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01.12.2007 |
Katharinenball
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Zum traditionellen Katharinenball hatte
die Feuerwehrabteilung Renchen eingeladen. Zahlreich begrüßte
Kommandant Friedrich Urbanek Gäste aus der Kommunalpolitik und von
befreundeten Hilfsorganisationen. Den ersten Programmteil begleitete der
Spielmannszug mit konzertanten Stücken. Wieder gelang es, eine bunte
Mischung aus traditionellen Stücken, wie zum Beispiel "Walzer
Nr.2", bis zur rhythmisch anspruchsvollen Darbietung "Song for Anna
Magdalena" zu präsentieren.
Mit dem Katharinenball möchten die
Feuerwehrleute das Jahr kameradschaftlich ausklingen lassen. Auch sollen
Kontakte mit den Helfern aller Institutionen und Hilfsorganisationen gepflegt
werden, mit denen man bei Einsätzen zusammenarbeitet. Die Veranstaltung
ist aber auch ein gebührender Rahmen um verdienten Mitgliedern zu danken.
25 Jahre Feuerwehrdienst leisten Nikolaus Huschle aus der Abteilung Renchen und
Heinz Springmann von der Erlacher Abteilung. In seiner Laudatio lobte
Kreisbrandmeister Günther Wurth das Engagement beider
Feuerwehrmänner. Nikolaus Huschle begleitet das verantwortungsvolle
Ehrenamt des stellvertretenden Kommandanten und ist für die vorhandene
Technik verantwortlich. Heinz Springmann leitete die Abteilung Erlach und ist
auch weiterhin aktiv eingebunden. Für dieses langjährige Engagement
erhielten sie das Feuerwehrehrenzeichen in Silber.
Viele Erfolge erzielte der Spielmannszug in
den zurückliegenden Jahren bei Wertungsspielen. Dies ist auch der
Verdienst langjähriger Spielleute. Vier Spielerinnen dankte
Kreisstabführer Joachim Kirn für ihr 20jähriges Musizieren.
Desiree Brenn, Sandra Hein, Francesca Truisi und Stefanie Kirn gehören zu
diesen zuverlässigen Spielerinnen. Sein besonderer Dank galt Francesca
Truisi und Stefanie Kirn, denn beide bringen sich mit zusätzlichem Aufwand
in der Jugendausbildung und als Stimmführer ein. Die Ehrennadel in Gold
erhielten Patricia Baum und Wendelin Huschle zu ihrem 30jährigen
Musikerjubiläum. Beide gehören ebenfalls zu den fleißigen
Probebesuchern und sind im Klangkörper für jeden Zuhörer einzeln
hörbar. Patricia Baum spielt die Lyra, Wendelin Huschle gibt den Takt mit
der großen Trommel an.
Bürgermeister Bernd Siefermann
gratulierte ebenfalls allen Jubilaren und dankte ihnen und der gesamten
Mannschaft für das Engagement. Er lobte, dass nicht nur aktuell Hilfe
geleistet wird, vielmehr macht sich die Feuerwehr fit für die Zukunft.
Dies nicht nur mit kontinuierlicher Weiterbildung sondern mit einem neu
ausgearbeiteten Konzept für alle Abteilungen. Darin machte man sich
Gedanken zur Personalsicherung, Einsatzverfügbarkeit und Technik. Erste
Maßnahmen sind bereits realisiert. Lob auch von Bürgermeister Bernd
Siefermann zur sehr guten Jugendarbeit in Feuerwehr und Spielmannszug. Es ist
sein erklärtes Ziel die Leistungsfähigkeit der Feuerwehr zu erhalten
und auszubauen. Weiter unterstütze er die begonnene interkommunale
Zusammenarbeit auszubauen. |
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Foto (von links)
Stabführer Heinz Birk,
Kreisbrandmeister Günther Wurth, Nikolaus Huschle, Heinz Springmann,
Stefanie Kirn, Desiree Brenn, Patricia Baum, Wendelin Huschle, Francesca
Truisi, Kommandant Friedrich Urbanek, Kreisstabführer Joachim Kirn,
Bürgermeister Bernd Siefermann |
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Im weiteren Verlauf Katharinenballs
unterhielt die Theaterspielgruppe das Publikum mit dem fast kriminellen
Lustspiel "Hubertus und der Staatsbesuch".
