sonstige Presseberichte
   
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  sonstige Presseberichte 2. Quartal 2006
   
   
Seitenanfang 07.05.2006 Fahrzeugweihe LF 10/6 Abteilung Ulm
     
    In einem feierlichen Rahmen stellte die Feuerwehrabteilung Ulm ihr neues Löschgruppenfahrzeug offiziell in Dienst.

Das neue Löschfahrzeug vom Typ LF10/6 ersetzt seinen über 30 Jahre alten Vorgänger. Bis zur erfolgten Ersatzbeschaffung galt es in vielen Gesprächen innerhalb der Wehr und gemeinsam mit der Stadtverwaltung ein für die Stadt Renchen mit den drei Ortsteilen geeignetes mittelfristiges Fahrzeugkonzept für die Feuerwehr zu aktualisieren. Schnell zeigte sich, dass das nun beschaffte Fahrzeug den Erfordernissen einer modernen Gefahrenabwehr für den Ortsteil Ulm als auch für die Gemeinde in geeigneter Weise Rechnung trägt. Mit seinem mitgeführten Löschwasser können schneller Ersteinsätze bei Schadenfeuer eingeleitet werden. Weitere wertvolle Zeit sparen die im Mannschaftsraum installierten Pressluftatmer bei einer Personenrettung. Bereits während der Anfahrt legen die Geräteträger diese Ausrüstung an und sind somit beim Eintreffen sofort einsatzbereit. Abteilungskommandant Ludwig Fies freute sich, dass der Gemeinderat diese Konzeption im Jahr 2004 mit einer überzeugenden Mehrheit verabschiedete. Er ist davon überzeugt, dass mit dem neuen Fahrzeug die Abteilung Ulm die richtige und vor allem die notwendige und zeitgemäße Ausrüstung für ihre Arbeit zum Schutze der Bürger erhält.

Bürgermeister Bernd Siefermann freute sich, die Übergabe und Weihe des neuen Löschgruppenfahrzeugs für die Abteilung Ulm feiern zu können. Es sei für die Stadt eine ständige Aufgabe den Brandschutz sicher zu stellen. Daher muss es für ihn eine Verpflichtung sein, die Feuerwehr materiell so auszustatten, dass die Einsatzfähigkeit gewährleistet ist. Die Beschaffung eines Feuerwehrfahrzeuges stellt für die Kommune auch einen finanziellen Kraftakt dar. Dank eines Landeszuschusses und dem glücklichen Umstand, dass ein passendes Vorführfahrzeug mit geringfügigen Modifikationen angeboten wurde, war der Kauf sogar frühzeitig möglich geworden. Mit der Übergabe der Schlüssel an Kommandant Friedrich Urbanek übergab Bürgermeister Siefermann das Fahrzeug offiziell in den Einsatzdienst.

Auch Kommandant Urbanek dankte für die sehr gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung. Auch er sei von der Leistungsfähigkeit der aktualisierten Feuerwehrkonzeption der Stadt überzeugt. Die Technik müsse jedoch von einer gut ausgebildeten und motivierten Mannschaft zum Einsatz gebracht werden. Eine der wichtigsten Aufgaben in Zukunft sei aber auch ständig jungen Menschen für den Einsatzdienst zu gewinnen. Hier müssen künftig alle verstärkt aktiv Nachwuchs werben. Kreisbrandmeister Günther Wurth gratulierte im Namen der feuerwehrtechnischen Aufsicht im Ortenaukreis für diese erfolgreiche Ersatzbeschaffung.

Pfarrer Albert Lehmann segnete zum Abschluss der Feier das Fahrzeug. Er brachte zum Ausdruck, dass Mannschaft und Gerät im Dienste am Nächsten stehe. Allzeit möge die Mannschaft ohne Schäden von den Hilfeleistungen erfolgreich zurückkehren. Vor der Fahrzeugübergabe zelebrierte Pfarrer Albert Lehmann einen Festgottesdienst. Im Mittelpunkt der Messe stand das Thema Feuerwehr. Der Spielmannszug der Feuerwehr Renchen umrahmte mit musikalischen Darbietungen beide Veranstaltungen.
     
   
     
    Foto von links: Pfarrer Albert Lehmann, Bürgermeister Bernd Siefermann, Kommandant Friedrich Urbanek, Abteilungskommandant Ludwig Fies, Kreisbrandmeister Günther Wurth
     
   
     
     
Seitenanfang 07.05.2006 Tag der offenen Tür Abteilung Ulm
     
    Mit einem Tag der offenen Tür präsentierte sich die Feuerwehrabteilung Ulm der Bevölkerung. Im Mittelpunkt stand natürlich das am Sonntagvormittag in Dienst gestellte neue Löschgruppenfahrzeug.

