Einsätze
   
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  Einsätze - 1. Halbjahr 2004
   
     
Seitenanfang 28.06.2004 Nr. 29 Großbrand
    Ein Großbrand forderte am Montag, den 28. Juni, bei der Renchener Firma Meyer alle Kräfte der Renchener Feuerwehr. Die Alarmierung erfolgte um 16.20 Uhr mit dem Stichwort "Gebäudebrand". Beim Eintreffen der Kräfte konnte eine starke Rauchentwicklung wahrgenommen werden. Der Brand betraf ein mehrgeschossiges Produktions- und Lagergebäude. An dieses sind an beiden Seiten weitere Produktionsstätten angebaut. Die Feuerwehr konnte als wesentlichen Einsatzerfolg ein Übergreifen auf die benachbarten Gebäude verhindern. Hierzu wurde ein massiver Innen- und Außenangriff eingeleitet. Zur Verstärkung forderte der Einsatzleiter die Abteilungen Ulm und Erlach an. Von der Feuerwehr Achern rückte eine weitere Drehleiter sowie der Gerätewagen Meßtechnik für den Nachschub an Atemschutzgeräten an. Erstmalig kam die neugegründete Führungsgruppe Achern/Renchen zum Einsatz. Diese unterstützt den Einsatzleiter bei seinen Aufgaben. Bis zur Übergabe der Einsatzstelle an den Eigentümer am Dienstag morgen stellte die Feuerwehr eine Brandwache. Rund 100 Einsatzkräfte von Seiten der Feuerwehr rückten mit 13 Fahrzeugen zur Einsatzstelle aus. Das DRK stellte eine 13 Helfer umfassende Einsatzbereitschaft.
     
     
Seitenanfang 26.06.2004 Nr. 26/27 Verkehrsunfall / Flächenbrand
    Zwei Einsätze hatte die Feuerwehrabteilung Renchen am Samstag, den 26. Juni, parallel zu bearbeiten. Der erste Alarm erfolgte um 16.35 Uhr. Auf der Verbindungsstraße Ulm - Erlach ereignete sich am Ortsausgang Ulm ein Verkehrsunfall. Zwei Fahrzeuge kolliedierten dort nahezu Frontal. Die Fahrzeugführer zogen sich Verletzungen zu. An einem der Fahrzeuge mußte zur Rettung des Fahrers die Wagentür mit hydraulischem Rettungegerät geöffnet werden. Neben der Personenbetreuung während der Rettung galt es zusätzlich den Brandschutz sicherzustellen. Nach dem Verladen der Unfallfahrzeuge wurde die Verkehrsfläche gereinigt. Noch während dieser Aufräumarbeiten erhielt die Feuerwehrabteilung Renchen um 17.06 Uhr eine zweite Alarmmeldung. In der Renchener Weidenstraße in Höhe der Tennisplätze stand die Böschung auf ca 25 Quadratmetern in Brand. Eine sofortige Nachalarmierung beorderte weitere Kräfte in das Gerätehaus. Auch an der Einsatzstelle in Ulm wurde ein wasserführendes Fahrzeug herausgelöst und in die Weidenstraße entsendet. Mit einem C-Rohr konnte der Brand rasch gelöscht werden. Beide Einsätze waren um 17.50 Uhr beendet. Insgesamt rückten 5 Fahrzeuge mit 29 Helfern aus.
     
