sonstige Presseberichte
   
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  sonstige Presseberichte 2. Quartal 2005
   
   
Seitenanfang 21.05.2005 Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Renchen beteiligte sich erfolgreich an Bundeswertungsspielen
     
    Einen erneuten herausragenden Erfolg kann der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Renchen verbuchen. Bei den Bundeswertungsspielen der musiktreibenden Züge der deutschen Feuerwehren in Alsfeld/Hessen erspielten sich die Spielleute, unter der musikalischen Leitung von Stabführer Heinz Birk, eine Silber- und Bronzemedaille. Die Qualifikation erwarben sich die Musiker vor zwei Jahren auf dem Landeswettbewerb in Ulm/Donau. Sechs Musikzüge vertraten das Land Baden-Württemberg auf dieser Veranstaltung in Alsfeld. Aus dem Ortenaukreis qualifizierte sich ebenfalls der Spielmannszug Ortenberg.

Nach neuem Reglement stellte sich der Renchener Spielmannszug zwei Wertungen: Beim Bühnenspiel müssen zwei Stücke präsentiert werden, die bezüglich der musikalischen Leistung in die so bezeichnete „Oberstufe“ eingruppiert sind. Eine Jury bewertet das Klangbild für jede einzelne Stimme und das Schlagzeug. Die international anerkannten Musikexperten bewerten hierbei das fehlerfreie Spiel und insbesondere die richtige Dynamik im dargebotenen Stück. Für die gebotene Leistung erhielten die Renchener Musiker eine Bronzemedaille. Trotz der nur knapp verfehlten silbernen Auszeichnung brachen die Musiker und Musikerinnen bei der Siegerehrung im Alsfelder Stadion nach der Bekanntgabe der Wertung in lauten Jubel aus. Diese sehr gute Kritik entschädigte spontan für die lange und sehr intensive Vorbereitung auf dieses Event.

Diese Freude toppten die Spielleute wenige Minuten später, als die zweite Wertung für das Straßenspiel verkündet wurde: „Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Renchen: Silbermedaille“. Mit dieser Nachricht erreichte die Freude bei den Renchenern den Höhepunkt. Bei diesem Straßenspiel bewertet die Jury weniger das musikalische Klangbild. Hier kommt es in der Hauptsache auf das exakte Laufen, insbesondere bei den beiden Schwenkungen an. Ebenso wird viel Wert auf die korrekte Auf- und Abnahme der Instrumente gelegt.

Seit mehr als zwanzig Jahren vertritt der Renchener Spielmannszug ununterbrochen das Land Baden-Württemberg. Bei diesen bisherigen sechs Wettbewerben erspielte der Musikzug zwei Goldmedaillen und vier Silbermedaillen. Stellvertretend für alle Spielleute freute sich Stabführer Heinz Birk, dass auch bei diesem Wertungsspiel an die vergangenen Erfolge angeknüpft werden konnte. Er ist sehr stolz darauf, über diesen langen Zeitraum das musikalische Niveau halten zu können. Für die teils sehr jungen Musiker, die sich zum ersten Mal einer derartigen qualifizierten Jury stellten, soll dieser Erfolg Ansporn sein. Über eine besondere Einzelnote freute sich Stabführer Heinz Birk besonders. Im Gesamteindruck erhielten sie die Höchstnote von 10 Punkten. Dies zeige mit welchem Zusammenhalt die Spielleute diesen Bewerb absolvierten.

Als erstes Bühnenstück präsentierte der Spielmannszug den Marsch „Hoch Heidecksburg“. Rudolf Herzer schrieb Anfang des 20. Jahrhunderts diesen brillanten Konzertmarsch. Er ist technisch sehr anspruchsvoll und verlangt vom Flötensatz eine große Fingerfertigkeit. Aber auch im Schlagwerk sind schwierige Rhythmen zu bewältigen. Außer der „Normalbesetzung“ kommt bei diesem Traditionsmarsch auch noch eine Diskantflöte und im ganz leise gespielten Mittelteil ein Klangholz zum Einsatz, welches dem Stück zusätzlich eine besondere Note verleiht.

