sonstige Presseberichte
   
  Zurück zur Übersicht
   
  sonstige Presseberichte 2. Halbjahr 2004
   
Seitenanfang 30.11.2004   Katharinenball Feuerwehrabteilung Renchen
     
    Die Aufführung eines Lustspieles gehört zum festen Programm eines jeden Katharinenballes der Feuerwehrabteilung Renchen. Auch dieses Jahr unterhielt die Theatergruppe der Wehr das Publikum mit dem Stück "Hubertus und das große Geld".

Im Mittelpunkt stehen die Ehepaare Hämmerle und Mausloch. Hubertus Hämmerle, gespielt von Heinz Schäfer, plagen große Geldsorgen und er möchte durch strenge Einsparungen sein Konto wieder ins Plus bringen. Seine Frau Roswitha allerdings sieht dies völlig anders und so enden die Sparmaßnahmen mit einem deftigen Ehestreit. Roswitha, dargesellt durch Patricia Baum, packt kurzer Hand ihre Habseligkeiten und zieht aus.

Da trifft es sich, daß auch der geistesarme Freund und Nachbar Friedolin (Daniel Schäfer) zur Zeit ohne Bleibe ist, weil ihn seine Ehefrau Maria an die frische Luft gesetzt hat. Die zwei haben den festen Vorsatz, ihre neue Freiheit zu genießen und mit einer in einer Zeitungsanzeige suggerierten genialen Geschäftsidee ans große Geld zu kommen. Über den zwielichtigen Geschäftsmann Schniegel (Wendelin Huschle) mieten die beiden die Renchener Hauptstraße mit der angeblichen Berechtigung, Wegezoll kassieren zu dürfen. Um sich am Straßenrand erkennbar zu machen, benötigen die beiden noch eine Art Uniform. Hubertus hat die zündende Idee zwei gelbe Säcke überzuziehen. So ausgestattet gelingt es ihnen nur, den auf seinem Dienstfahrrad vorbeikommenden Ortspolizisten (Hans Brandstetter) anzuhalten. Da dieser nicht bezahlen will, landet er mit Friedolins Socken geknebelt in Hubertus' Schlafzimmer zur Beugehaft.

Da die beiden Ehefrauen ihren Männern nicht über den Weg trauen, überprüfen sie den Haushalt. Hierbei entdecken sie den zwielichtigen Vertrag und die fehlenden Sparbücher. Mit einer List locken die Frauen den hinterhältigen Betrüger. Unterstützt durch die hübsche Danuta (Christine Krieg) überwältigen sie den Geschäftsmann mit mehreren Gläsern Schnaps und beenden dessen Traum vom schnellen Geld. Auch die Männer haben mittlerweile festgestellt, daß sie gewaltig einem Betrüger aufgesessen sind. Der Schock sitzt tief, als Roswitha und Maria (Melanie Brandstetter), zum gelungenen Geschäft gratulieren und mitteilen, daß sie nun auch noch den Gehweg gepachtet haben! Nach dieser Hiobsbotschaft klären die beiden resoluten Frauen ihre Männer auf. Der Betrüger ist verhaftet und der Haussegen bei den Familien Hämmerle und Mausloch ist wider gerade gehängt.

Mit viel Applaus dankte das Publikum den Akteuren. Viel Witz und die von allen Darstellern hervorragend gespielten Charaktere sorgten für eine kurzweilige Zeit. Kommandant Friedrich Urbanek konnte sich für eine gelungene Aufführung bedanken. Zwei weiteren Helferinnen hinter den Kulissen entgalt er ebenfalls seine Anerkennung. Sabine Zink zeigte sich verantwortlich für die Maske, Kerstin Klein übernahm die wichtige Aufgabe der Souffleuse.
     
         
         
    Hubertus und Friedolin fesseln und knebeln den Ortspolizisten Hebeisen mit Friedolins Socken.       In den Familien Hämmerle und Mausloch wird wieder der Haussegen gerade gehängt.
     
     
Seitenanfang 28.11.2004 Katharinenball Feuerwehrabteilung Renchen
     
    Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wird erstmals in alten Aufzeichnungen über die Durchführung einer geselligen Veranstaltung der Renchener Feuerwehr berichtet. In vielen Jahrzehnten hat sich daraus der traditionelle Katharinenball entwickelt. Seit vielen Jahren wird diese Veranstaltung am Vorabend des ersten Advent durchgeführt. In geselligem Rahmen soll das Jahr ausklingen. Auch dieses Jahr begrüßte Kommandant Friedrich Urbanek viele Gäste von befreundeten Hilfsorganisationen und aus der Kommunalpolitik.