     
Seitenanfang 20.06.2004 Nr. 24 Überlandhilfe Großbrand in Achern
    Ein Großbrand zerstörte am Sonntag abend (20. Juni) die Produktionsanlage einer Kunsstoffrecyclingfirma in Oberachern. Beim Eintreffen der Feuerwehr Achern um 20.29 Uhr stand eine eingeschossige Lagerhalle und eine Freilagerfläche in Vollbrand. Während der Lageerkundung zündeten die Rauchgase schlagartig durch, die Einsatzkräfte mußten sich zurückziehen und die Brandbekämpfung aus größerer Distanz durchführen. Ausgelöst durch die starke Hitzestrahlung und Funkenflug entstand ein Folgebrand in dem Gebäudekomplex der ehemaligen "Hanfwerke". Insgesamt waren vier Gebäudeteile vom Brand betroffen. Eine schwarze Rauchsäule stand über dem Brandort. Diese löste sich in ca. 1200 Meter Höhe auf. Vorsorglich veranlasste die Einsatzleitung Rundfunkdurchsagen. Die Feuerwehr ließ sich vor Ort von einem der Fachberater Chemie im Ortenaukreis beraten. Um diese Lage bewältigen zu können, folgte eine massive Nachalarmierung von Einsatzkräften. In der Hauptphase des Einsatzes befanden sich am Sonntag gegen 23 Uhr 11 Feuerwehren mit 36 Fahrzeugen und 250 Einsatzkräften zur Brandbekämpfung am Brandort. Den massiven Ansturm von Schaulustigen kanalisierten 42 Beamte der Polizei. Das THW wurde zur Ausleuchtung der Einsatzstele angefordert. Auch die logistische Versorgung der Geräte und Fahrzeuge mit Treibstoff oblag dem THW. Bilanz: 29 Mann mit 7 Fahrzeugen. Der Rettungsdienst und die Bereitschaft des DRK rückten mit 14 Fahrzeugen und 62 Helfern zur Betreuung und Verpflegung an. Die Maßnahmen der Feuerwehr mußten sich darauf beschränken, eine Ausweitung zu verhindern. Das Ablöschen der im Vollbrand stehenden Hallen war durch die starke Hitzeentwicklung sowie durch die Einsturzgefahr nicht möglich. Die Einsatzleitung entschied sich daher für einen kontrollierten Abbrand. Erst am frühen Montag morgen konnte nach Abklingen des Brandes ein massiver Löschangriff eingeleitet werden. Größerer Schaden nahm auch ein weiterer mehrstöckiger Gebäudekomplex der ehemaligen Hanfwerke. Auch hier wurden massiv Kräfte der Feuerwehr eingesetzt. Noch in der Nacht konnte hier der gewünschte Einsatzerfolg verbucht werden. Den großen Bedarf an Löschwasser entnahm die Feuerwehr dem am Gelände vorbeifließenden Bach. Direkt neben der Einsatzstelle verläuft die Bahntrasse der Achertalbahn. Um die Einsatzkräfte nicht zu gefährden dürfen die Züge die Einsatzstelle nur in Schrittgeschwindigkeit passieren. Insgesamt zerstörte das Feuer etwa 10000 Quadratmeter Hallen- und Produktionsfläche. Gegen 9.00 Uhr meldete die Einsatzleitung Feuer aus. Die erforderlichen Nachlöscharbeiten dauerten bis Dienstag an.
     
     
     
Seitenanfang 06.06.2004 Nr. 20 Großbrand
    Ein Brand zerstörte am Samstag, den 06. Juni, die Backstube und angrenzende Gebäudeteile einer Renchener Bäckerei in der Hauptstraße. Beim Eintreffen der Feuerwehr, kurz nach 19 Uhr, stand der Arbeitsraum bereits in Vollbrand. Eine Bewohnerin rief um Hilfe, Sie wurde von der Feuerwehr über eine Steckleiter vom Balkon im ersten Obergeschoß gerettet. Die weitere Versorgung übernahm der Rettungsdienst und die Sanitätsgruppe des örtlichen DRK. Die Flammen traten folgend in einen Innenhof über. Mehrere Rohre im Innenangriff wurden im Erdgeschoß und über tragbare Leitern in das Obergeschoß des Anwesens vorgenommen. Direkt an das betroffene Gebäude ist ein weiteres Geschäftshaus angebaut. Über die Drehleiter nahmen die Einsatzkräfte eine Riegelstellung vor. Den Brandrauch entfernten die Helfer mittels Drucklüftern. Den Nachschub an Atemschutzgeräten und Flaschen stellte die Feuerwehr Achern sicher. Aus der Abteilung Ulm wurde weiteres Personal zur Verstärkung angefordert. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in die Nachtstunden. Mittels der Wärmebildkamera der Feuerwehr Achern kontrollierte man das Gebäude auf Glutnester. Vor der Übergabe der Einsatzstelle an die Polizei erfolgte eine weitere derartige Prüfung am Sonntag morgen. Während der Löscharbeiten mußte die Hauptstraße im Innenstadtbereich etwa drei Stunden für den Durchgangsverkehr gesperrt werden. Die Feuerwehren aus Renchen, Ulm und Achern befanden sich mit neun Fahrzeugen und 76 Helfern im Einsatz. Der Großteil der Einsatzkräfte rückte gegen 22 Uhr in die Gerätehäuser ein.
     
     
Seitenanfang 30.05.2004 Nr. 19 Mittelbrand
    Zwei Flächenbrände löschte die Feuerwehrabteilung Renchen am Pfingstsonntag entlang des Bahndammes. Weitere kleinere Entstehungsbrände konnten nach Abschreiten des Bahndammes auf Renchener Gebiet gefunden und abgelöscht werden. Auch die Feuerwehren Achern und Appenweier rückten in ihren Einsatzgebieten entlang der Bahnlinie aus. Während den Löscharbeiten schränkte die Bundesbahn den Verkehr auf den Ferngleisen ein. Die Feuerwehrabteilung Renchen befand sich ab 16.13 Uhr rund eine Stunde mit vier Fahrzeugen und 17 Mann im Einsatzdienst.
     
