sonstige Presseberichte
   
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  sonstige Presseberichte 4. Quartal 2006
   
   
Seitenanfang 02.12.2006 Katharinenball
     
    Zum traditionellen Katharinenball am Vorabend des ersten Advent hat die Feuerwehr Renchen zahlreich Gäste aus der Lokalpolitik und von befreundeten Hilfsorganisationen eingeladen. Eingebettet in ein Konzert des Spielmannszuges dankte Kommandant Friedrich Urbanek wieder langjährigen Mitgliedern für ihr Engagement.

Kreisbrandmeister Günther Wurth überreichte an Ludwig Fies aus der Abteilung Ulm und an Adrian Lauk von der Renchener Abteilung das Feuerwehrehrenzeichen in Silber. Diese Ehrung wird für 25 Jahre aktiven Dienst vergeben. Das traditionsreiche Abzeichen soll nicht nur Dank und Anerkennung zeigen es soll auch Ansporn für weiteres Engagement sein. Auch Musiker des Spielmannszuges durften im Jahr 2006 Jubiläen feiern. Seit 30 Jahren ist Daniel Schäfer als Trommler im Musikzug aktiv. In dieser Zeit fungierte er als Jugendausbilder und Stimmführer. Kreisstabführer Joachim Kirn übergab ihm die Ehrung des Bundesverbandes deutscher Musikverbände. Für 10 Jahre Mitgliedschaft erhielten Thomas Ott, Andreas Schrempp und Wolfgang Weber ebenfalls eine Ehrung des Verbandes.

Auch Bürgermeister Bernd Siefermann dankte in seinem Grußwort den langjährigen Mitgliedern. Er überbrachte an die Mannschaft den Dank für das Engagement im Einsatz und im Übungsdienst. Aber auch außerhalb des Einsatzdienstes könne er sich der Unterstützung durch die Feuerwehr sicher sein.

Zum Abschluss des ersten Programmteils präsentierte der Spielmannszug zwei musikalische Highlights. Die Schlagzeuger überraschten das Publikum mit einem Trommelsolo. Auch das neu einstudierte Stück "Highland Cathedral" belohnten die Besucher des Katharinenballs mit großzügigem Applaus. Im weiteren Verlauf der Veranstaltung führte die Theatergruppe der Feuerwehr Renchen das Lustspiel "Köberle und der Kirchendieb" auf.
     
   
     
Seitenanfang   Foto v.l. Stabführer Heinz Birk, Kreisstabführer Joachim Kirn, Wolfgang Weber, Andreas Schrempp, Daniel Schäfer, Thomas Ott, Ludwig Fies, Adrian Lauk, Kommandant Friedrich Urbanek, Kreisbrandmeister Günther Wurth.
     
   
     
    Eine Kriminalkomödie mit dem Titel "Köberle und der Kirchendieb" führte die Theaterspielgruppe der Feuerwehrabteilung Renchen im Rahmen des Katharinenballs auf. Die Akteure sorgten für eine kurzweilige Zeit, kein Auge blieb bei dem turbulenten und mit viel Witz gespielten Stück trocken.

Das ruhige Leben, das Kommissar Köberle (Wendelin Huschle) und sein pensionierter Amtsvorgänger Schwertle, dargestellt durch Heinz Schäfer, auf ihrem Polizeiposten in Renchen führen, wird empfindlich gestört, als Pfarrer Heilmann eine antike Muttergottesstatue in der Kirche aufstellt. Durch die barocke Weiblichkeit dieser Statue sieht nämlich die fromme Kirchengemeinderatsvorsitzende Theresia Wiesbauer, gespielt von Melanie Brandstetter, die Moral im Ort in Gefahr und droht deren Beseitigung an. Als dann tatsächlich die Statue verschwindet, stellt sich aber schnell heraus, dass noch vier weitere Personen als Täter in Betracht kommen können. Der wohnsitzlose und immer durstige Hanno, die ehrgeizige Versicherungsvertreterin Stefanie (Christine Krieg), die etwas mürrische Putzfrau Antonia und sogar der brave Pfarrer, gespielt von Daniel Schäfer, stehen unter Tatverdacht, da sie alle vom Verschwinden der Statue profitieren. Einfach sind die Ermittlungen nicht, zumal Kommissar Köberle wegen Wasserrohrbruchs seine Amtsgeschäfte auch noch vom heimischen Wohnzimmer aus erledigen muss und dabei durch seine eifrige Ehefrau Sieglinde (Patricia Baum) gestört wird. Letztendlich kann er jedoch den Täter überführen.