Als zweites Bühnenstück boten die Musiker den modernen Titel „Classic Sound“. Diese Komposition belegte 1990 beim Komponisten-Wettbewerb den dritten Platz. Eine gleichbleibende Grundfigur durchzieht in Variationen das gesamte Musikstück. Die einzelnen Flötenstimmen, aber auch das Schlagwerk, sind in großen Teilen eigenständig. Elemente klassischer Musik sind unverkennbar, die mit modernen rhythmischen Figuren (Synkopen, Akzente) versetzt sind. Die Schwierigkeit von „Classic Sound“ besteht im Zusammenspiel der einzelnen Stimmen. Erst nach mehrmaligem, intensiven Proben bekommt der Instrumentalist das Gefühl, dass die anderen Stimmen von gleicher Bedeutung sind wie die eigene.

Bei der Straßenwertung ließ der Spielmannszug den bekannten Marsch „Der Jäger aus Kurpfalz“ erklingen. Hierbei handelt es sich um einen Marsch, der für das Straßenspiel geradezu optimal geeignet ist.
     
   
     
   
     
     
Seitenanfang 08.04.2005 Hauptversammlung Feuerwehr Renchen
     
    Rückblick hielt die Feuerwehr Renchen mit den Abteilungen Renchen, Ulm und Erlach. Die Feuerwehrführung stellte die in 2004 absolvierten Einsätze in den Vordergrund. Bei 49 Alarmierungen waren die Aktiven gefordert. Acht Personen retteten die Einsatzkräfte aus unterschiedlichsten Notsituationen. Für eine Person kam jede Hilfe zu spät. Weiter zeigte die statistische Auswertung, dass die Einsätze im vergangenen Jahr sehr Personalintensiv verliefen. Dies ist auch durch die langwierigen Großbrände begründet. Insgesamt leistete die Feuerwehr 1942 Stunden. Der Einsatzschwerpunkt liegt mit 51 Prozent der Alarmierungen im Bereich der technischen Hilfeleistung. Auf Brände entfielen 37%. 108 aktive stehen in allen drei Abteilungen zur Verfügung.

Der Bereich Aus- und Weiterbildung dient der Zukunftssicherung. Zahlreich nahmen Mitglieder an Lehrgängen im Ortenaukreis und auf der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal teil. Dass auch in den örtlichen Probenabenden intensiv praktisch und theoretisch Weiterbildung betrieben wird, berichteten die jeweiligen Abteilungskommandanten.

Den Nachwuchs fördert die Feuerwehr in der zentral im Ortsteil Renchen eingerichteten Jugendfeuerwehr. Derzeit zählt die Nachwuchsorganisation 25 Mädchen und Jungs. Schwerpunkt der wöchentlichen Übungsabende ist natürlich die Vorbereitung auf den aktiven Feuerwehrdienst. Aber auch Veranstaltungen allgemeinen Inhaltes wurden zahlreich angeboten.

Repräsentative Aufgaben unterstützt der Musikzug der Feuerwehrabteilung Renchen. In 31 Proben bereiteten sich die 40 Musiker auf die Auftritte vor. Das Publikum unterhielten die Spielleute bei 24 Auftritten. 16 Jugendliche befinden sich derzeit in Ausbildung. Highlight des Jahres wird die Teilnahme an Bundeswertungsspielen sein.

Bedingt durch den Führungswechsel in der Abteilung Erlach galt es ein Mitglied in den Feuerwehrausschuss nachzuwählen. Den Personalvorschlag Siegmund Kohler nahm die Versammlung an.

