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30.06.2008 |
Heckenfest Feuerwehrabteilung Renchen |
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Über
einen sehr guten Besuch ihres Heckenfestes konnten sich die
Mitglieder der Feuerwehrabteilung Renchen freuen, zumal die
Wehrmänner die Gäste mit einem neuen Erscheinungsbild der
Veranstaltung überraschten. Eingebettet in den idyllisch angelegten
Grimmelshausenpark und mit schöner Aussicht auf Renchen und die
Rheinebene verweilten die Gäste gerne. Im Schatten der großen Bäume
wurden erstmalig Cocktails angeboten. Partystimmung kam insbesondere
am sommerlichen Samstagabend rund um die Bar auf. Bei einem
„Firefighter“ verweilten die „jungen und erfahrenen“ Gäste
gerne. Zur musikalischen Unterhaltung spielte am Sonntag der
Spielmannszug der Wehr gekonnt auf. Den Festausklang am Montag
gestaltete die Stadtkapelle Renchen. Die Feuerwehrabteilung Renchen
bedankt sich bei allen Festbesuchern und insbesondere bei den
Anwohnern des Schloßbergs.
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21.06.2008 |
Gold- und Silbermedaille für den
Spielmannszug |
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Einen neuen herausragenden Erfolg
erspielte sich der Spielmannszug der Renchener Feuerwehr bei den
Landeswertungsspielen der musiktreibenden Feuerwehrzüge. Im Rahmen des
Landesfeuerwehrtags fand der Wettbewerb in Weingarten und Ravensburg statt. Die
Renchener Musiker traten in beiden angebotenen Wertungen an. Zum einen galt es
den anerkannten Musikfachleuten ein Straßenstück zu
präsentieren. Bei dieser Wertung steht neben dem musikalischen Können
das exakte Marschieren einer Strecke mit einer Links- und Rechtskurve sowie das
Ziel gerichtete Beenden des Musikstücks an einer Ziellinie im Vordergrund.
Für die gebotene Leistung mit dem bekannten Lied "Der Jäger aus
Kurpfalz" erhielt der Renchener Spielmannszug eine Goldmedaille in der
Wertung. Auch in der Rangliste führen die Musiker die Spitze mit dem
ersten Platz an. Erfolgreich verteidigten sie somit den Wanderpokal, der seit
dem letzten Landes-wertungsspiel vor fünf Jahren im Besitz der Renchener
Spielleute war.
Das Bühnenspiel fand im Welfensaal des
Kultur- und Kongresszentrums in Weingarten statt. In drei Schwierigkeitsstufen
können die Musikzüge ihre Leistung bewerten lassen. In der
höchsten Stufe bot der Spielmannszug unter der Stabführung von Heinz
Birk die Stücke "Hoch Heidecksburg" und "Abschied der
Gladiatoren". Eine Jury bewertete das Klangbild für jede einzelne
Stimme sowie das Schlagwerk. Die international anerkannten Musikexperten
benoteten hierbei das fehlerfreie Spiel und insbesondere die richtige Dynamik
im dargebotenen Stück. Überglücklich waren die Musiker mit der
erreichten Auszeichnung in Silber. Angespannte Stimmung herrschte bei den
Spielleuten während der Siegerehrung in der voll besetzten Eissportarena
in Ravensburg. Als das grandiose Ergebnis bekannt gegeben wurde, herrschte
ausgelassener Jubel unter den Spielleuten, vor allem aber bei den neun Jungen
und Mädchen, die zum ersten Mal bei einem Wertungsspiel dabei waren.
Plötzlich vergessen die vielen zeitintensiven Gesamt- und Stimmenproben im
vergangenen halben Jahr.