Von Politikern hält Hubertus
Hämmerle überhaupt nichts. Daher wird es für den Familienpascha
schwierig, als der persönliche Referent der Bundekanzlerin anklopft und
ankündigt, die Kanzlerin würde auf ihrer Durchreise gerne eine
typisch Deutsche Familie zum Kaffee trinken besuchen. Plötzlich wird aus
dem grantigen Politikerfeind, Hubertus (Heinz Schäfer), der beste Freund
der Kanzlerin und er plant mit seinem Nachbarn Friedolin (Daniel Schäfer)
einen grandiosen Staatsempfang. Selbstverständlich werden von den beiden
nicht nur die Ehefrauen und die verheiratete Tochter, dargestellt von Christine
Krieg, als Ehrenjungfrau ins Programm eingespannt, sondern auch der
türkische Gastarbeiter Ismail (Joachim Kirn) wird als Zeichen der
Ausländerfreundlichkeit verplant. Während die beiden Freunde den
Staatsbesuch vorbereiten, kommt die Absage aus Berlin. Für die Ehefrauen
(Melanie Brandstetter und Patricia Baum) ist sofort klar, dass sich ihre
bessere Hälften eine derartige Ehrabschneidung niemals gefallen lassen
werden und sie es deshalb auch auf keinen Fall erfahren dürfen. Schnell
ist der persönliche Referent Manfred von Schwätzer (Wendelin Huschle)
zur Wiedergutmachung als Ersatzkanzlerin für den Staatsbesuch
gedrängt worden. Ungeahnte Probleme tun sich jedoch auf, als Hubertus und
Friedolin in Unkenntnis der Absage nach einer Vorbereitungssitzung und einigen
Viertele Wein die Kontrolle über sein Auto verliert. Das Schlimmste jedoch
ist, dass Amtsärztin Sonnenschein (Ute Weber) und der Dorfpolizist
(Florian Huschle) ihm wegen Trunkenheit und in Unkenntnis über seine
scheinbar wirre Geschichte um den Kanzlerinnenbesuch nun auch noch den
Führerschein nehmen. In der festen Überzeugung, die Kanzlerin stehe
zum einen quasi schon vor der Tür und zum anderen müsse ihr seine
Missetat auch sicher schon zu Ohren gekommen sein, sehen die beiden wackeren
Männer nur noch einen Ausweg, die Kanzlerin muss so schnell als
möglich wieder aus den heimatlichen Gefilden vertrieben werden. Friedolin
hat hierzu die zündende Idee: Hubertus soll einen verwirrten alten Mann
spielen, der nicht für Ernst genommen wird. In dem nun folgenden Auftritt
der Ersatzkanzlerin und Hubertus geht es dann in der Wohnstube drunter und
drüber, bis die von beiden Seiten vorgespielte Geschichte auffliegt und
der Familiensegen wieder hergestellt ist.
Die Theaterspielgruppe sorgte mit ihrem
heiteren und turbulenten Spiel wieder einmal für kurzweilige Unterhaltung.