Seitenanfang 27.04.2004 Nr. 16 Mittelbrand
    Bennende Holzspäne löschte die Feuerwehrabteilung Renchen am Dienstag abend (27.04.2004) am Rande eines mit Obstbäumen beflanzten Ackers am Erlacher Grasweg. Der Landwirtschaftweg verbindet den Ortsteil Erlach mit Stadelhofen. An der steil zur Rench hinunter abfallenden und dicht bewachsenen Böschung war das Brandgut abgelagert. Die brennenden Späne und der entstande Funkenflug breitete sich auf einer Fläche von etwa 50 Quadratmeter aus. Mit zwei Rohren löschten die Einsatzkräfte das Feuer. Die im Steilhang arbeitenden Feuerwehrangehörige mußten gegen Absturz gesichert werden. Diese Sicherung mittels "Rollgliss" war Inhalt der kurz vor dem Einsatz durchgeführten Feuerwehrprobe. Die Feuerwehrabteilung Renchen befand sich von 21.20 Uhr bis 22.23 Uhr mit vier Fahrzeugen und 16 Mann im Einsatz.
     
Seitenanfang 30.03.2004 Nr. 14 Großbrand
    Mehrere hundert Quadratmeter Buschwerk brannten am Dienstag (30.03.2004) im Renchener Allmendwald. Das Bodenfeuer zertstörte die Vegetation in der Fernstromschneise des Waldes. Das Löschwasser förderten die Einsatzkräfte mit einer 400 Meter langen Zubrigerleitung vom Pumpwerk, das die Stadt Oberkirch mit Trinkwasser versorgt. Ein Schaden an den Hochspannungsmasten konnte verhindert werden. Mit 5 Strahrohren löschten die 21 Einsatzkräfte die Flammen. Die Feuerwehrabteilung Renchen befand sich ab 11 Uhr bis ca. 15 Uhr mit 4 Fahrzeugen im Einsatz.
     
     
Seitenanfang 14.03.2004 NR. 13 Mittelbrand
    Glück im Unglück hatten die Bewohner eines Aussiedlerhofes am Sonntag, den 14. März, im Renchener Maiwald. Aus ungeklärter Ursache entstand im Ökonmomieanbau des landwirtschaftlichen Anwesens ein Feuer. Mittels Pulverlöschern konnte eine Brandausweitung verhindert werden. Von Seiten der Feuerwehr Renchen ist in der Maiwaldsiedlung ein Anhänger stationiert, der mit Schlauchmaterial und Strahlrohren bestückt ist. Dieser wird von einem aktiven Feuerwehrangehörigen, der in dieser Siedlung wohnt, betreut. Dieses Gerät konnte noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr erfolgreich eingesetzt werden. Bis zum Eintreffen der Feuerwehren Renchen und Rheinau kurz vor 13 Uhr war der Brand eingedämmt. Das Anwesen befindet sich auf Renchener Gemarkung, wegen dem langen Anfahrtsweg von Renchen wird parallel die Feuerwehr Rheinau alarmiert. Die sich im Einsatz befindlichen Einsatzkräfte nahmen zwei weitere Rohre zum Löschen vor. Die in den Stallungen untergebrachten Pferde verbrachten die Bewohner unverletzt auf freies Gelände. Durch das sehr gute Verhalten der Bewohner und Nachbarn konnte schlimmeres verhindert werden. Die Feuerwehr Renchen rückte mit allen sechs Fahrzeugen und 43 Mann zur Einsatzstelle aus. Von der Feuerwehr Rheinau fuhren fünf Fahrzeuge die Einsatzstelle an.
     
     
Seitenanfang 13.01.2004 Nr. 2 Hochwasser
    Die starken Regenfälle vom 13. Januar erforderten den Einsatz der Feuerwehr in allen Renchener Ortsteilen. In Ulm lief in der Armenhöfestraße der Abwasserkanal über und flutete zwei Keller angrenzender Häuser. Auch in der Reiersbacher Straße meldeten die Bewohner eines Anwesens Wasser im Keller. An allen drei Objekten kamen Pumpen zum Einsatz. In Renchen drang Regenwasser in das Pfarrheim und in ein Wohnhaus in der Mozartstraße. Einsatzschwerpunkt für die Feuerwehrabteilungen Renchen und Erlach war jedoch der Renchflutkanal. Der Pegel erreichte einen Scheitelwert von 207 cm, ab 150 cm wird Hochwasseralarm ausgelöst. In regelmäßigen Abständen kontrollierten die Einsatzkräfte bis kurz vor Mitternacht die Dämme auf Beschädigungen. Das Einsatzgebiet umfasst viele Kilometer länge, beginnend in Stadelhofen bis zum Regulierwehr der AREKO in Wagshurst. Vorbereitungen für die Einstauung in das auf Renchener Gemarkung gelegene Wasserrückhaltebecken wurden ebenfalls getroffen: Alle Zufahrten in das Gelände sperrte die Renchener Feurwehr ab. Im Ortsteil Erlach wurde ein direkt an der Rench gelegenes Anwesen mit Spundwänden gegen die Wassermassen geschützt. Rund 65 Einstzkräfte aller drei Feuerwehrabteilungen befanden sich im Einsatz.
     
     

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