Seit mehr als drei Jahrzehnten nimmt der
Spielmannszug der Feuerwehr Renchen an Landes- und Bundeswertungsspielen mit
einer eindrucksvollen Bilanz teil. Insgesamt erspielten sie bereits neun Gold-,
acht Silber- und eine Bronzemedaille. Stabführer Heinz Birk wurde in
seiner Arbeit bestätigt und freute sich mit seinen Spielerinnen und
Spielern riesig über den erneuten Erfolg und Leistungsbeweis. Es erfordere
enorme Bereitschaft über diese vielen Jahre das Niveau kontinuierlich zu
erhalten und an die jüngeren Mitglieder weiter zu geben.
Im weiteren Verlauf des zweitägigen
Aufenthalts beim Landesfeuerwehrtag unterhielt der Musikzug mit mehreren
Platzkonzerten das Publikum. Vor der Kulisse der Basilika St. Martin
(Wahrzeichen Weingartens und größte Barockkirche nördlich der
Alpen) wurden zwei Konzerte gegeben. Zwei weitere folgten auf dem Marienplatz
in der historischen Altstadt von Ravensburg. Hierbei bat man beim Publikum um
Spenden für die Gingko-Tour zu Gunsten krebskranker Kinder, wobei eine
beachtliche Summe zusammenkam.
Für den Spielmannszug der Feuerwehr
Renchen und den Mitreisenden wird ein wahrlich schönes und erfolgreiches
Wochenende in Erinnerung bleiben. Der Spielmannszug bedankt sich bei den
mitgereisten Fans, an der Spitze Kommandant Friedrich Urbanek und für den
herzlichen Empfang bei der Ankunft in Renchen. Auch Bürgermeister Bernd
Siefermann gehörte zu den ersten Gratulanten. Zu hören ist der
Spielmannszug wieder am kommenden Sonntag beim Heckenfest der Feuerwehr
Renchen.
Als erstes Bühnenstück spielten
die Renchener den Marsch "Abschied der Gladiatoren" von Hermann
Ludwig Blankenburg. Der Komponist gilt aufgrund der mehr als 1.200 von ihm
komponierten Märsche als der deutsche "Marschkönig". Mit
seinem bis heute bekanntesten Marsch "Abschied der Gladiatoren"
gewann er 1905 einen Kompositionswettbewerb eines renommierten britischen
Musikverlags. Charakteristisch bei diesem Marsch ist insbesondere die
Gestaltung des Trios, in dem er das jeweilige Thema zweimal wiederholt und dann
nach einer steigernden Überleitung in ein klangvolles Finale münden
lässt. In der zweiten Darbietung erklang der Marsch "Hoch
Heidecksburg". Rudolf Herzer schrieb Anfang des 20. Jahrhunderts diesen
brillanten Konzertmarsch. Er ist technisch sehr anspruchsvoll und verlangt vom
Flötensatz eine große Fingerfertigkeit. Aber auch im Schlagwerk sind
schwierige Rhythmen zu bewältigen. Außer der
"Normalbesetzung" kommt bei diesem Traditionsmarsch auch noch eine
Diskantflöte und im ganz leise gespielten Mittelteil ein Klangholz zum
Einsatz, welches dem Stück zusätzlich eine besondere Note verleiht.
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17.06.2008 |
Übung Wasserrettung |
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Die Feuerwehrabteilung Renchen und der
Ortsverband Renchen der DLRG probten gemeinsam auf dem Betriebsgelände
eines Kieswerkes und dem dazugehörigen Baggersee im Maiwald. Der erste
Teil der Übung war als Einsatzübung angelegt. Das Alarmstichwort
lautete. "Person in Wasser". Von zwei Uferseiten aus versuchten die
Helfer die im Wasser treibende Person zu retten. Hier konnten die
Einsatzkräfte der DLRG auf Grund der starken Motorisierung ihres Bootes
den Ertrinkenden schnell erreichen und retten. Die Übergabe des Verletzten
an die Kräfte an Land verlief reibungslos.
Im zweiten Teil der Probe galt es die
Möglichkeit zu prüfen, ob das Rettungsboot der DLRG in ein
Löschboot umrüstbar ist. Mit der Drehleiter wurde eine rund 200kg
schwere Tragkraftspritze in das Wasserfahrzeug gehoben und positioniert. Ein
Maschinist der Feuerwehr zur Bedienung der Pumpe befand sich ebenfalls an Bord.