Die Abteilungen Renchen und Erlach zeigten fünf weitere Fahrzeuge, die bei einem größeren Ernstfall auch in Ulm zusätzlich zum Einsatz kommen. In neuem Glanz erscheint das Gerätehaus. Beginnend mit der Neugestaltung des Vorplatzes, der Sanierung der einzelnen Räumlichkeiten des Feuerwehrgerätehauses wie Austausch der defekten Fenster, Erneuerung der Wasser- und Stromversorgung bis zum Einrichten einer Schreibstube hat die Abteilung Ulm 1200 freiwillige Stunden Arbeit erbracht. Die renovierte Unterkunft und die ausgestellte Fahrzeugtechnik stieß auf sehr reges Interesse der vielen Besucher.

Mit einem Rahmenprogramm haben die Feuerwehrmänner zum Verweilen eingeladen. Insbesondere Kinder und Jugendliche sollten hierbei angesprochen werden. Mit der Vorführung der Vorgehensweise bei einem Brandeinsatz zeigte die Jugendfeuerwehr ihr Können. In der Jugendorganisation werden Mädchen und Jungs ab 12 Jahren, gemeinsam aus allen drei Ortsteilen, auf einen aktiven Dienst altersgerecht vorbereitet. Viele weitere Aktivitäten ohne Feuerwehrbezug runden das abwechslungsreiche Angebot ab. Interessierte Jugendliche können einfach zum "Schnuppern" Donnerstags ab 18.30 Uhr zum Feuerwehrgerätehaus in Renchen kommen oder sich hier im Internet näher informieren und per e-Mail Kontakt knüpfen.

Für Spaß sorgte auch der aufgebaute Wasserflipper. Hierbei galt es mit einem Wasserstrahl einen Ball um Hindernisse in das Ziel zu befördern. Bei dem warmen Sommerwetter sorgten die Wasserspritzer für Abkühlung. Auch eine luftige Höhenfahrt im Korb der Drehleiter weckte das Interesse der Kinder und Jugendlichen. Für das leibliche Wohl sorgten die Aktiven der Feuerwehrabteilung Ulm im Festzelt. Diesen geselligen Teil der Veranstaltung umrahmte der Spielmannszug der Wehr und die Seniorenband des Musikvereins Ulm musikalisch.
     
   
     
   
     
   
     
     
Seitenanfang 07.04.2006 Hauptversammlung Feuerwehr Renchen
     
    Neuwahlen standen im Mittelpunkt der Hauptversammlung der Feuerwehr Renchen. Mit einer überzeugenden Stimmenmehrheit bestätigten die aktiven Feuerwehrangehörigen der Abteilungen Renchen, Ulm und Erlach das bisherige Kommando. Friedrich Urbanek wird für weitere fünf Jahre als Kommandant vorgeschlagen. Sein Stellvertreter ist auch künftig Nikolaus Huschle. Als Einrichtung der Gemeinde obliegt es nun dem Stadtrat diesen Personalvorschlag zu bestätigen. Bürgermeister Bernd Siefermann dankte beiden für ihr bisheriges Engagement in den vergangenen zehn Jahren. Er freue sich auf die weitere kompetente und faire Zusammenarbeit.

Beratung und Unterstützung erhält das Kommando vom Feuerwehrausschuss. Dieser setzt sich aus Mitgliedern aller drei Abteilungen zusammen. In ebenfalls geheimer Wahl entsandte die Versammlung ihre Vertreter in dieses Gremium.

In der Jugendfeuerwehr standen ebenfalls personelle Veränderungen an. Aus persönlichen Gründen legte Mathias Klein die Funktion als Jugendfeuerwehrwart nieder. Sein Nachfolger ist Sebastian Schäfer. Er ist künftig für die 21 Jugendlichen in der Nachwuchsorganisation verantwortlich.

In den einzelnen Fachberichten blickte die Wehr auf das Berichtsjahr 2005 zurück. In diesem Zeitraum alarmierte die Leitstelle 43 mal die Feuerwehr. Der Anteil der Brandeinsätze betrug 30 Prozent. Wie bei allen Feuerwehren in Deutschland überwiegen technische Hilfeleistungen. Derartige Alarmierungen nehmen einen Anteil von 40 Prozent ein. Drei Personen retteten die Helfer aus einer Notsituation, für weitere zwei Menschen kam jede Hilfe zu spät. Zum Jahresende betrug der Personalstand in den aktiven Einsatzabteilungen 101 Mann. Zwei Kameraden verpflichtete Kommandant Friedrich Urbanek für den Feuerwehrdienst. Patrick Kraus verstärkt die Renchener Einsatzabteilung und Ottmar Baumann die Ulmer Mannschaft. In der Altersabteilung treffen sich 45 Feuerwehrrentner zu geselligen Veranstaltungen. Auf der Landesfeuerwehrschule und bei Lehrgängen am Standort bildeten sich 16 Angehörige weiter. Im Spielmannszug engagieren sich 39 Musiker. Sie unterhielten das Publikum bei 28 Auftritten. 14 Jugendliche erlernen derzeit das Musizieren.