Mit viel Beifall dankte das Publikum für die kurzweilige Zeit. Kommandant Friedrich Urbanek freute sich, dass die Theaterspielgruppe neue und sehr talentierte Darsteller gewinnen konnte. Ute Weber gab als Putzfrau Antonia und Florian Huschle als Trunkbold Hanno das Debüt. Als Souffleuse fungierte Sybille Scalisi. Für die Maske der Darsteller zeigten sich Sabine Zink und Antonia Truisi verantwortlich. Die Regie lag in den bewährten Händen von Heinz Schäfer.
     
   
     
   
     
    Kirchengemeinderatsvorsitzende Theresia Wiesbauer protestiert gegen die barocke Weiblichkeit der Muttergottesstatue.
     
     
Seitenanfang 15.11.2006 Hauptübung Feuerwehrabteilung Ulm
     
    Text und Foto: Herbert König

Dieser Tage fand die Jahreshauptübung der Feuerwehrabteilung Ulm statt. Die Übung nahm insgesamt einen sehr erfreulichen Verlauf, wobei als Schwerpunkt der Übung Menschenrettung und Brandbekämpfung zu tätigen waren.

Als Übungsobjekt wurde von Abteilungskommandant Ludwig Fies ein Brand im Anwesen der ehemaligen Firma Merck angenommen, welches zwischenzeitlich für landwirtschaftliche Zwecke genutzt wird. Der Hausbesitzer wollte im Heizraum Reparaturarbeiten durchführen, wobei er unglücklicherweise sein Fahrzeug direkt vor der Seiteneingangstüre parkte. Kurz vor Feierabend wollte er noch einen Rundgang durchs Gebäude machen. Hierbei stellte er beim öffnen der Türe zur Fahrzeughalle eine starke Rauchentwicklung fest. Die Ursache hierfür war ein Kurzschluss am Stapler-Ladegerät. Nachdem der Hausbesitzer aufgrund des zu geparkten Seiteneinganges die Halle nicht verlassen konnte, verlor er durch den starken Rauch die Orientierung und verirrte sich im Gebäude.

Gleich nach Eintreffen der Ulmer Wehr mit ihrem neuen Löschfahrzeug LF10/6 wurde die Wasserversorgung zur Brandbekämpfung aufgebaut. Zusätzlich wurde eine weitere Versorgungsleitung zum nahe gelegenen Hydranten hergestellt. Zugleich machten zwei Trupps für den Einsatz mit schwerem Atemschutz bereit, um mit dem Innenangriff die vermisste Person zu suchen, die sodann auch gerettet wurde. Ein Teil der Wehrmänner musste zuvor den Seiteneingang vom parkenden Fahrzeug freimachen, zusätzlich musste nach dessen Öffnen die Kettensäge eingesetzt werden. Mittels des Drucklüfters wurde das Gebäude rauchfrei gemacht. Die Einsatzleitung lag in den Händen von Josef Heim.

Die zahlreichen Übungsbeobachter konnten sich davon überzeugen, dass jeder Handgriff saß und die erforderlichen Maßnahmen für einen Erstangriff schnell und sicher getroffen wurde, wobei keine Hektik herrschte. Abteilungskommandant Ludwig Fies sowie Josef Heim gingen bei der Übungsbesprechung nochmals auf die Vorgabe ein, wobei sie sich mit dem Ablauf zufrieden zeigten. Kommandant der Gemeindefeuerwehr Friedrich Urbanek zeigte sich erfreut über den guten Ablauf der Übung, die real und gut vorbereitet wurde. Den Wehrmännern bescheinigte er eine ruhige und konzentrierte Vorgehensweise, wobei das Zusammenspiel sehr gut klappte. Das neue Löschfahrzeug bietet optimale Möglichkeiten, wobei er es als hervorragend bezeichnete wie toll dies die Ulmer Kameraden zu nutzen wissen. Bürgermeister Bernd Siefermann lobte das große Engagement der Wehrmänner, wobei er zu dem sehr guten Übungsverlauf gratulierte, welcher von einem hohen Ausbildungsstand zeugt. Beeindruckend ist die sehr gute Zusammenarbeit unter den drei Abteilungen, was auch sehr deutlich bei der Anschaffung des neuen Löschfahrzeuges zum Ausdruck kam. Für die Bevölkerung ist es ein beruhigendes Gefühl zu wissen, dass man sich auf die Feuerwehr verlassen kann, so Siefermann.
     