So ausgestattet fuhren die Einsatzkräfte zur Erprobung auf den See. Bei
einer derartigen Ausstattung könnte ein Feuer auf dem Schwimmbagger oder
der Förderbandstrecke schneller erreicht werden. Die alternative Verlegung
einer Schlauchleitung auf den Laufgittern der Förderbänder ist
gefährlicher und langwieriger. Es zeigte sich, dass der Einsatz
möglich ist, jedoch technische Modifikationen erforderlich sind. Nach den
Aussagen des DLRG Vorsitzenden Hans Murrack und des Feuerwehrkommandanten
Friedrich Urbanek wurde die Probe erfolgreich abgeschlossen. |
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11.04.2008 |
Haupversammlung Feuerwehr Renchen |
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Zur jährlichen Hauptversammlung
trafen sich die Angehörigen der Feuerwehrabteilungen Renchen, Ulm und
Erlach in der Kronenhalle. Im Rahmen dieser Veranstaltung ernannte
Bürgermeister Bernd Siefermann Günther Wurth zum Ehrenkommandant und
verabschiedete ihn gleichzeitig aus dem aktiven Feuerwehrdienst.
In seiner Laudatio lobte Kommandant
Friedrich Urbanek seine Leistungen und Verdienste um die Renchener Wehr. 44
Jahre war er aktiver Feuerwehrmann mit Leib und Seele. Mit unermüdlichem
Engagement begann seine steile Karriere nach seinem Eintritt in 1963 und dem
Engagement als Jugendausbilder Anfang der 1970er Jahre. 1979 wählte ihn
die Renchener Abteilung zum Abteilungkommandanten, 1981 folgte die Wahl zum
Kommandanten aller drei Ortsteilwehren. Diese Funktion erfüllte er bis
1996. In dieser Zeit änderten sich die Anforderungen an die Feuerwehren.
Vorausschauend forcierte er die Ausbildung aller Angehöriger. Im
räumlichen Bereich erweiterte die Stadt unter der Führung von
Günther Wurth das Renchener Gerätehaus um zwei Stellplätze und
gewährte die Mittel für den Ausbau des Farrenstalls zu einem modernen
Schulungsraum. In seiner Dienstzeit erneuerte und erweiterte er auch den
Fuhrpark in allen Ortsteilen. Wichtig war ihm auch die Förderung einer
guten Kameradschaft. Friedrich Urbanek lobte, dass er auch heute noch ein gutes
Vorbild ist und allen vorlebt wie man den Feuerwehrdienst erfolgreich leistet.
Heinz Schäfer dankte für die gute Unterstützung und
ständige Förderung des Spielmannszugs. Bürgermeister Bernd
Siefermann dankte im Namen der Stadtverwaltung. Er hat immer für ein gutes
Ansehen der Stadt und Feuerwehr gestanden. Er ist stolz solch einen Menschen in
den Reihen seiner Bürger zu haben. Weiterhin lobte Siefermann das gute
miteinander und seine Fairness. Ehrenkommandant Günther Wurth bedankte
sich für die sehr schöne Zeit. Er wünsche, dass alle
Feuerwehrangehörigen an diesem "Bauwerk" weiterarbeiten.
Im weiteren Verlauf legten die einzelnen
Fachgebiete und Abteilungskommandanten Rechenschaft über die
Tätigkeiten in 2007 ab. Alle drei Abteilungen rückten zu 49
Einsätzen aus. Hierbei leisteten die Helfer 1244 Einsatzstunden. Drei
Personen konnten die Einsatzkräfte aus einer Notsituation retten. Auf
Brandeinsätze entfallen 39 Prozent der Alarmierungen, gefolgt von
technischen Hilfeleistungen mit 33 Prozent. Zwei Angehörige zogen sich bei
einem Einsatz Verletzungen zu. Zum Jahreswechsel bestand die Feuerwehr aus 217
Mitgliedern. Davon 101 aktive Feuerwehrmänner und -frauen. 18 Jungs und
Mädchen bereiten sich in der Jugendfeuerwehr auf den aktiven Dienst vor.