Grundlage für Beförderungen sind erfolgreich absolvierte Weiterbildungen und langjähriges Erfüllen von Funktionen. Auf dieser Basis sprach Bürgermeister Bernd Siefermann die Beförderung zum Oberbrandmeister an Heinz Schäfer, Albert Zink, Roland Schlecht, Jürgen Kautz und an Wolfgang Seiler aus. Durch den bestandenen Zugführerlehrgang erhielten Gerold Baudendistel sowie Karl-Heinz Baumann den Dienstgrad Brandmeister. Der Gruppenführerlehrgang ist Voraussetzung für die Beförderung zum Löschmeister. Sebastian Schäfer absolvierte diese Weiterbildung erfolgreich. Hauptfeuerwehrmänner wurden Dieter Baier, Alfred Spraul und Helmut Frammelsberger. Michael Braun darf künftig den Dienstgrad Oberfeuerwehrmann tragen. Bürgermeister Bernd Siefermann schloss die Versammlung mit dem Dank für das Geleistete und ermunterte die Mannschaft sich auch künftig weiter zu engagieren.
     
   
     
    Foto v.l. Bürgermeister Bernd Siefermann und das neu gewählte Kommando, Friedrich Urbanek und Nikolaus Huschle. Oberbrandmeister Roland Schlecht, Brandmeister Karl-Heinz Baumann und Gerold Baudendistel.
     
     
Seitenanfang 07.04.2006 Hauptübung Feuerwehr Renchen
     
    Eine größere Rauchsäule wies der Feuerwehr Renchen den Anfahrtsweg zu ihrer diesjährigen Hauptübung in die Vogesenstraße. Gleichzeitig markierte dieser Übungsrauch den vom Feuer betroffenen Einsatzabschnitt am Objekt. Die Übungsvorgabe sah einen brennenden Lastkraftwagen vor, der unter einer Überdachung bei der Firma Fensterbau König geparkt ist. Größere Mengen Holz, das nebenan gelagert ist, hat sich bereits entzündet. Das Feuer droht auf die angebaute Produktionshalle überzuspringen. Zwei Mitarbeiter des Unternehmens machen sich den Einsatzkräften mit Hilferufen bemerkbar. Sie berichten von einem weiteren Mitarbeiter, der sich vermutlich ebenfalls in Not befindet.

Höchste Priorität bei einem Feuerwehreinsatz gilt der Personenrettung. Diese Aufgabe übertrug der Einsatzleiter dem ersten eingetroffenen Löschfahrzeug. Nach deren Rettung übernahm die Einsatzbereitschaft des örtlichen DRK die weitere Versorgung in einem Schnelleinsatzzelt. Nach der erfolgreichen Rettung leiteten die Einsatzkräfte die Brandbekämpfung ein. Gemeinsam, auch über die Drehleiter vom Dach aus, wurde eine Riegelstellung zum Gebäude aufgebaut. Diese soll ein Übergreifen der Flammen verhindern. Die Feuerwehrabteilung Erlach sorgte zusammen mit dem Schlauchwagen für eine sichere Wasserversorgung. Hierfür verlegten die Helfer eine nahezu 400 Meter lange Zubringerleitung aus der Rench. Die Einsatzkräfte aus der Abteilung Ulm übernahmen den südlichen Einsatzabschnitt. Dort führten sie im Innenangriff die Brandbekämpfung durch.

Unterstützung erhielt der Einsatzleiter von der Führungsgruppe Achern / Renchen. In den Einsatzleitwagen beider Städte installierte sich diese Gruppe. Sie unterstützt bei der Einsatzabwicklung und organisiert die gesamte Logistik rund um den Einsatz.

In der anschließenden Übungsbesprechung bescheinigte Übungsbeobachter Kreisbrandmeister Günther Wurth eine gute Einsatzabwicklung. Die wesentlichen Kritikpunkte der letztjährigen Probe sind umgesetzt. Er sprach aber auch Übungssituationen an, die man im laufenden Jahr verstärkt trainieren solle. Beda Grollmann bezeugte eine gute Zusammenarbeit der Wehr mit dem Deutschen Roten Kreuz. Insbesondere die Einsatzleitung, die auch mit einer Führungskraft des DRK besetzt ist, hat sich in den vergangenen Jahren gut eingeübt.
     
   
     
    Über die Drehleiter wird eine Riegelstellung vorgenommen.
     
   
     
    Einsatztrupp beim Vorgehen ins Gebäude
     
   
     
    Einsatztrupp beim Öffnen eines Tores.
     
     

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