sonstige Presseberichte
   
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  sonstige Presseberichte 1. Quartal 2008
   
   
Seitenanfang 01.02.2008 Hauptversammlung Feuerwehrabteilung Ulm
     
    Rückblick auf das vergangene Jahr hielt die Feuerwehrabteilung Ulm in ihrer Hauptversammlung. Abteilungskommandant Ludwig Fies berichtete von sieben Einsätzen, bei denen die 26 Aktiven Hilfe leisteten. Brandeinsätze trugen zu 57 Prozent der Alarmierungen bei, darunter ein Zimmerbrand und ein brennendes Fahrzeug in der Oberkircher Straße. Neben weiteren technischen Hilfeleistungen erinnerte Ludwig Fies an einen Verkehrsunfall beim Kaierspielplatz. Gemeinsam mit den Renchener Kameraden leisteten die Wehrmänner 280 Einsatzstunden. Durch kontinuierliche Weiterbildung und Übungen bereiten sich die Helfer auf den Ernstfall vor. Der Dienstplan sah hierfür 20 Proben vor. Schwerpunkte waren Brandeinsätze und technische Hilfeleistungen. Besucht wurden auch sechs Lehrgänge auf Kreisebene, auf der Landesfeuerwehrschule besuchten Ludwig Fies und René Meier je einen zweiwöchigen Führungslehrgang. Einen Motorsägenlehrgang absolvierten die Hälfte der Aktiven im vergangenen Jahr.

Die Zusammenarbeit der drei Renchener Feuerwehrabteilungen wurde seit November intensiviert. Um auch weiterhin tagsüber optimale Hilfeleistung für die Bürger und den ansässigen Unternehmen garantieren zu können, wurde der Alarmplan für alle Ortsteile umgestellt. Künftig rücken bei Notrufen, die einen personalintensiven Einsatz erfordern, alle Abteilungen gleichzeitig im Erstalarm aus. Die räumliche Situation wird sich in den nächsten zwei Jahren nochmals verbessern. Im Rahmen des Programms "Unser Dorf soll schöner werden" gab der Stadtrat Investitionen für die Gestaltung eines Schulungsraums frei.

Die Personalsicherung ist eine der wichtigsten Aufgaben in der Zukunft, so die Aussage von Kommandant Friedrich Urbanek. Es freue ihn, dass die Feuerwehrabteilung Ulm fünf junge Quereinsteiger für den Dienst begeisterte. Per Handschlag verpflichtete er Alexander Ebi, David Graf, Thomas Heptig, Martin Heptig und Dominik Kammerer. Er unterstrich, dass sie bei kontinuierlicher Weiterbildung und im Einsatzdienst gefordert werden. Als Ausgleich bot er die vielfältigen kameradschaftlichen Veranstaltungen an. Auch Bürgermeister Bernd Siefermann und Ortsvorsteher Peter Spraul begrüßten die Neuzugänge. Als Vorbild stellten sie Daniel Treyer vor. Seit 30 Jahren ist er tatkräftiges Mitglied - nicht nur bei Übungen und Einsätzen - auch bei allen weiteren Aktivitäten steht er tatkräftig in erster Reihe. Als Dank überreichte Bürgermeister Bernd Siefermann eine Urkunde mit der internen Ehrung.

Über die kameradschaftlichen Veranstaltungen berichtete Schriftführer Thomas Krechtler. Er rief nochmals den mehrtägigen Jahresausflug nach Paris in Erinnerung. Auch mit der kostümierten Teilnahme an der Stadtwette habe man die bürgerschaftliche Gemeinschaft betont. Ein repräsentatives Erscheinungsbild des Gerätehauses ist den Kameraden ebenfalls wichtig. In 230 Arbeitsstunden erstellten sie ein in Beton eingearbeitetes Feuerwehrwappen, welches nunmehr eindrucksvoll den Vorplatz des Ulmer Feuerwehrgerätehauses schmückt

Einblick in die Aktivitäten der Altersabteilung gewährte Konrad Kammerer. Zu 16 geselligen Anlässen trafen sich die 13 Feuerwehrrentner im vergangenen Jahr. Bürgermeister Bernd Siefermann dankte im Namen der Stadtverwaltung und des Ortschaftsrats für die "enormen Leistungen". Mit dieser starken Mannschaft und Führung sei die Abteilung für die Zukunft gut gerüstet. Wie auch Bernd Siefermann richtete Kommandant Friedrich Urbanek den Blick in die Zukunft und bat um Engagement und Unterstützung bei der Bewältigung von neuen Herausforderungen.
     
