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09.03.2005 |
Ehrungen der Feuerwehrabteilung Ulm |
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Die
Feuerwehrabteilung Ulm ehrte in ihrer Abteilungsversammlung langjährige
Aktive. Für 35 Jahre Dienst am Nächsten dankte Abteilungskommandant
Ludwig Fies und Bürgermeister Bernd Siefermann dem Mitglied Reiner Huber.
Seine Karriere soll auch Vorbild für die jüngere Generation sein.
Lange Jahre stand er der Mannschaft als Abteilungskommandant vor. Auf
Gemeindeebene füllte er die Funktion des stellvertretenden Kommandanten.
Seit zehn Jahren ist auch Berthold Schillinger Mitglied der Abteilung Ulm. Auch
er zeigte sich fünf Jahre lang als Abteilungskommandant verantwortlich.
Diese Ehrungen erhielten ebenfalls Jürgen Doll, Renè Meier und
Thomas Kammerer. |
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Foto (von
links): Abteilungskommandant Ludwig Fies, Renè Meier, Reiner Huber,
Berthold Schillinger, Jürgen Doll und Thomas Kammerer. |
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09.03.2005 |
Hauptversammlung Feuerwehrabteilung Ulm |
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Auf ein
ereignisreiches Jahr blickte die Feuerwehrabteilung Ulm in ihrer
Abteilungsversammlung zurück. Bei 11 Einsätzen leisteten die 28
Aktiven Hilfe. Dass die heutigen Anforderungen an die Feuerwehrmänner sehr
groß sind zeigte sich im vergangenen Jahr eindrucksvoll. Neben
Umwelteinsätzen waren die Wehrmänner bei einem Gefahrgutunfall
genauso gefordert wie bei der Unterstützung der Abteilung Renchen bei zwei
Großbränden. Des weiteren galt es Sturm- und Wasserschäden zu
beseitigen. Die teils sehr zeitintensiven Einsätze zeigen sich auch in der
Bilanz der Einsatzstunden. Diese summierten sich auf 829 Stunden, so der
Bericht von Abteilungskommandant Ludwig Fies.
Diese an die Feuerwehr gestellten
Anforderungen erfordern ein hohes Maß an Ausbildung. In den 16
abgehaltenen Übungsabenden wurde in einem ausgewogenen Verhältnis aus
Theorie und Praxis weitergebildet. Zwei junge Wehrmänner absolvierten in
2004 die Grundausbildung. Der Nachwuchs wird zentral in der Jugendfeuerwehr
Renchen auf den aktiven Dienst vorbereitet. Aus dem Ulmer Ortsteil sind derzeit
drei Jugendliche in der Nachwuchsorganisation aktiv. Zuwachs aus der Jugend
erhielt die Abteilung Ulm mit Patrick Dreher. Per Handschlag verpflichtete
Kommandant Friedrich Urbanek den jungen Mann für den Einsatzdienst.
Zwei weitere Aufgaben der Feuerwehr werden
in der Öffentlichkeit oft nicht wahrgenommen: In der Ullenburghalle
führten die Gruppenführer 13 Sicherheitsüberprüfungen vor
diversen Veranstaltungen durch. Die Ortspolizeibehörde ordnete des
weiteren acht verkehrslenkende Maßnahmen an.
Weiter berichtete Schriftführer Thomas
Krechtler über ein neues Fahrzeugkonzept für die Gemeindefeuerwehr.
Dieses erarbeiteten die Leiter der Abteilungen Renchen, Ulm und Erlach mit der
Stadtverwaltung. Der Plan sieht die Ersatzbeschaffung des Ulmer
Löschfahrzeuges durch den modernen Typ LF10/6 vor. Dieses Gerät
stärkt erheblich die Position der Ulmer Wehr. Die Finanzmittel
hierfür sollen im Haushalt 2006 bereitstehen.
Auch nach dem aktiven Dienst treffen sich
die ehemaligen Aktiven zu geselligen Anlässen. Gerne besuchen Sie auch als
Gäste Übungen der Wehr, so der Bericht von Konrad Kammerer.
Kommandant Friedrich Urbanek freute sich
über das Engagement in der Ulmer Abteilung. Insbesondere bedankte er sich
bei Berthold Schillinger für die reibungslose Übergabe an das im
letzten Jahr neu gewählte Führungsteam.
Bürgermeister Bernd Siefermann
überbrachte den Dank der Ortsverwaltung und der Stadt für das
Geleistete. Die erfolgreich absolvierten Einsätze sind nach seinen Worten
hart durch ständiges Üben und Ausbilden verdient. Dies zeigte sich
auch bei den Großbränden, bei denen erhebliche Sachwerte erhalten
wurden. Als Anerkennung der Leistungen betrachtet Bürgermeister Bernd
Siefermann die von ihm ausgesprochenen Beförderungen. Zum Feuerwehrmann
ernannte er Detlef Supke und Patrick Dreher. Oberfeuerwehrmann wurden Thomas
Krechtler, Sven Meier, Jürgen Doll und Thomas Kammerer. Die Ernennung zum
Hauptfeuerwehrmann erhielten Günter Graf, Anton Huber, Joachim Kirn,
Reinhard Panter, Daniel Treyer sowie Alexander und Robert Schindler.