   
     
     
Seitenanfang 27.10.2006 "Heiße Feuerwehrnacht" der Jugendfeuerwehr
     
    Eine "heiße Feuerwehrnacht" erlebten 18 Jugendliche der Jugendfeuerwehr Renchen. Jugendfeuerwehrwart Sebastian Schäfer hat mit weiteren fünf Jugendausbildern ein abwechslungsreiches Erlebnisprogramm organisiert.

Begonnen hat die Nacht mit einem Besuch bei der Flughafenfeuerwehr "Baden-Airpark" in Söllingen. Dort erfuhren die Jugendlichen welches Einsatzspektrum diese Einrichtung abwickeln muss. Bei der Vorführung der Flugfeldlöschfahrzeuge erkannten die Jungs und Mädchen den großen Unterschied zu einer kommunalen Feuerwehr. Den weiteren Abend verbrachten die Teilnehmer im Schulungsraum der Feuerwehr Renchen mit einem gemeinsamen Spielabend. Zu späterer Zeit wurde der Raum zu einem Schlafsaal umgewandelt. Die Nachtruhe sollte allerdings nicht lange währen, um 2.00 Uhr erhielten die Jugendlichen einen "Feueralarm". Mit ihren Ausbildern besetzten die Teenager die Einsatzfahrzeuge und rückten zu einem Containerbrand ins Industriegebiet aus. Nach der erfolgreichen Brandbekämpfung ging es ins Gerätehaus zurück. Bereits vier Stunden später erfolgte die nächste Alarmierung, es handelte sich um einen Fehlalarm einer Brandmeldeanlage. Nach dem gemeinsamen Frühstück mussten die Jugendlichen nochmals zwei Einsätze bearbeiten: In der Hansjakobstraße galt es eine Tiefenrettung eines Arbeiters aus einem Schieberschacht durchzuführen. Eine Ölspur auf dem Bahnhofsvorplatz bildete den letzten Einsatz der Veranstaltung.

Zum Abschied aus der "heißen Feuerwehrnacht", die allen Jugendlichen sichtlich Spaß bereitete aber auch körperlich und technisch forderte, erhielten die Jugendfeuerwehrmitglieder neue T-Shirt's. Diese spendeten die Firmen Elektro Bär und Heimatec Präzisionswerkzeuge.
     
   
     
    Einsatz Tiefenrettung: Mittels Seilzug wird ein Arbeiter aus einem Schieberschacht gerettet.
     
   
     
    Einsatz Ölspur: Abdichten eines Regenablaufes mit Dichtkissen um ein Abfließen von gefährlichen Stoffen zu verhindern.
     
     
Seitenanfang 13.10.2006 Hauptübung Feuerwehrabteilung Renchen
     
    Die diesjährige Hauptübung gestaltete die Feuerwehrabteilung mit zwei Übungszenarien. Für das Tätigkeitsgebiet technische Hilfeleistung gestalteten die Übungleiter einen Verkehrsunfall. Ein Pkw fuhr hierbei in die Straßenbaustelle in der Eisenbahnstraße, und stürzte in die Baugruppe. Der Fahrer ist im Fahrzeug eingeklemmt. Diese Vorgabe löste der zweite Löschzug der Wehr. Als Maßnahme galt es den Brandschutz sicherzustellen und die Person mit hydraulischem Rettungsgerät zu befreien.

Der zweite Zug der Renchener Feuerwehrabteilung sollte einen Brand im Musikerhaus löschen. Zwei Personen befinden sich im Gebäude. Der zugeteilte Einsatzleiter entschied sich für einen Innenangriff mit Pressluftatmern zur Brandbekämpfung und Personenrettung. Über die Drehleiter lies er die zweite Person im Obergeschoss retten.

Die zwei kleinen Teilübungen ermöglichten der Bevölkerung und dem Übungsbeobachter, Kreisbrandmeister Günther Wurth, einen lückenlosen und kompakten Überblick auf die geleisteten Tätigkeiten. Positiv fielen dann auch seine Anmerkungen zu den Übungen aus. Bürgermeister Bernd Siefermann lobte die wirklichkeitsnahe Übungsszenarien und deren Vorbereitung mit Übungsrauch und Stroboskopblitzen als Brandherd.
     
   
    Übungsteil technische Hilfeleistung
     
   
    Übungsteil Brandeinsatz
     
     

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