Musikalisch repräsentieren 55 Musiker des Spielmannszugs die Wehr.
Zahlreich sprach Bürgermeister Bernd
Siefermann Beförderungen aus. Voraussetzungen sind erfolgreich absolvierte
Lehrgänge oder Mindestdienstzeiten. So beförderte er Ludwig Fies zum
Brandmeister, Heinz Springmann zum Hauptlöschmeister, René Meier,
Thimo Freund und Christian Kerschgens zum Löschmeister (Foto).
Hauptfeuerwehrmann wurden: Martin Schrempp, Markus Veit, Marcus Spinner, Jakob
Befort, Christian Schrempp, Michael Feuerstein, Klemens Kammerer und Patrick
Winkler. Die Ernennung zum Oberfeuerwehrmann erhielten: Tobias Ganze, Wolfgang
Weber, Daniel Helbling, Patrick Dreher und Detlef Supke. Mit abgeschlossener
Grundausbildung erhielten folgende Feuerwehrmänner- und Frauen den
Dienstrang des Feuerwehrmanns: Ute Weber, Johannes Bär, Timo Doll, Edgar
Huber, Patrick Lüttschwager, Patrick Kraus, Mario Thiede und Dominik
Fischer. |
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Bürgermeister Bernd Siefermann,
Heinz Schäfer, Ehrenkommandant Günther Wurth, Kommandant Friedrich
Urbanek. |
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Bürgermeister Bernd Siefermann,
René Meier, Christian Kerschgens, Heinz Springmann, Ludwig Fies,
Kommandant Friedrich Urbanek |
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11.04.2008 |
Hauptübung Feuerwehr Renchen |
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Realitätsnah führte die
Feuerwehr Renchen mit den Abteilungen Renchen, Ulm und Erlach ihre
Hauptübung in der Mühle Walz im Ortsteil Erlach durch. Die
Übungsannahme sah einen Brand im dritten Obergeschoss des
Mühlenkomplexes vor. Drei ortsunkundige Monteure sind im Brandbereich
eingeschlossen. Als erste Helfer trafen Einsatzkräfte der Abteilung Erlach
ein und leiteten über das Treppenhaus die Personenrettung ein. Der erste
Löschzug der Abteilung Renchen verstärkte mit zwei weiteren Trupps
diese Maßnahme und brachte die Drehleiter an geeigneter Position in
Stellung. Die Versorgung mit Löschwasser konnte gut aus dem Mühlbach
durch den zweiten Zug gesichert werden. Weiterhin bestand die Gefahr, dass der
Brand auf den angebauten Verkaufsladen übergreift. Dies verhinderte die
Abteilung Ulm durch eine Riegelstellung. Die Erstversorgung der geretteten
Personen übernahm die Sanitätseinheit Mitte des Deutschen Roten
Kreuzes.
Als Beobachter besuchte der
geschäftsführende Kreisbrandmeister Reinhard Kirr die Übung. Bei
seiner Übungskritik bescheinigte er insgesamt ein gutes Vorgehen an der
Einsatzstelle und in der Führung. Die Zusammenarbeit mit dem DRK
überzeugte ihn ebenfalls. Die an diesem Objekt nicht unkritische
Fahrzeugaufstellung war mit einer Ausnahme gut gelöst. Er bezeichnete die
Übungsaufgabe als spannend, da beim Brand einer Mühle viele spezielle
Gefahren von der Feuerwehr zu beachten sind. Insbesondere ging er auf die zu
befürchtende Staubexplosion ein und gab hierzu nochmals für alle
Einsatzkräfte und Gäste das theoretische Hintergrundwissen.
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