   
    Foto v.l. Ortsvorsteher Peter Spraul, Kommandant Friedrich Urbanek, Abteilungskommandant Ludwig Fies, Daniel Treyer, stellv. Abteilungskommandant Josef Heim, Bürgermeister Bernd Siefermann
     
   
    Foto v.l. Ortsvorsteher Peter Spraul, Kommandant Friedrich Urbanek, Abteilungskommandant Ludwig Fies, Alexander Ebi, Thomas Heptig, Martin Heptig, Dominik Kammerer, David Graf, stellv. Abteilungskommandant Josef Heim, Bürgermeister Bernd Siefermann
     
     
Seitenanfang 25.01.2008 Hauptversammlung Feuerwehrabteilung Renchen
     
    Rückblick auf das vergangene Jahr hielt die Feuerwehrabteilung Renchen. Den Fachberichten des Kommandanten und seines Stellvertreters war zu entnehmen, dass die 62 aktiven Helfer zu 49 Einsätzen ausrückten. Drei Personen wurden von der Feuerwehr gerettet. Zwei Feuerwehrangehörige verletzten sich bei einem Brandeinsatz im Frühjahr. Nur durch die sehr gute Schutzausrüstung konnten bleibende Schäden verhindert werden. Brandeinsätze gehen mit 19 Alarmierungen in die Statistik ein. Hilfeleistungen, wie zum Beispiel Personenrettung oder Sturmschäden, forderten 16 Mal die Wehr. Bei allen Einsätzen leisteten die Feuerwehrangehörigen 1244 Stunden Dienst am Nächsten. Hierzu bereiteten sich die Helfer in mindestens 20 Proben vor. Sonderproben für Führungskräfte, Maschinisten oder Atemschutzgeräteträger erhöhen nochmals die geforderten Übungsdienste. Neben dieser Weiterbildung in der Wehr besuchten Angehörige Weiterbildungen bei Lehrgängen im Ortenaukreis und an der Landesfeuerwehrschule.

Der Nachwuchs wird in der Jugendfeuerwehr gefördert. Ab einem Alter von 10 Jahren werden, laut Auskunft von Jugendfeuerwehrwart Sebastian Schäfer, Mädchen und Jungs altersgerecht an die Feuerwehr herangeführt. Auch allgemeine Aktionen wie der Besuch von Zeltlagern, gemeinsame Schwimmbadbesuche runden das Angebot für die aus allen Ortsteilen stammenden 18 Jugendlichen ab. Auch dieses Jahr konnten wieder drei junge Männer aus der Jugendfeuerwehr in die aktive Mannschaft übernommen werden. Per Handschlag verpflichteten Kommandant Friedrich Urbanek und Bürgermeister Bernd Siefermann Bennet Krieg, Eric Matthes und Maximilian Spraul.

Erfreulich die Neuzugänge, auch Verabschiedungen aus dem Aktiven Dienst standen auf der Tagesordnung. Günther Wurth verabschiedet sich nach 45 Jahren aktivem Dienst aus der aktiven Einsatztätigkeit. Er wird sich jedoch noch einige Zeit als Ausbilder in der Sprechfunkausbildung engagieren. Lobende Worte fand Kommandant Friedrich Urbanek für die Feuerwehrkarriere von Günther Wurth. Nach seiner eigenen Feuerwehrausbildung hat er die Notwendigkeit einer guten Ausbildung von Feuerwehrangehörigen erkannt und engagierte sich nach der Gründung der Jugendfeuerwehr Anfang der 1970er Jahre als Nachwuchsausbilder. Bald darauf wählte ihn die Mannschaft zum stellvertretenden Kommandanten. Nach dem Ausscheiden von Ehrenkommandant Walter Konrad übernahm er für 15 Jahre die Leitung der Wehr mit den Abteilungen aller drei Ortsteile. Von 1989 bis 2007 begleitete er die überörtliche Funktion des Kreisbrandmeisters für das Acher- und Renchtal. In dieser Funktion steht die beratende Tätigkeit für Kommandanten und Stadtverwaltungen im Mittelpunkt. Lobende Worte fand auch Bürgermeister Bernd Siefermann . Bei der Verabschiedung als Kreisbrandmeister im Kreistag haben viele seiner Bürgermeisterkollegen den unermüdlichen Einsatz und seine Kompetenz gelobt.