Eingebettet in ein Konzert des Spielmannszuges, ehrten die Musiker langjährige Aktive. Für 20 Jahre Musizieren überreichte Kreisstabführer Joachim Kirn die silberne Ehrennadel des Bundes deutscher Blasmusikverbände an Heike Benz, Melanie Brandstetter und Sybille Scalisi. Heike Benz ist eine wichtige Solospielerin im Spielmannszug. Ihr Wunschinstrument war von Anfang an die Lyra, wo sie die zweite Stimme spielt. Melanie Brandstetter spielt in der dritten Stimme Flöte und ist in der Ausbildung des Musikernachwuchses engagiert. Auch Sybille Scalisi ist nach den Worten von Joachim Kirn ein weiteres motiviertes Mitglied. Sie ist ebenfalls in der Ausbildung aktiv und engagiert sich im Spielerausschuß. Für 10 Jahre erfolgreiches Musizieren erhielten weiterhin Barbara Schrempp, Tobias Ganze, Alexander Mayer und Andreas Fenner die bronzene Auszeichnung des Verbandes.

Worte des Dankes entnahmen die Gäste der Ansprache von Bürgermeister Bernd Siefermann. Er freute sich über den zahlreichen Nachwuchs, der bei der Feuerwehr und im Spielmannszug die Zukunft sichere. Er schloß mit dem Dank für das im Jahr geleistete, nachdem er an die zahlreichen Großbrände erinnerte die von den Aktiven volle Leistung forderten.
     
         
    Foto (v.l.n.r.): Stabführer Heinz Birk, Andreas Fenner, Barbara Schrempp, Tobias Ganze, Alexander Mayer, Heike Benz, Melanie Brandstetter, Sybille Scalisi, Kreisstabführer Joachim Kirn, Kommandant Friedrich Urbanek, Bürgermeister Bernd Siefermann       Der Katharinenball ist auch ein geeigneter Rahmen, um der Öffentlichkeit die jüngsten Nachwuchsmusiker vorzustellen. Bei ihrem ersten Auftritt vor Publikum präsentierten die 16 Kinder gleich drei Stücke.
     
     
Seitenanfang 12.11.2004 Hauptprobe Feuerwehrabteilung Renchen
     
    Bei Ihrer diesjährigen Hauptübung überprüfte die Feuerwehrabteilung Renchen ihren aktuellen Leistungsstand. Positiv fiel die Bewertung durch Kreisbrandmeister Günther Wurth aus.

Die erste Einsatzlage sah einen brennenden Personenwagen im Werkstattbereich des Renchener Autohauses Boschert vor. Mehrere Mitarbeiter befinden sich noch im Gebäude. Um die Übung möglichst realitätsnah zu gestalten, änderten die Übungsleiter Boris Brandstetter und Mathias Klein kontinuierlich die gegebene Situation. So breitete sich das Feuer in der Anfangsphase weiter auf das Kleinteile- und Reifenlager des Betriebes aus. Wie sich weiterhin herausstellen sollte, ist auch ein Mechaniker unter einem Fahrzeug eingeklemmt.

Nach seiner Erkundung befahl Einsatzleiter Jürgen Kautz eine umfassende Personenrettung mit anschließender Brandbekämpfung von beiden Seiten der Werkstatt. Die unter Atemschutz vorgehenden Trupps übergaben die verletzten Personen dem an der Übung ebenfalls beteiligten DRK-Ortsverein Renchen. Diese übernahmen die weitere Versorgung. Die Drehleiter setzte ein Wendestrahlrohr im Dachbereich ein, um dort eine Ausweitung des Brandes zu bekämpfen. Den eingeklemmten Mechaniker befreiten die vorgehenden Trupps durch Anheben des Wagens mittels einem Luftheber. Dies ist ein Kissen, das durch Füllen mit Druckluft schwere Lasten anhebt.

In der anschließenden Übungskritik zogen die Beobachter von Feuerwehr und DRK eine positive Bilanz. Dieser schloss sich auch Bürgermeister Bernd Siefermann an. Der beschrittene Weg, das Objekt und die Vorgaben nicht bekannt zu geben, hat sich auch dieses Jahr wieder bewährt. Unter diesen einsatznahen Voraussetzungen kann der Leistungsstand gut bewertet werden und es zeigten sich auch Schwachpunkte. In den nächsten Proben werden diese aufgearbeitet.
     
         
    Montage des Wendestrahlrohrs am Korb der Drehleiter       Personenrettung eines unter einem PKW eingeklemmten Mechanikers mittels Luftheber.
     
