, als der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Renchen seinen 50. Geburtstag feierte. Der Musikzug unter Stabführer Heinz Birk gab einen beeindruckenden Bogen vom traditionellen Marsch bis zum modernen Stück.
   
  
  Den Schlusspunkt unter den ersten Teil des Programms setzten die Trommler des Spielmannszugs Renchen mit dem Stück "Little Drummer Boys", das musikalisch und optisch eindrucksvoll zum Vortrag kam.
   
  
  Die "Fanfare des Sapeurs-Pompiers de Schleithal" unter Leitung von Marcel Hiebel boten ein Programm mit hochkarätiger Fanfarenmusik. Die Gäste aus dem Elsass begeisterten mit einem abwechslungsreichen Konzert.
   
  
  Der Festabend bildete auch den würdigen Rahmen für die Ehrung langjähriger Mitglieder. Foto von links: Kommandant Friedrich Urbanek, Stefanie Widmann, Kerstin Carius, Nikolaus Huschle, Verena Kunze, Jürgen Wörner, Heinz Schäfer, Klaus Ganze, Landesstabführer Wörz, Stabführer Heinz Birk, Bezirksstabführer Schiessel, Bürgermeister Bernd Siefermann.
   
  
  Stabführer Heinz Birk würdigte Zugführer Heinz Schäfer. Er erinnerte an die außerordentlichen Verdienste und überreichte eine Urkunde mit der Ernennung zum ersten aktiven Ehrenmitglied und zum Ehrenzugführer. Foto: Es gratulieren Kommandant Friedrich Urbanek (links) und Stabführer Heinz Birk (rechts).
   
   
Seitenanfang Ulmer Feuerwehr auf Wanderschaft
   
  Kühle Temperaturen und Regen erwartete die Kameraden der Feuerwehrabteilung Ulm zu Beginn des diesjährigen Familienwandertages. Hiervon ließen sich jedoch nur wenige abschrecken, zumal zunächst von dem Organisationsteam Patric Spraul, Thomas Kammmer und Sven Meier ein Sektfrühstück zur Stärkung im Gerätehaus präsentiert wurde. Mit viel Elan ließ man sich im Anschluss zum "Simmersbacher Kreuz" fahren, wo noch anfänglich ein Regenschirm unumgänglich war. Dies tat der Stimmung jedoch keinen Abbruch und auch bereits während der Mittagspause bei der "Fellhauer Hütte" blinzelte die Sonne durch die Wolken und brachte im Anschluss Traumwanderwetter. Auf Ulmer Gemarkung beim Kutzenstein angekommen waren die Wehrmänner mit Familien dann sogar froh, durch ein Eis die entsprechende Abkühlung zu erlangen. Krönender Abschluss nach der langen Wanderung waren schließlich gespendete, auf offenem Grill zubereiteten Wildschweinsteaks und -würste. Erst spät am Abend fand hiernach der Familienwandertag ein stimmungsvolles Ende.
   
  
   
   

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