Hans Brandstetter verlässt ebenfalls den aktiven Dienst und tritt in die Altersabteilung über. Auch er kann auf 45 Jahre engagierten Dienst zurückblicken. 15 Jahre füllte er die sehr zeitaufwändige und verantwortungsbewusste Funktion als Gerätewart. Mit seiner künstlerischen Ader hat Hans Brandstetter ebenfalls die Wehr geprägt. Sei es die Gestaltung des Schulungsraums und des zugehörigen Foyers, oder die immer sehr abwechslungsreiche Bühnendekoration des Katharinenballs. Seine Lebensfreude brachte er auch als langjähriger Darsteller in der Theatergruppe ans Publikum. Als Dank der Mannschaft übergab ihm Bürgermeister Bernd Siefermann die Ernennungsurkunde zum Ehrenmitglied. Er hob hervor, dass derartige Leistungen für die Gesellschaft unbezahlbar sind. Er stehe als Vorbild für alle Bürger. Dankesworte richtete er aber auch an alle Feuerwehrangehörigen. Was geleistet wird sei "gigantisch".

Freude herrschte bei Robert Kirn, Leiter der Altersabteilung, über seinen Neuzugang. Er berichtete über die zahlreichen Aktivitäten seiner Mannschaft nach dem aktiven Feuerwehrleben.

Bei insgesamt 30 Auftritten unterhielt der Spielmannszug der Wehr das Publikum. Nachwuchssorgen haben die 49 Musiker nicht. Nachdem Stabführer Heinz Birk bereits im vergangenen Jahr 14 Jugendliche integrierte, haben nun wiederum 14 Mädchen und Jungs eine Instrumentalisierung begonnen. Highlight des Jahres 2008 wird die Teilnahme am Landeswertungsspiel sein.
     
   
    Foto v.l. Kommandant Friedrich Urbanek, Ehrenmitglied Hans Brandstetter, Günther Wurth, Bürgermeister Bernd Siefermann.
     
Seitenanfang 12.01.2008 Jugendfeuerwehr sammelt Christbäume
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Ausgediente Christbäume sammelte die Jugendfeuerwehr in Renchen ein. Seit mehreren Jahren bieten die Jugendlichen diese Dienstleistung mit zunehmendem Erfolg an. In mehreren Gruppen wurden die Bäume aufgenommen und zur Kompostierung verbracht. Die an jedem Baum angebrachte Spende kommt der Jugendkasse zu Gute und wird für kameradschaftliche Zwecke verwendet. Die Mädchen und Jungs bedanken sich bei der Bevölkerung für diese Unterstützung. Unser Foto zeigt die an der Aktion beteiligten Jugendlichen mit ihren Ausbildern und Fahrern aus der aktiven Einsatzabteilung.
 

     
     
Seitenanfang   Steinmonument als Beitrag zur Dorfverschönerung
     
    Einen weiteren Beitrag zur Aktion "Unser Dorf soll schöner werden - unser Dorf hat Zukunft" leisteten die Feuerwehrkameraden mit Unterstützung des Ulmer "Steinkünstlers" Reiner Klumpp. In über 230 ehrenamtlichen Stunden hat die Abteilung Ulm ein in Beton eingearbeitetes Feuerwehrwappen gefertigt, welches nunmehr eindrucksvoll den Vorplatz des Ulmer Feuerwehrgerätehauses schmückt. Schon frühzeitig war der Vorschlag der Feuerwehrkameraden auf Fertigung eines solchen Wappens auf Zustimmung des Ortschaftsrates gestoßen, zumal das Engagement der Floriansjünger schon bei der Neugestaltung dieses Vorplatzes vorbildlich war. Sowohl Abteilungskommandant Ludwig Fies als Ideengeber, als auch Reiner Klumpp und eine Vielzahl von Kameraden machten sich in monatelanger Arbeit an die Fertigung eines in Beton eingegossenen Mosaikwappens. Für den Transport und die Einarbeitung des tonnenschweren Werkes fand man mit Wendelin Sucher als Baggerführer und den Renchener Firmen "Walz Baumaschinen" und "Schwarz Recycling" weitere Helfer sowie kostenlose Unterstützung. In Millimeterarbeit wurde vor Weihnachten das gewichtige Monument in die hierfür vorbereitete Ausgrabung eingelassen. Ortsvorsteher Peter Spraul dankte den Feuerwehrkameraden für ihren ehrenamtlichen Einsatz auch im Namen des Ortschaftsrates. Klumpps "Meisterstück" erfuhr bereits in der Bevölkerung große Wertschätzung.
     
   
     
   
     
     

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