Mit großzügigem Applaus dankten die Besucher des Katharinenballs den
Darstellern. Als Souffleuse fungierte Sybille Scalisi. Für die Maske der
Darsteller zeigte sich Luise Berger verantwortlich. Die Regie lag in den
bewährten Händen von Heinz Schäfer. |
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24.11.2007 |
Motorkettensägelehrgang
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Im Rahmen der technischen Hilfeleistung
ist oft auch der sachgerechte Umgang mit der Motorkettensäge an der
Einsatzstelle gefordert. Nicht nur der Sturm "Lothar", sondern auch
eine Vielzahl von weiteren Schadensereignissen durch Windbruch oder Schneelast,
aber auch Verkehrsunfälle im Waldbereich, haben die Notwendigkeit eines
sicheren Umgangs mit der Kettensäge gezeigt. Aus diesem Grunde haben 10
Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Renchen -Abteilung Ulm- unter Ausbilder
Jürgen Kautz einen diesbezüglichen 2-tägigen Fachlehrgang nach
der GUV I 8624 erfolgreich absolviert. Wesentliche Lehrgangsgrundlagen waren
außer den zu beachtenden Sicherheits- und Wartungsmaßnahmen auch
das Fällen von Bäumen unter Berücksichtigung der geeigneten
"Schnitte". So wurden nicht nur Gefahrensituationen und
Reaktionskräfte veranschaulicht, sondern auch das
ordnungsgemäße Halten und Führen der Motorkettensäge im
Hinblick auf die unterschiedlichen Gegebenheiten verdeutlicht. Praxisnahe
wurden im "Renchener Wald" auch die geeigneten Sicherheits- und
Schnittmaßnahmen bei liegendem oder stehendem Holz unter Spannung
besprochen und durchgeführt. |
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31.10.2007 |
Hauptübung Abteilung
Ulm |
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Den aktuellen
Ausbildungsstand prüfte die Feuerwehrabteilung Ulm mit ihrer
Spätjahreshauptübung. Als Objekt suchte der stellvertretende
Abteilungskommandant Josef Heim ein landwirtschaftliches Anwesen in der
Armenhöfestraße aus. An das Wohnhaus ist ein Ökonomieteil in
Holzbauweise angebaut. Ausgelöst durch eine defekte Baumaschine entstand
ein Brand im Dachbereich des landwirtschaftlich genutzten Gebäudeteils.
Das Feuer greift beim Eintreffen der Ulmer Wehr auf die Wohnung über.
Einsatzleiter Ludwig Fies befahl nach der Lageerkundung eine umfangreiche
Brandbekämpfung in beiden Gebäudeteilen. Um die Übung
realitätsnah darzustellen war das gesamte Obergeschoss der Wohnung mit
Übungsnebel verraucht. Mittels Überdruckbelüftung entfernten die
Einsatzkräfte den "Brandrauch". Durch den Brand war ein im Stall
untergebrachtes Pony gefährdet. Dieses Tier verbrachten die
Einsatzkräfte auf eine in sicherer Entfernung gelegene Koppel.
In der anschließenden Übungsbesprechung konnte Kommandant Friedrich
Urbanek einen guten Ausbildungsstand bescheinigen. Während der Übung
fielen nur kleinere Kritikpunkte auf, die wichtigen Maßnahmen wurden
korrekt und routiniert durchgeführt. Als Vertreter der Stadt Renchen
wohnte der stellvertretende Ortsvorsteher Roland Boldt der Übung bei. Er
überbrachte den Dank der Orts- und Stadtverwaltung.
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12.10.2007 |
Hauptübung Abteilung
Renchen |
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Den aktuellen
Ausbildungsstand überprüfte die Feuerwehrabteilung Renchen in ihrer
diesjährigen Spätjahreshauptübung. Als Objekt diente die Firma
Keller-Grundbau. Dort hatten die Übungsleiter zwei getrennt Szenarien
dargestellt. Zum einen galt es aus dem Bereich der technischen Hilfeleistung
eine Personenrettung aus einem verunfallten Pkw durchzuführen. Dieser fuhr
durch unglückliche Umstände unter ein Baugerät der Firma (Foto),
zwei Insassen sind schwer verletzt und im Fahrzeug eingeklemmt, aus dem
Motorraum dringt Brandrauch. Nachdem die Hauptgefahr für die Eingeklemmten
durch Ablöschen der Flammen abgewendet war, galt es die Patienten mit
hydraulischem Rettungsgerät zu befreien. Die Erstversorgung übernahm
das örtliche DRK. Im zweiten Szenario meldete die Brandmeldeanlage ein
Feuer im Lager der Firma einen Brand. Bei der Lageerkundung konnte Rauch und
Feuerschein festgestellt werden, eine Person wurde von Betriebsangehörigen
als vermisst gemeldet. Mittels zwei C-Rohren veranlasste der Einsatzleiter die
Personenrettung und Brandbekämpfung. In der anschließenden
Übungsbesprechung kommentierte Kreisbrandmeister Günther Wurth die
dargestellten Leistungen und zeigte Verbesserungspotential auf.
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