     
Seitenanfang 03.11.2004 Hauptprobe Feuerwehrabteilung Ulm
     
    Ihre Leistungsfähigkeit zeigte die Feuerwehrabteilung Ulm bei ihrer diesjährigen Hauptübung unter realitätsnahen Vorgaben. Dieses Ziel wird erreicht, indem weder dem Einsatzleiter noch der Mannschaft das Objekt und die Einsatzvorgaben bekannt sind. Zum Zeitpunkt der Alarmierung erhielt Einsatzleiter Josef Heim die Einsatzstelle über den Alarmtext seines Meldeempfängers mitgeteilt: Brandeinsatz, Obsthof Spraul, Armenhöfestraße, Renchen-Ulm.

Bei seiner Lageerkundung stellte er eine starke Verrauchung im Werkstattbereich des Hofes fest. Mittels eingesetztem Nebelgenerator konnte diese Vorgabe realitätsnah abgebildet werden. Bei der Befragung von anwesenden Personen brachte er weiterhin in Erfahrung, daß sich zwei Personen im Gebäude befinden. Nach Abwägung der Möglichkeiten setzte der Einsatzleiter zwei Trupps, ausgerüstet mit Atemschutzgeräten zur Personenrettung ein. Zur Brandbekämpfung kamen weitere Strahlrohre zum Einsatz. Eine der beiden Personen war beim Auffinden unter einem Gabelstapler eingeklemmt. Zur Rettung setzten die Einsatzkräfte eine mechanische Winde zum Anheben der Gabel ein.

Bei der anschließenden Übungsbesprechung bescheinigte der Beobachter Kommandant Friedrich Urbanek eine sehr gute Vorbereitung der Übung. Hierfür zeigte sich Abteilungskommandant Ludwig Fies verantwortlich. Insgesamt meisterten der Einsatzleiter und die Mannschaft die geforderte anspruchsvolle Aufgabe sauber und ordentlich. Die aufgedeckten Schwachpunkte werden unter den Führungskräften besprochen und sollen in die Probetätigkeit einfließen. Bürgermeister Bernd Siefermann dankte für die Leistung und zeigte sich beeindruckt über die realitätsnahe Vorbereitung. Positiv bemerkte er, daß alle Beteiligten als Team arbeiteten.
     
     
    Ein Trupp unter Atemschutz begibt sich zur Personenrettung in das verrauchte Übungsobjekt.   Personenrettung des Dummys. Mittels Winde wird der Gabelstapler angehoben.
     
     
Seitenanfang 06.08.2004 Jugendferientag bei der Feuerwehr Renchen
     
    Einen Einblick in das Aufgabengebiet der Feuerwehr Renchen erhielten rund 40 Jugendliche im Rahmen des städtischen Jugendferienprogrammes. Für die Durchführung zeigte sich die Jugendfeuerwehr verantwortlich. In altersgerechten Gruppen aufgeteilt besuchten die Kinder fünf Stationen.

Das Highlight bei der Feuerwehr ist natürlich das Löschen eines Feuers. Wie bei den Großen teilten die Betreuer die einzelnen Funktionen der Löschgruppe ein. Nachdem die Mädchen und Jungs die Bedienung der verwendeten Geräte geübt hatten, ging es wie Echt zur Brandbekämpfung über. Gekonnt war das Feuer rasch gelöscht. Für Abwechslung und Abkühlung bei der sommerlichen Hitze sorgten verschiedene Wasserspiele beim Gerätehaus in Ulm. Daß die Feuerwehr nicht nur zum Löschen von Bränden alarmiert wird, erfuhren die Kids an zwei weiteren Stationen. Im Kaier demonstrierten aktive Feuerwehrangehörige wie Windbruch über Straßen mit einer Motorkettensäge zerkleinert und beseitigt wird. Eine Unfallsituation eines Fahrradfahrers mit einem Personenwagen bildeten die Betreuer am Renchener Schulhof ab. Kern dieser Station war das richtige Absetzten eines Notrufes. Diesen durfte jedes Kind an der aufgebauten kleinen Telefonanlage üben. Bei diesem Programm darf natürlich der Spielmannszug der Feuerwehrabteilung Renchen nicht fehlen. Nachdem die Jugendlichen alles über den Musikzug erfahren und an den vielfältigen Instrumenten geübt hatten, bastelten die Jugendausbilder einen "Regenmacher" mit jedem Kind. Am frühen Abend endete das abwechslungsreiche Programm.
     
         
     

  Freiwillige Feuerwehr Renchen Startseite     Impressum