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28.01.2005 |
Hauptversammlung Feuerwehrabteilung
Renchen |
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Auf ein sehr
aktives Jahr blickte die Feuerwehrabteilung Renchen in ihrer Hauptversammlung
zurück. Besonders im Bereich der Einsätze, waren die Aktiven
gefordert. Die Wehr leistete bei 44 Einsätzen Hilfe. Darunter drei
Großbrände. Diese waren für das Personal sehr zeitintensiv.
Dies spiegelt sich auch in der Statistik wider: Bei den Einsätzen
leisteten die 62 Aktiven 1816 Stunden. Dies entspricht einer Steigerung von
rund 50 Prozent, im Vorjahr leisteten die Helfer 1213 Stunden. Auf Brände
entfallen 36 Prozent aller Einsätze, bei der Hälfte leistete die
Feuerwehr technische Hilfe. Unter diesem Begriff werden Einsätze wie
Sturmschäden, Hochwasser, Personenrettungen aufgeführt. Auf
Fehleinsätze entfielen 11 Prozent. Darüber hinaus ist der
Übungsdienst anzurechnen. Das Ziel war für jeden Feuerwehrmann an 16
Proben teilzunehmen. Sonderfunktionen wie Gruppenführer,
Atemschutzgeräteträger oder auch Maschinisten mussten in der
jeweiligen Sparte drei weitere Übungstermine besuchen. Weiterbildungen auf
der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal besuchten drei Wehrmänner.
Sehr intensiv widmet sich die Feuerwehr
Renchen im Bereich der Gerätewartung und Instandhaltung des
Feuerwehrgerätehauses. Der Großteil aller Reparaturen und
Inspektionen wird durch Spezialisten selbst durchgeführt. In ihrer
Freizeit leistete dieses Team 1995 Stunden Kostenersparnis für die
Gemeinde. Dieses Thema griff Bürgermeister Bernd Siefermann im Rahmen
seiner Dankesworte auf. In Zeiten von angespannten öffentlichen Haushalten
sei man insbesondere auf derartiges bürgerschaftliches Engagement
angewiesen.
Neben den Einsätzen leisten die
Feuerwehrangehörigen weitere Dienstleistungen. Die
Führungskräfte führten vor Veranstaltungen in der Festhalle 26
Sicherheitsüberprüfungen durch. Fünf Veranstaltungen erforderten
verkehrslenkende Maßnahmen. Im Bereich der Brandschutzerziehung besuchten
mehrere Gruppen aus dem Kindergarten und der Schule die Feuerwehr.
Personelle Änderungen galt es ebenfalls
im Rahmen der Hauptversammlung zu vollziehen. Löschmeister Robert Kirn
verlässt die aktive Mannschaft. Seit seinem Eintritt im Jahre 1961
engagierte er sich besonders im Bereich der Ausbildung. Lange Jahre war er der
Spezialist für den Erwerb von Leistungsabzeichen durch junge
Feuerwehrangehörige. Seine handwerklichen Fähigkeiten bewies er als
Hauptperson beim Ausbau des Schulungsraumes. Im Bereich Nachwuchs ist es in der
Feuerwehr Renchen, entgegen dem Trend, gut bestellt. Drei Übernahmen in
die Wehr konnten vollzogen werden. Neu in der Mannschaft sind: Thomas Ott,
Antonino Feißt und Sascha Wiemer.
In der Jugendfeuerwehr werden momentan 25
Jugendliche auf den Feuerwehrdienst vorbereitet. Darunter 19 Jungs und
Mädchen aus dem Ortsteil Renchen.
Im musikalischen Bereich ist die Feuerwehr
mit dem Spielmannszug aktiv. Bei 24 Auftritten unterhielten die 40 Musiker das
Publikum. 16 Jugendliche befinden sich momentan in Ausbildung. Highlight des
Jahres 2005 wird die Teilnahme bei den Bundeswertungsspielen in Alsfeld sein.
Nach der aktiven Dienstzeit treffen sich die
Alterskameraden weiterhin in geselliger Runde. Die rüstigen nun 22 Rentner
unternahmen zahlreiche Aktivitäten.
Im Land Baden-Württemberg wurde
für die Feuerwehren eine neue Beförderungsrichtlinie erlassen. Auch
in Renchen hat man sich nun dazu entschlossen diese künftig anzuwenden.
Als Folge galt es die nun wesentlich erweiterten Dienstgrade umzusetzen.
Bürgermeister Bernd Siefermann oblag die Durchführung der
Beförderungen. Er betrachtete dies als äußerlich zeigbaren Dank
an die geehrten Mannschaftsmitglieder. |
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