Ortsvorsteher Herbert König vertrat Bürgermeister Bernd Siefermann. Seinen Worten entnahmen die Feuerwehrangehörigen Dank für das Geleistete. Die erfolgreiche Übung zeigte, dass sich die Bevölkerung auf ihre Feuerwehr verlassen könne. Er ist stolz auf die Schlagkraft und das Ausbildungsniveau. Diese zeigen auch wieder die anstehenden Beförderungen die auf Grund langjähriger Mitgliedschaft oder neu absolvierten Lehrgängen beruhen. Zum Oberlöschmeister beförderte Herbert König stellvertreten für Bürgermeister Bernd Siefermann Josef Heim aus der Abteilung Ulm. Hauptfeuerwehrmann wurden Christian Schindler (Erlach), Gebhard Sutterer und Michael Huber (Ulm) sowie Bernd Berger und Christian Fischer (Renchen). Die Beförderung zum Oberfeuerwehrmann erhielten Daniel Morgentaler und Stefan Baumgartner. Zum Schluß der Versammlung gab Kommandant Friedrich Urbanek bekannt, dass Mitglieder der Renchener Oldtimergruppe zu einem Weltrekord beigetragen, der im Guinnesbuch der Rekorde verkündet wird. Mit der alten Drehleiter nahmen die Renchener am Weltgrößten Drehleitertreffen teil.
     
   
    Foto vlnr. Ortsvorsteher Herbert König, Daniel Morgentaler, Gebhard Sutterer, Stefan Baumgartner, Bernd Berger, Christian Schindler, Christian Fischer, Kommandant Friedrich Urbanek
     
     
Seitenanfang 08.04.2005 Hauptübung Feuerwehr Renchen
     
    Erfolgreich absolvierte die Feuerwehr Renchen ihre Frühjahreshauptübung. In wechselndem Turnus fand die diesjährige Übung im Ortsteil Erlach statt. Als Objekt diente die Gerätehalle des landwirtschaftlichen Anwesens Busam. Die Übungsannahme sah einen Brand in der dort baulich integrierten Brennküche vor. Durch einen Defekt kam es zu dem Brandausbruch, der sich anschließend weiter auf das Gebäude ausbreiten sollte. Des weiteren sah die Vorgabe durch den Erlacher Abteilungskommandanten Thomas Haberle einen Verkehrsunfall vor. Abgelenkt durch das Brandgeschehen verlor ein Fahrzeugführer die Kontrolle über seinen Wagen und fuhr den geraden Weg auf ein Gebäude. Zwei Personen sind im Fahrzeug eingeschlossen.

Die zuerst eintreffende Abteilung Erlach nahm nach der Lagererkundung sofort die Personenrettung und Brandbekämpfung in der Brennküche auf. Rasch konnte der Landwirt aus seiner misslichen Lage gerettet werden. Die automatisch zur Verstärkung alarmierte Feuerwehrabteilung Renchen übernahm die weitere Brandbekämpfung am Anwesen. Die erforderliche Wasserversorgung stellte die nachalarmierte Abteilung Ulm aus der Rench sicher. Die Rettung der eingeklemmten Personen im parallel angenommenen Verkehrsunfall führte die Besatzung des Rüstwagens mit hydraulischem Rettungsgerät durch. Die in beiden Einsätzen geretteten Personen versorgte das örtliche Deutsche Rote Kreuz im Verbund mit der Sanitätseinheit Mitte. Die Einsatzleitung arbeitete mit einer kleinen Führungsgruppe. Diese hat die Aufgabe den Einsatzleiter zu unterstützen. Kernaufgabe ist das Führen einer Lageskizze und einer Kräfteübersicht. An dieser Position laufen auch alle einsatzrelevanten Informationen auf und werden entsprechend dokumentiert und verarbeitet.

In der anschließenden Übungsbesprechung konnte Beobachter Kreisbrandmeister Günther Wurth insgesamt eine gute Bewertung abgeben. Positiv ist der Übungsaufbau zu bewerten. Weder Führungskräfte noch Mannschaft kennen vorab das Übungsobjekt noch die inhaltlichen Vorgaben. Unter diesen realitätsnahen Vorgaben zeigten sich auch wieder Schwachpunkte die zu besprechen sind. Von Seiten des DRK besprach der Vorsitzende Beda Grollmann die Übung. Auch nach seiner Aussage ist die Übung positiv verlaufen. Seine Helfer haben aus den vorangegangenen Übungen gelernt.
     
   
 
Angriffstrupp beim Vorgehen in den Innenangriff   Personenrettung mittels hydraulischem Rettungsgerät am verunfallten Fahrzeug
     

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